Monate: Mai 2011

Teadrinking

Die Worte fallen in den Raum, ohne Vorwarnung, ohne kurze Pause-Taste davor, um die Zeit schnell zu stoppen. Hart wie Stein, kalt wie Eis und scharf wie diese Keramikmesser aus den TV-Dauerwerbesendungen. Es war wie im Film, nur dass man diese komische Slow-Motion-Sache im Leben halt nicht hat. Und die passende Hintergrund war in diesem Falle Stille. Endlose, erdrückende Stille. Irgendeine Spannungsmusik, oder diese traurig melancholisch klingende Klaviermusik wäre passend gewesen. Vielleicht. Man sitzt da, kommt sich einsamer vor, als all‘ die alten Leute, die immer FarmVille-Einladungen an wildfremde Menschen versenden, weil sie im Leben wirklich nichts erreicht haben als Level 72 in einem Onlinespiel. Nebenbei gesagt, weiß ich nicht einmal, welches aktuell das höchste Level bei FarmVille wäre. Und dann schwimmen die Gedanken einfach in die weite Welt hinaus, zurück in die Vergangenheit, die ja scheinbar perfekt gewesen wäre, in die Zukunft, die man grenzenlos perfekt erträumt hat und sitzt dort wie ein Häufchen Elend, weil ein Teil des Lebens einfach entschwindet. Nicht gleich, nicht schnell. Langsam, fast schleichend, aber es entschwindet. Es ist, …

Eine kurze Liebeserklärung

Man geht in dieses riesige Gebäude, bekommt Hitzewallungen, spürt pures Glück durch die Adern fließen und kann das Lächeln nicht mehr aufhören. Natürlich geht es nicht jedem so, nicht jeder spürt dieses Gefühl, dieses pulsierende Glück beim Anblick der genialsten Möbel, die es für mich gibt. Diese vollgestopften Räume, winzig kleine Wohnungen, die trotzdem diesen Wow-Effekt haben. Ich bin in meiner Welt, wenn ich dieses Einrichtungshaus gehe, mein Lebenstraum ist ein Haus voll mit diesen Möbeln, bei denen ich Herzrasen bekomme. Das Aufbauen ist mies, ich mach‘ sogar bei den leichtesten Dingen alles kaputt. Sieht man an meinen 5€-Tischchen, die ich nicht nach Anleitung aufgebaut habe, obwohl diese kinderleicht gewesen wäre. Bitte, IKEA, darf ich bei euch einziehen? ♥

Geschenke!

Heute, 1 Tag und 1 Monat vor meinem Geburtstag, bekomme ich auf einmal ein Päckchen aus Berlin. Wie ein kleines Kind reiß‘ ich erstmal die Verpackung auf, juble und reiße den Inhalt auch gleich auf. Die Rede ist von dem hier: Ich hatte vor einer Weile bei einem Gewinnspiel auf Gillys Blog mitgemacht, hab mir eigentlich nichts Großes dabei gedacht, gewinnen tu‘ ich normal so und so nichts Aber dieses Mal war es anders, und da ich Pringles super gerne mag, freue ich mich total über diese zwei Packungen (eine davon wandert gerade in meinen Bauch *blush*) und möchte Gilly noch einmal danken. Liebe Grüße nach Berlin!