How To: Get Rid of Bad Habits

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Schlechte Gewohnheiten also. Das sind die Dinge, die man am liebsten abstreiten würde, vielleicht sogar gar nicht wahrhaben, oder sonst irgendein Trick, um sie wegzuschummeln. Meistens sind sie aber da, und das macht uns wahrscheinlich doch etwas menschlich, denn wenn ich eines nicht glaube: Dass es Menschen ohne schlechte Angewohnheiten gibt. Dann könnten wir sie eigentlich doch gleich so lassen, wie sie ist.

Meine schlechte Angewohnheit, die ich hier als Beispiel nehmen werde ist: Die böse Plattform mit „F“ vorne und mit „acebook“ hinten. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass der Abstand von dieser 1. so wohltuend und 2. so schwierig ist! Mit diesen 5 Punkten geht es etwas leichter von der Hand!

1. Die schlechte Angewohnheit wahrhaben

Ich habe es selbst kaum geglaubt, ich hätte mich niemals zu den Menschen gestellt, denen das Wegbleiben von sozialen Netzwerken schwer fällt. Gut, ganz früher schon – ich hatte ja mal eine handfeste „Habbohotel“-Sucht! :D Ich blieb mal wegen einem virtuellen „Konzert“ den ganzen Tag online und das von frühester Morgenstunde. Schon irgendwie verrückt.
Aber ich dachte eigentlich, das ich das Ganze nur als Lückenfüller benutze, und das tat ich auch. Nur waren genau diese Lücken die größte Herausforderung an meinem Ziel!

2. Überlege dir ein gutes Argument

Gut, wieso ein Argument für sich selbst überlegen? Klingt vermutlich sinnlos, finde ich aber sehr wichtig. Ich habe es in der ersten Zeit sehr oft gebraucht, um mich nicht von meinem Ziel ablenken zu lassen. In meinem Fall war dieses Argument, dass ich auf Facebook kaum noch positive Dinge gelesen habe und mich eigentlich nur noch mit sinnlosen Kommentaren geärgert habe. Jeden Tag diese negative Welle, schon vom Aufstehen weg, bis zum Einschlafen. Das kann nicht gut sein.

3. Setze dir ein Ziel

Und zwar nach der SMART-Regel. Das heißt SPEZIFISCH, MESSBAR, AKZEPTIERT, REALISTISCH, TERMINIERBAR. Ist übrigens meine Lieblings-Regel aus dem Alltag. Es hilft einfach nichts, zu sagen, ich will nicht mehr so oft in soziale Netzwerke schauen. Ich habe mir fürs Erste das Ziel gesetzt, nur noch einmal die Woche (posten des wöchentlichen Blogposts) dienstags oder mittwochs, Facebook zu nutzen. Hier lasse ich mir aber frei, ob ich dann auch mal etwas durchstöbern will, oder einfach nur schnell Nachrichten checke und dann wieder „verschwinde“. Mittlerweile dauert die Session fast nur noch 5-10 Minuten und ich nutze nur noch kleine Teilbereiche des Netzwerkes.

4. Definiere Ausnahmen

Ausnahmen bestätigen die Regel, heißt es immer. Dann muss ja schließlich etwas Wahres dran sein – nur muss man diesewirklich von vorherein klar festsetzen! Sonst wird schnell alles zur Möglichkeit sich selbst auszutricksen! Meine bestimmte Ausnahme war, dass ich den traditionellen Jahrestag-Status sicher nicht auslassen will. Klingt komplett bescheuert, aber ich hatte einfach eine Tradition und die möchte ich nicht missen – also habe ich das auch gemacht.

5. Richte den Blick auf das Positive

Entweder gibt es eine Belohnung, weniger Ärger, mehr Zeit am Morgen, du gibst weniger Geld aus, aber irgendeinen positiven Effekt muss es geben. Und je toller das Ergebnis ist, desto einfach wird die Umgewöhnungsphase.

howtogetridofbadhabitsUntertitel zum Bild: Ich im Chilloutfit, haha!

Fazit:

Meine Umgewöhnung ist nun schon so gut wie vorbei, es hat etwa zwei Wochen gedauert. Der Anfang war richtig hart, ich war schockiert, wie automatisch meine Finger den „Facebook“-Button gedrückt hatten und wie viel Zeit ich auf einmal anders nutzen konnte. Und ich war wirklich vorher keine, die stundenlang am Stück durch den Feed gescrollt hat. Aber dieses immer wieder, kurze Schauen rechnet sich sehr! Bis jetzt konnte ich eigentlich noch keine negativen Auswirkungen erkennen, habe auch noch nichts Wichtiges versäumt – zumindest weiß ich es nicht! :D
Positiv ist jedenfalls: Digital Detox hat mir auf jeden Fall wieder mehr positive Energie geschenkt, ich bin so froh, nicht mehr diese teils menschenunwürdigen Kommentare zu lesen! Außerdem habe ich jetzt mehr Zeit, Artikel zu lesen die mir wirklich gefallen, hatte oft nur noch durchgerattert, durch meinen Feedreader.

Und jetzt kommt die nächste schlechte Angewohnheit dran: Die böööööse SCHLUMMER-TASTE! Und euch wünsche ich viel Erfolg beim Abgewöhnen eurer schlechten Angewohnheiten!

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