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Just Burgers

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Burger als Ersatz für unser Wohnzimmer. Das wollte ich euch heute zeigen, hab‘ auch relativ motiviert die Kamera ausgepackt und mal flott das Wohnzimmer abgelichtet. Oder sollte man eher abgedunkelt sagen? Das Wetter, Licht und graue Etwas da draußen geht mir seit der Zeitumstellung schon gehörig auf den Wecker. Und ohne die runde Scheibe – wenigstens in Ansätzen – sehen die Fotos halt so im Allgemeinen richtig – ähh – bescheiden aus. Gut, nächster Anlauf dann morgen – vielleicht griegt ihr das Wohnzimmer noch in diesem Jahr zu sehen. ; )

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Das war so mein erster Versuch einen veganen Burger zu kreieren. Etwas unförmig, aber durchaus schmackhaft. Beschwert hat sich keiner, aber in unseren gesitteten Gegenden, tut das wohl auch niemand. Ihr müsst ihn also wohl oder übel selbst testen. MIR haben sie jedenfalls geschmeckt. ; ) Geeigneten Ersatz für Käse zu finden ist immer noch ziemlich unmöglich. Der hier schmeckt zwar geräuchert, bisschen nach Würstchen, aber an Käse erinnert höchstens die Form. Schmecken tut’s trotzdem, Käse darf man halt man nicht erwarten. {Anekdote dazu: Leute, die das nicht wissen, schmecken aber das meistens nicht raus, dass das kein Käse ist – meine Arbeitskollegen sind der Beweis. Allerdings war das die „Classic“-Version, anstatt der würzigen.}

Das Rezept habe ich abgewandelt von Vera (Nicest Things), weil sie mich mit dem Satz mit den Veganern, bisschen angestachelt hat, einfach mal den Burger vegan nachzumachen. Die Burgerbrötchen sind auch vegan super. So perfekt aussehen tun sie jetzt bei mir nicht – aber ich bin mathematisch nicht so begabt und hab‘ es nicht mal hinbekommen, den Teig in acht gleichmäßge Teile zu teilen. Da sieht das dann schon mal nicht so toll aus. ; )

Die Burger waren der Hauptgang unserer Einweihungsparty mit unseren Freunden, die jetzt auch endlich mal stattgefunden hat. Dazu gab’s im Original Potatoe Wedges – die waren aber am Tag danach nicht drin. Und vom Tag X habe ich so gut wie keine Fotos – da waren alle damit beschäftigt die Burger zusammenzuhalten und die Füllung vorm Abhauen zu bewahren.

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Das Burger-Patty schmeckt aber auch ohne Burgerbrötchen gut. Mit Salat und Joghurtsoße, bisschen Knobi und gut is‘.

Burgerbrötchen-Rezept wie folgt ändern:

Statt dem Ei könnt ihr 1 EL Sojamehl verwenden, oder ihr verwendet einen anderen Ei-Ersatz. Der MyEy-Eygelb-Ersatz bleibt sehr gelb – da würde ich das nächste Mal etwas Sojamehl mit Sojamilch vermischen und auf die Brötchen pinseln. Da hält der Sesam auch und es sieht nicht ganz so unnatürlich aus. Im Teig macht sich das MyEy jedoch gut.

Burger-Patties:

125g trockenes Sojagranulat (+Tomatenmark, Sojasauce, Flüßigrauch, Knoblauch, Salz, Pfeffer,…)
etwas Knödelbrot
etwas Mehl
Sojamehl oder anderer Ei-Ersatz

Das Sojagranulat in einer Marinade aufkochen lassen. Die Marinade besteht bei mir aus Wasser mit Tomatenmark, Sojasauce, Flüßigrauch, Knoblauchsalz, Grill-Kotlett-Gewürzmischung, Salz, Pfefferkörner und wird käftig überwürzt. Dann koche ich das ganze auf und lasse das Granulat alle Flüßigkeit aufsaugen. Ich gieße solange Wasser auf, bis das Granulat die volle Größe erreicht hat. Am besten dann über Nacht mit geschnittenem Zwiebel und Knoblauch vermischen und stehen lassen.

Zum Weiterverarbeiten gebe ich dann noch eingeweichtes Knödelbrot nach Gefühl dazu, etwas Mehl und Ei-Ersatz für ca. 2 Eier. Wenn die Masse zusammenhält, ist die Konsistenz richtig. Sonst noch Mehl hinzufügen. In einer heißen Pfanne braten und dann in eine Auflaufform geben. Im Ofen noch einmal ca. 1/2 Stunde mit Knoblauchöl bestrichen bei ca. 150°C bruzzeln lassen.

Dazu gab es eine Zwiebelsoße (Zwiebeln karamellisieren lassen und mit etwas Wein und Wasser einkochen lassen – schmeckt dann süß) und Joghurtsoße mit vielen frischen Kräutern.

Demnächst will ich aber auch mal Bohnenburger ausprobieren, die sollen auch sehr lecker sein! Die Burgerbrötchen gibts jetzt wahrscheinlich öfter, weil die ja nicht nur als Burger gut sind, sondern auch am Sonntag ohne Patties zum Frühstück. ; )

3 Kommentare

  1. Wie geil! Einen veganen Burger hinzubekommen, der trotzdem „Käse“ und ein Patty hat, ist ja nicht gerade leicht. Die Burger sehen auf jeden Fall superlecker aus, würde zu gerne mal probieren… Vielleicht teste ich dein Rezept echt mal aus. Ich bin zwar nicht vegan, aber ich liebe es, einfach mal was anderes auszuprobieren. Hach ja, und Knoblauch ist wirklich so ein Universalveredler – „bisschen Knobi und gut is“, so siehts aus! :)

    • Mit dem Knobi hast du recht – ich liebe den einfach :) Vegan ist gar nicht so schwer, aber anfangs wars für mich einfach sehr ungewohnt. Würze ist das Wichtigste :)

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