Monate: November 2010

Cookies, Kinder und Drama

Bin heute das erste Mal in der Krabbelstube gewesen. War doch irgendwie seltsam, wenn man Kindergarten gewöhnt ist. Aber da es wohl die meisten wenig interessiert, wie Kinder in der Krabbelstube so sind, werde ich auf was Leckeres übergehen. Heute hab ich gebacken. So richtig, jeden Teig selbst gemacht und alles Herzensblut geopfert. Ist ja für normal nicht so bei mir. Ich hasse alles, was irgendwie mit Kochen, Backen oder einem kochähnlichen Vorgang zu tun hat. Pommes machen geht grade noch, aber sonst Sendepause. Jedoch gab’s ein einfach aussehendes Rezept von Cookies im Internet. [Die Seite ist genial, wie gemacht für meine USA-Liebe *__*] Nachdem ich heute zuhause war, zögerte ich nicht lang, packte meine stylische Kochschürze aus [Die ist wirklich toll, Glitzer, Glamour und alles!] und los gings auch schon. Zuerst matschte ich den Lebkuchenteig zusammen, dessen Ergebnis erst morgen sichtbar wird, der Teig muss ja einen Tag rasten. Dann druckte ich mir ganz schnell das Cookierezept aus & mixte alle Zutaten zusammen, es wurde ein richtig guter Teig daraus. So mit Butter, Zucker …

Der Duft von Schnee

Morgens, der kalte Wind bläst die Haare aus dem Gesicht, die Wiese leicht angezuckert. Gerade so, dass man die weißen Flecken schon sehen kann, noch so wenig, dass sich die grünen Blätter gegen den Schnee wehren. Vielleicht wollen sie noch nicht weg, noch ein bisschen Herbstsonne verspüren, bevor sie entgültig verrotten. Ich gehe entlang der Straße, es ist höllisch kalt. Durch die Löcher in den Handschuhen beisst die Kälte, die Jacke ist nicht windfest genug, die Schneeflocken tänzeln vor mir durch die Lüfte. Es scheint, als würden sie sich freuen, endlich aus ihrem Sommerschlaf erwachen zu dürfen. Doch die Freude währt nicht lang, am Boden angekommen, sterben sie auf dem grünen Grund und vergraben sich selbst in der Erde. Die ersten Schneeflocken haben es nicht leicht. Die meisten verenden auf  dem noch viel zu warmen Boden, manche dürfen einige Zeit auf Autos mitreisen, bis sie sich nicht mehr festhalten können und weggeschleudert werden. Tagsüber scheint die Sonne, wärmt die kalte Welt, so gut, wie sie eben noch kann. Ich danke ihr gedanklich dafür, ich kann …

Warum ich Hippie gewesen wäre

Freie Liebe und so, träumen unterm Sternenhimmel, sparen für’s genialste Festival ever. Musik, Freiheit und Sex. Jeden Tag, kämpfen für Frieden und gegen die strengen Eltern. Unser Auto mit Blümchen besprayen und damit irgendwo in den Wald fahren. Fliegen wie ein Vogel, die Welt unter uns. Die Haare naturgewellt, nur mit einem bunten Band verziert. Natürlichkeit in allen Ebenen. Unrasiert, glaub‘ ich. Ich schweife ab, weg von der bunten Welt der Hippies in den Hintergrund. Ganz ohne Probleme war diese Zeit doch auch nicht. Was haben die leicht bekleideten Mädchen wohl gedacht, wenn ihre Tage ausgeblieben sind. „Yeah, 9 Monate Sex und ich kann zumindest nicht mehr schwanger werden!“ – werden sie wohl nicht gedacht haben. Was wenn sie sich ernsthaft verliebt haben, so richtig mit allem drum und dran? Wenn Sex unterm Sternenhimmel ihnen auf einmal nicht mehr gereicht hat? Wenn die kleinen Hippiemädchen traurig in ihrem Zimmer bei den verhassten Eltern (die sie fast rausgeschmissen haben, weil sie einen Mann nach dem anderen nachhause gebracht hatten) sitzen und sich verzweifelt den Vater des …

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1

Gestern war ich in Harry Potter – Stimmung. Am Abend ging’s in den neuen Harry Potter – Streifen! Ich bin ja ein riesiger HP-Fan, jedoch sind meine Lieblingsfiguren die Weasleys und Hermine. Ron war in diesem Film ja sogar irgendwie witzig, was komisch für die Umstände im 7.ten Teil ist. Bewaffnet mit guter Laune gings dann rein, nach kurzem Vorspann ging’s auch gleich los. Es war ewig laut, wie immer und manche Szenen kamen etwas „unerwartet“ und schreckten einen schon bisschen. Einfach nur weil sie unerwartet kamen, denn Angst hab‘ ich bei Potter-Filmen nie. Wer alle Bücher gelesen hat, hat nichts zu befürchten. Zum Film selbst kann ich nur sagen, dass er anders ist. Anders als all‘ die anderen Potter-Filme, vielleicht auch, weil Hogwarts & Dumbledore zum Großteil fehlen. Da diese Bestandteile in einem normalen Film immer dabei waren, ist es eine Umstellung. Ich finde, dass man die Teilung in zwei Teile lassen hätte können. Der fünfte Teil war annähernd so lang, aus dem wurde auch nur ein Film gemacht. Was man nicht alles für …

Raureif – Der Winter kommt!

Als ich heute Morgen aufgestanden bin & aus meinem Fenster geguckt hab, gabs ein wunderbares Bild. Alles von oben war weiß, ich dachte zuerst es wäre schon Schnee. Aber natürlich war’s nur der Regen, der auf der Wiese gefroren ist. Gefiel mir auch, also gibts hier ein paar Fotos. Mehr Fotos von mir gibt es übrigens in meiner Fotogalerie. Aber naja, der Winter kann kommen!

Umbilical Brothers – Taxi Racing

Es gibt Dinge, über die muss man einfach lachen. Diese Eichhörnchen machen echt Fun, die Komiker selbst sind echt genial. Die Geräusche, die sie alle nachmachen sind echt nicht von schlechten Eltern. Die Eichhörnchen waren meine Favoriten derweil. Also, angucken & loslachen. Hier gehts zum Film! (Aufgrund von ungeklärten Haftungsrechten für Blogger, gibts keine direkten Einbindungen mehr auf meinem Blog.)

Richtig/Falsch

Wir halten unser Gedankenrad mit „Was wäre wenn..“-Fragen in Bewegung, spielen uns Szenarien vor, die niemals vorkommen werden. Wir spinnen Gedankenfäden wirr durch unseren Kopf, denken über Dinge nach, die längst vergangen oder höchst unwahrscheinlich sind. Und machen uns immerzu auf die Suche nach dem Richtigen. Haben wir etwas Passendes gefunden, wird gleich darauf mit anderen Dingen verglichen, ob wir uns nicht doch irren. Einige Gedankengänge später, merken wir die Fehler und schießen es in den Wind. Das Richtige, oder auch das Falsche – denn wir werden es nie wissen. „Ich hätte dich küssen sollen, wie eine Geliebte dich geküsst hätte. Ich hätte, ich hätte… ich hätte dir eine Chance geben sollen. Dich einfach nur umarmen und es zulassen. Das garantiert Falsche, in meinen damaligen Überlegungen. Ich hätte mit dir träumen sollen, dich in mein Herz schließen. Hab‘ ich so auch, aber jetzt ist es nur ein nichtausgelebter Jugendtraum, eine Wunschvorstellung, die nie richtig verblassen wird.“ Man kann nicht sagen, ob es der falsche Weg gewesen wäre, was ich alles erlebt hätte, was aus mir …