Monate: August 2010

Austria-Tour #1

So, alles gepackt. Erste Station – zu meinem Freund, seine Sachen packen. Mein Rucksack ist sauschwer, Campingkocher & Topf haben wir auch mit. Ich hoffe, das wird alles was. Das Wetter sieht noch schön aus, ich hoffe es wird nicht so schlimm. So, sind dann weg!

Austria-Tour 2010 – Der Anfang

Wie schon erwähnt, fahre ich mit dem Zug durch Österreich. Mit Zelt, Schlafsack und meinem Freund. Will ja etwas sehen von der Welt, ist also eine super Gelegenheit das eigene Land mal bisschen zu besichtigen. Klar, ich bin aufgeregt. Wirklich, total. Es ist ein komisches Gefühl, wenn man nicht weiß, wo man die nächste Nacht verbringen wird. Plan haben wir nämlich keinen. Einfach raus in die Welt ist unser Motto. Klar, ein paar Ziele sind schon festgelegt, die Landeshauptstädte wollen wir uns mal ansehen, unsere Oma’s und Opa’s besuchen, die weit entfernt wohnen und auf nen Berg wollten wir auch gehen. Ich sehe es einfach als Abenteuer, das jederzeit abgebrochen werden kann. Können ja schnellstens wieder nachhause fahren, den nächsten Zug nehmen und schon haben wir wieder ein warmes Bettchen. Gibt ein bisschen Sicherheit, vorallem bei diesem Scherzwetter. Stadtpläne hab ich schon bisschen durchgeblättert, mal sehen wie’s da wird. Wenn wir bei einem McDonalds vorbeikommen, wird natürlich ein ganz kleines bisschen gebloggt, aber nicht wirklich viel, da wir eher wenig Zeit haben werden. Aber ein …

Abschied vom Arbeitsleben!

So, heute verabschiede ich mit viel Glanz und Glamour vom Arbeitsleben. Vorerst zumindest, ich will jetzt auch mal die Ferien genießen. Morgen gehts dann auch schon ab auf das „Krone“-Fest in Linz. Dort gibts mal die Jungs von Culcha Candela. Wollte die ja schon am Donauinselfest sehen, ist sich aber nicht ausgegangen. Sonst ist das Programm eher unspektakulär, eher Austro-Pop und so Schmarrn. Aber ich denke meiner Freundin und mir wird schon etwas einfallen. Vielleicht noch Saint Lu ansehen und ein paar DJ’s. Oder einfach nur abschalten, was mein Leben betrifft. Werde, wenn ich meine Cam zum laufen bringe, oder auch meine Handycam, ein paar Bilder machen und dann hier hochladen. Vielleicht auch mal ein paar idiotische Videos von zwei durchgeknallten Mädels. Danach werde ich wohl meine Reise durch Österreich wahr machen. Kostet ja jetzt nur noch 19€! Freizeit, ich komme!

Questions of life #1 – Wieviel schwärmen ist erlaubt?

Man ist vergeben, glücklich. Man hat beschlossen, für immer und ewig den gemeinsamen Weg zu gehen. Man ist jung, will noch viel erleben. Auf den ersten Augenblick erscheint man glücklich und zufrieden. Auf Partys sieht man uns nur noch zusammen und wie unzertrennlich. Man lebt gemeinsam, auch wenn vorerst noch nicht in einer Wohnung. Über so einfache, alltägliche Dinge macht man sich erstmal wenig Gedanken. Man wird gemeinsam einen Kochkurs machen, den Rest macht man auch alles mal gemeinsam. Sagt der weibliche Part. Der männliche Part sagt gar nichts dazu, schweigt und hofft, dass es nicht so sein wird. Nach einiger Zeit vertrauter Zweisamkeit und Verliebtseins kommt es. Das Verlangen nach Freiheit, ein bisschen eigenes Leben. Nicht, dass man den anderen nicht mehr lieben würde, nein ganz und gar nicht. Man braucht nur wieder etwas Luft. Eigene Dinge und bisschen Leben. Die Gemeinsamkeiten sind doch nicht so, wie man sie sich vorher vorgestellt hat. Einige Interessen teilt man sich nicht, will sie trotzdem nicht verlieren. Dann geht man. Geht man raus in die Welt, zu …

Linie des Lebens.

Mein Leben verläuft auch in einer Linie. Bei vielen von meinen Freunden und Bekannten ist das eine konstante, eher gerade Linie mit leichten Schwankungen. Höchstens mal bisschen nach unten. Kann man jetzt sagen, ist ja eh saulangweilig. Diese ewigen Optimisten, die noch gut drauf sind, wenn man ihnen den Job kündigt – „Wird schon werden, find‘ ich eben was Besseres„. Genauso reagieren sie auf alles. Liebe rennt davon, macht nix. Freunde haben sie wahrscheinlich eh immer, wegen ihrem sonnigen Gemüt & außerdem haben sie keine richtigen Probleme. Alles ist immer gut. Fast, manchmal gesteh‘ ich auch den Optimisten richtige Probleme zu. Aber die gehen aufgrund von ihrem Problemmangel einfach so locker auf diese zu. Fast schon unheimlich. Dann gibts die Linie von mir. Gerade läuft hier nichts. Die Linie weiß einfach nicht wohin sie will. Mal steil bergauf und genauso rasend schnell wieder nach unten. Früher dachte ich ja, ich red mir das ein. Ich muss nur bisschen optimistisch sein. Dachte ich. Hab ich auch probiert, hat nicht funktioniert. Bei mir kann nichts ganz rund …

Weil heutzutage eh jeder verrückt ist.

Klickst du dich durch die Profile der Massen an jungen, obersaumegageilen Menschen dieser Erde, siehst du ein Adjektiv ganz oft. „Verrückt“ und an zweiter Stelle gleich „anders“. Öh, ja. Lässt mich nachdenklich werden, irgendwie. Jede noch so aufblondierte Göre mit sexy Top von ganz oben fotografiert – dass man super in den Ausschnitt gucken kann – schreibt in ihrer Beschreibung, dass sie anders und verrückt, sexy & süß, Engel & Teufel gleichzeitig ist. Klar doch. Gibt ja irre viele Superheldenweiber auf der Welt, wie ich sehe. Geile Blonde, mit Gefühlen und höllisch heiß im Bett. Natürlich sind die Superheldenweiber nicht alle blond. Soviel Blondierung haben wir ja nicht auf der Welt. Gibt sie ja auch in jeder anderen Haarfarbe, war nur ein Beispiel. Ich meinte damit eigentlich die, die so „Anti-Mainstream“ sind, dass es ja auch schon wieder mainstream ist. Weil ja jeder anti-mainstream ist, trotzdem rennen sie alle wieder hintereinander her. Sie haben bemerkt, dass es cool ist, wenn man so richtig verrückt durch die Gegend rennt, irre peinliche Aktionen in der Öffentlichkeit treibt …

I’m afraid of being a fear-rabbit!

Natürlich weiß ich, dass es richtig heißen würde: I’m afraid of being a fraidy-cat. Oder so ähnlich. Aber darüber mach ich mir keine Gedanken, weil für mich ein Angsthase ein Angsthase bleibt. Und keine Angstkatze. Hört sich ja irre blöd an. Ich hab Angst. So ziemlich vor allem wovon man Angst haben. Spinnen sind das geringste Übel. Sind aber auch schreckliche Viecher, wer braucht schon 8 Füße, die eh so dünn sind, dass sie den fetten Körper (der übrigens beim Zerquetschen so richtig schön knackst und überall der Körperinhalt rausquillt)  kaum tragen können. Die langbeiningen Spinnen kann ich auch nicht leiden. Ich kann überhaupt keine Spinne leiden. Okay, dann hab ich vor den meisten Tieren keine Angst. Ich mein, dass mich schon mal ein wildgewordener Schafbock angegriffen hat, kann ich verkraften. Dann gibts eigentlich noch viele Dinge vor denen ich Angst hab. Glaub ich halt. Nach meinem ersten Flug beschloss ich nie mehr zu fliegen. Nach der ersten Fahrt mit der Fähre beschloss ich nie mehr mit einem Schiff zu fahren. Nach meinem ersten Mopedunfall …