Monate: Februar 2011

Das erste Mal – Fortsetzung

Bin heute das erste Mal Auto gefahren! Mit einem Wort: Like! Dachte mir, dass es viiiiel tragischer werden würde, aber wie immer: Falsch gedacht, es war richtig toll. Klar, es ist schon öfter mal abgestorben, im Straßenverkehr Lenken, Kuppeln, Schalten und dann noch auf die Autos achten?! Ziemlich viel auf einmal, vorallem weil ich immer Gas geben will & kuppeln gleichzeitig. Hab‘ aber einen geduldigen Fahrlehrer gehabt, immer wieder betont und mich vom Straßengraben weggelenkt. [Die erste Panne von mir wird wohl ein zerplatzter Reifen sein, weil ich Randsteine liebe.] Mal sehen, wie es weiter geht.

Das erste Mal!

Heute war ich im Führerscheinkurs. Auto, und so. Mit einem Wort: Gefahr! Also für euch, nicht für mich. Ich schütz‘ mein Auto mit Schaumgummi rundherum und fahre irre langsam, wenn ich überhaupt irgendwie fahre. Morgen sitze ich das erste Mal am Steuer von einem Auto. Ob ich das gut finden sollte, sehe ich dann morgen. Bin irre aufgeregt, schwitze und kann sicher nicht schlafen. Bin ja ’ne schlechte Verkehrsteilnehmerin, was schon aus den Mopedfahrkünsten hervorgegangen ist. Muss das jetzt bloggen und allen mitteilen, weil ich sonst die Aufregung nicht verarbeiten könnte. Also, nur ein kleiner Statuspost. Bis morgen also!

Freiheit, wo bist du?

Sitzen, ins Leere starren, man spürt nicht Verzweiflung, nicht Traurigkeit. Vielleicht Leere, aber woher soll man das genau wissen? Träumen hinterherjagen, gedemütigt zurückkriechen ins wahre Leben, wissen, dass man nicht alles im Griff hat. Das Leben packt dich wieder mal am Kragen, schmeisst dich raus in das arschkalte Wetter und lässt dich versauern. Für dein irreales Denken. Was bildest du dir auch ein? Man weiß nicht, wie man es beschreiben soll. Betäubung des Gefühls um nicht durchzudrehen. Harte Musik, die Aggression mit Headbangen vertreiben. Am Morgen mit Kopfweh und nicht bewegbaren Genick aufwachen und den Tag verfluchen. Raus in den Regen und sich durchnässen lassen, vielleicht wird es herausgespült. Kann man ja nie wissen, vielleicht ist es ja so. Mitten in der Jugend gestorben, leben wie ein Robotor für die Welt. Wissen, was man in 40 Jahren machen wird, was dein Lebensinhalt wird. Gefangen im goldenen Käfig des Lebens. Ausbruch gescheitert. Freiheit, wo bist du?

Der Vorleser – Buchmeinung

Dieses Buch war unsere letzte Deutschlektüre. Oder ist es immer noch, jedenfalls – ich bin fertig damit. Normalerweise kann ich genau sagen, hey, das Buch war super. Manchmal auch andersrum (zum Beispiel „Die Liebhaberinnen“ von Elfriede Jelinek, schreckliches Buch!). Doch bei diesem Buch fällt mir die Beurteilung echt schwer, es war nicht allzu schwer zu lesen, jedoch ist der Schreibstil des Autors echt gewöhnungsbedürftig. Er wirft Fragen auf, die er nie beantwortet, schreibt ausführlich von Gefühlen, obwohl ich mir nicht sicher bin, dass sich die Hauptperson überhaupt sicher war, was sie fühlt. Der Inhalt des Buches ist etwas wirr, handelt von einer Liebe zwischen einem Jungen und einer älteren Frau. Nicht irgendwie über 50, sondern um die 30. Bisschen älter vielleicht. Die Frau war Aufseherin in einem KZ und wird dafür verurteilt. Ab der Hälfte des Buches geht es nur noch um den Prozess, ganz zum Schluss noch etwas über sein Leben und ihre Freilassung. Das Ende ist allerdings etwas unerwartet, aber nicht schlecht. Ich las das Buch in einem Rutsch, will mir jetzt den …