Monate: Juli 2010

Unreale Träume.

Ich war in einer großen Stadt, wunderschön anzusehen. Bunte Häuser, jede Menge Leute um mich herum. Mein Freund begleitete mich zu diesem Hotel. Er würde ein paar Tage nicht da sein, ich werde in einem Hotel Urlaub machen in dieser Zeit. Schon beim Betreten des Hotels bemerkte man, dass es sonderbar war. Es war genau wie alles andere in dieser Stadt schön anzusehen, luxuriös ausgestattet. Die Zimmer waren mit einem großen Doppelbett bestückt, ein großes Badezimmer mit genialer Dusche war inklusive. Ich war nicht lang allein, schon kurz nach meiner Ankunft öffnete sich die Tür und ein gutaussehender Mann kam zur Tür herein. Er war mein Mann. Für diese Tage. Nur für diese kurze Zeit. Anfangs war mir nicht klar, warum man hier zu jedem Zimmer einen Mann bekommt. Es waren allesamt Gentlemen, Prachtstücke von Männern, genau richtig gefühlsbetont und doch noch Mann genug. Mir war, als wär ich in einer Absteige für unglücklicher Singlefrauen gelandet. Ein Mann für den Dauer des Aufenthalts – genialer Einfall. Nicht um es zwingend miteinander zu treiben, aber einfach …

Vergessen & Vergessen werden.

Auf einmal ist er da. Dieser kleine Stich in der Brust, wenn man plötzlich bemerkt, dass es einfach nicht mehr die selbe Freundschaft ist, die einen mal verbunden hat. Wenn es von einer Seite nur noch Gleichgültigkeit gibt oder einfach kein Lebenszeichen mehr. Es gibt Freundschaften, die lebt man so. Man meldet sich, wenn man sich melden will – man weiß, derjenige ist für einen da, egal wie lange man sich nicht gehört hat. Die, die mit weiten Entfernungen kämpfen müssen, weil jemand einfach zu weit weg ist, um sich einfach mal zu treffen. Ich nenne sie trotzdem Freunde. Weil es einfach so ist. Und dann gibt es die Art Freundschaft, die eben nicht so funktioniert. Wo sich dann schnellstens herausstellt, ob die Freundschaft zu den Wahren zählt. Leider wird man hier oft enttäuscht. Man interpretiert etwas in Menschen hinein, das einfach nicht so ist. Man gibt seine ganze Kraft, diese Freundschaft aufzubauen – und doch ist es schlussendlich umsonst. Weil es einfach nur Zeitbekanntschaften sind. Es fällt manchmal schwer, damit zu leben. Weil man …

Warum ich nicht „klein“ bin.

Ja, ich streite es nicht ab. Ich bin klein. Nicht so richtig, aber doch nur son 1,60m – Zwerg. Trotzdem hab ich was gegen diesen irre lustigen Kosenamen „Kleine“. Hört sich doch immer so an, als würde man mich nicht für voll nehmen. Als wär ich nur son Püppchen, das man aufs Fenstersims packt und es dort süß aussehen lässt. So als Dekoobjekt. Nur blöd, dass ich nicht so lange, wallende Löckchen hab‘ wie diese schrecklichen Keramikpüppchen. Ich bin auch kein Sammlerstück, das man einfach mal gehabt haben muss. Nur leider überkommt mich manchmal das komische Gefühl, dass einige Menschen in meiner Umgebung genau diese Meinung haben. So in die Richtung – ‚hau ma mal ein paar plumpe Anmachsprüche raus, wird schon was werden!‘. Da fühl‘ ich mich dann auch immer so richtig verarscht. Ne, weil ich finde die Sprüche immer so wahnsinnig intelligent – die sind doch nicht für Dunkelhaarige geschaffen. Und auch nicht für NATURblonde. Dass ich eine Abneigung gegen diese Blondchen habe, wo man das Blond kaum noch von Weiß unterscheiden kann …

Designkrankheit.

Wie immer scheitert meine Lust, meine Meinung den anderen Menschen aufzudrücken daran, dass ich einfach zu ausgestochen bin. Ein paar Wochen hab‘ ich jetzt an einem neuen Design für einen neuen, nicht privaten Blog gebastelt. Gestern installiert, alles eingestellt und für scheisse befunden. Ich dachte, ich tick‘ aus. Wo soll das eigentlich noch hinführen? Leider ist das bei mir wohl immer so, alles was ich mache finde ich nachher immer total beknackt und absolut hässlich, oder was auch immer. Irgendwas hat meine Mum bei der Erziehung falsch gemacht. Genau, ich schieb’s jetzt einfach auf meine Mutter. Liests ja wahrscheinlich eh nicht & deshalb – perfekt. Obwohls wahrscheinlich nicht stimmt. Muss aber nicht jeder wissen. Hab‘ also heute die neue Arbeit gelöscht, die Idee verworfen und mach‘ mich an die Arbeit an diesem Design weiterzumeckern. Bis mich das auch nicht mehr interessiert & ich auch hier das Handtuch werfe. Mein wahrscheinlich perfekter Blog ist ein Portfolio. Nicht von mir designt, aber mit Dingen, die ich so im Web finde ausgestattet. Aber bis ich über diesen Schatten …

Fettröllchenausstellung.

Ich war heute das erste Mal (!) für dieses Jahr im Freibad. Und ich hab‘ bemerkt – ich war mal soooo verdammt cool. Mit 14 bin ich ja auch noch mit mühevollem, kunstvollem Makeup ins Kühle nass gesprungen & danach wie ein jämmerlicher Hund dreingeschaut. Ich hab‘ auch noch durchs Freibad geplärrt, wie eine Irre & Jungs geärgert. Meistens haben wir sie in Mädchengangs komplett gemobbt, wenn sie wieder mal artistische Sprünge vom Stockerl vollzogen haben. Es war einmal. Ich bin alt geworden, werd‘ komisch von der Seite angegrinst, wenn ich mich einfach gechillt an den Rand des Beckens lehne & ab und an noch bisschen rumschwimme. Manchmal kann man auch noch blödeln & sich zwischen den kleinen Kids bei der Rutsche anstellen. Jaa, aber das ist dann das höchste der Gefühle. Auf der andren Seite zähle ich mich schon noch zu den „Cooleren“ im Freibad. Mehr Schwimmreifen sieht man nie. Die jungen Alten mit ihren knackigen Körpern, die sich auch noch oben ohne ins Freibad legen, sind mir einfach etwas suspekt. Gibt ja Ausnahmen, …