Monate: September 2010

Und irgendwann…

…irgendwann ist es vorbei. Das Leben an einem vorübergezogen, einfach ohne dass jemals nach einem Ende gefragt hätte. Wir sind traurig, so unendlich traurig, weil wir im Irgendwo sitzen und bemerken, dass wir niemals wirklich gelebt haben. Als Kind war es wichtig zu lernen, für das Leben, für uns. Wettläufe mit den anderen, welches Kind wohl als erstes lesen konnte. Als ob das für uns wichtig gewesen wäre, vorgelesen bekommen war doch viel schöner. Doch es war egal, denn schon wir steckten lieber unsere Zeit in eine perfekte Bob-Schanze aus Schnee, als uns den Spaß zu machen die steilen Hänge hinunterzusausen. Die Schanzen hatten wir ja doch nie benutzt. Waren nie gut genug geworden. Wir bauen uns auch nur das ganze Leben lang die Schanze ins Glück und doch wird sie niemals fertig. Es gibt sie einfach nicht. Wir wollen Geld, Glück, Liebe, Freunde und das wohl alles auf einmal. Wir rackern uns unser ganzes Leben ab, vielleicht um in der Pension einmal ein schönes, stressfreies Leben zu haben. Wenn wir überhaupt noch eines haben, …

Für den besten, kleinen Kater der Welt.

Am Wochenende, genauer gesagt am 19. September 2010 ist mein kleiner, grauer, wunderbarer Kater gestorben. Man kann sagen was man will, dass es nicht schlimm ist, wenn Katzen sterben oder einfach, wenn Tiere sterben. Für mich jedenfalls ist es schlimm, sehr schlimm. Ich bin es ihm schuldig einen angemessenen Abschied zu bereiten. An ihn zu denken und ihn zu vermissen, denn er war immer in meiner Nähe, wenn es mir nicht gut ging oder einfach nur einsam war. Als er noch ein richtiges kleines Kätzchen war, durfte er immer in meinem Zimmer von unserem Hund flüchten, in meinem Bett schlafen. Gut, im Bett schlief er noch, da war er längst groß. Sein Lieblingsplatz war in meinem Schrank, inmitten meiner Unterwäsche, die er freundlicherweise immer vorher aus dem Kasten herausschob. Er war ein Meister des Mauzen. Er konnte ewig durchmauzen, in allen Lagen und Tönen. Er war so süß dabei. Immer beim Jause herrichten streifte er in der Küche herum, wollte umbedingt etwas vom Frischkäseaufstrich erwischen, was ihm jedoch nicht gelang. Jeden Tag, wenn ich von …

Eierkuchen und ein Lob.

Friede, Freude, Eierkuchen. Halt, Eierkuchen? Was ist’n das eigentlich? Muss ja etwas Gutes sein, wenn es mit Friede und Freude in einem Satz genannt wird. Wenn jetzt einige kommen und mit dem Finger auf mich zeigen wollen, weil ich nicht wusste was Eierkuchen ist – Adresse im Impressum. Ich verehre Wikipedia. Und natürlich Google. So irgendwie sind die schon nicht aus meinem Leben wegzudenken. Schon allein wegen der Tatsache, dass manche wirklich die ganze Frage eingeben, so alá: „Wie geht es heute meiner Mutter? Was meinst du, allwissendes Google?“ Erheitert mich oft ungemein. Aber natürlich ist auch die Suchfunktion und das Wissen von Vorteil. Man kann ja echt jeden erdenklichen Blödsinn aus Google herausfragen, wichtige Details zu Pi und Kochanleitungen für KNORR-Suppen – wirklich alles. (Das mit den Suppen kann ich nicht persönlich bestätigen, so ein miserabler Koch bin ich dann auch wieder nicht.) Jetzt mal im Ernst, soviele Leute auch über Google und den ganzen Suchmaschinenrest lästern bis uns der Himmel auf den Kopf fällt – am Ende landen wir doch immer dabei. Wer …

Herbst – mit Spiegelreflex!

Vor ein paar Tagen hat mir Amazon endlich meine Nikon D3000 zugesendet. Eine Einsteigerspiegelreflex, leicht zu verstehen und auch für absolute Anfänger. Und da heute schon die tollsten Farben an den Bäumen zu sehen waren, wollte ich die Kamera auch gleich mal testen. Und – ich war begeistert. Ich kam nach ganz kurzer Eingewöhnungszeit wunderbar mit dem Teil zurecht, auch wenn ich die ganze Vielfalt natürlich nicht durchtesten konnte. Hier eine kleine Auswahl an Bildern. (Hab das Logo vergessen -.-)

You could be happy

Du könntest glücklich sein, so ohne mich. Bist du es auch? Hast du gefunden, was du immer finden wolltest? Liebst du sie, von ganzem Herzen? Geht es dir nun gut? Träumst du manchmal noch von unserer Geschichte? Erzählst du deinen Kindern einmal von uns? Hast du unsere Bilder zerstört, verbrannt und weggeworfen? Hast du mich vergessen, so wie du gesagt hast? War es besser für uns, uns nie mehr in die Arme fallen zu können? Hätten wir Freunde bleiben sollen? Wären wir ein Traumpaar gewesen? Hättest du eine Familie mit mir gegründet? Hast du deine Jugend ausgelebt? Den Ernst des Lebens gefunden? Hat sich der Trennungsschmerz ausgezahlt? Bist du glücklich, my dear – bist du glücklich? 1000 Fragen gehen durch den Kopf. 1000 Antworten auf diese Fragen, doch niemand wird sie dir jemals geben. Es ist auch egal, denn es sind nur Gedanken. Meine Gedanken werden nie mehr in deine Nähe kommen, deine Meinung wird nie mehr in meiner Anwesenheit ausgesprochen. Du wirst nie mehr diese Blicke auf mich werfen, die ich so geliebt habe. …

Typisch wir.

Dienstag Abend. Wir vorm Fernseher, Fußball im Fernsehen. Österreich gegen Kasachstan. Ich bin kein Patriot, auf keinen Fall. Aber wenns um Fußball geht, dann geht mir nichts gegen MEINE Mannschaft. Ich weiß ja, dass Österreich keine gute Mannschaft hat. Zumindest nicht so gut, dass man in EM’s & WM’s mitspielen könnte. Bis jetzt auf jeden Fall. Wir haben heiße Schnittchen im Team, Augenweiden und junge Ballzauberer. Wir haben Didi Constantini, den tollsten Teamchef – wie ich finde. Wir haben genügend Pech um alles zu verlieren, obwohl wir gar nicht so mies spielen. Aber wir haben gewonnen! Für mich als Österreich-Fan das Allerbeste, was an diesem Dienstagabend passieren hätte können. Oder so. Und dann kommen sie. Die Feinde unserer Fußballspieler. Das sind nämlich nicht die viel stärkeren Teams aus den anderen Ländern.  Die wahren Feinde unserer Kicker sind die Medien. Die undankbaren Fans, denen man nicht genug Show geliefert hat. Die Zeitungen, die statt einmal den Sieg zu loben, einfach alle Spieler komplett auseinandernehmen und ihnen jede Motivation nehmen. Ist ein 2:0 – Sieg für Österreich …

Austria-Tour #3 – Resümee

Bin zurück. Nicht so ganz, wie ich weggefahren bin, aber zurück. Bisschen Liebe hab‘ ich in Wien gelassen, bisschen Freude in Klagenfurt und bisschen Mut von Amstetten mitgenommen. Ich hab‘ alles gesehen, was ich wollte. Die Landeshauptstadt von Voralberg, nämlich Bregenz & natürlich auch die von Burgenland, Eisenstadt. Graz & Klagenfurt war auch ganz okay. Es ist viel passiert, wir haben Dinge erlebt, die ich mir nicht gedacht hätte. Zu meinem eher rätselhaften, letzten Eintrag – ich erkläre es. War vor kurzem bei der Polizei um meine Aussage zu machen. Deswegen ganz von vorne:  Wir saßen im Zug von Wien nach Bregenz, wollten in der Nacht im Zug schlafen. Die erste Zeit war ganz lustig, mit einem älteren Ehepaar im Abteil, deren männlicher Part die ganze Zeit geredet hat. War lustig und unterhaltsam. Nach einiger Zeit kam ein junger Mann herein. Er legte sich auf die obere Matratze im Liege/Sitzwagen. Die Schaffnerin verlangte von ihm einen Aufpreis von 3,50€. Diese wollte er nicht bezahlen und bedrohte sie. Seine Schimpftriade ging im Abteil dann erst richtig …