Bring‘ ein bisschen Pippi ins Leben Über Dankbarkeit, Freude und Glück

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Dankbarkeit. Das Wort fällt oft wie ein Schwert zwischen uns, es wird zur Ermahnung missbraucht, verletzend und unbrauchbar. Nur selten, in ruhigen Momenten, da kommt manchmal die wahre Bedeutung dieses Wortes heraus. Oder manchmal, wenn wir etwas Schlimmes erfahren, von anderen, dann überkommt es einen, es fällt wie eine Sternschnuppe vom Himmel. Vielleicht sogar wie ein Meteorit, weil es einen fast erschlägt. Aber eigentlich, so schlimm wäre dieses Gefühl gar nicht, wieso hören wir ihm nicht öfter zu, wieso lassen wir dieses kleine, mächtige Wort nicht öfter unseren Alltag bestimmen. Wäre es nicht manchmal schöner, für Dinge dankbar zu sein, vielleicht weil heute mal wieder die Sonne scheint oder weil morgens mal nicht so stressig war, gemütlich mit einer Tasse Kaffee und noch bisschen schlaftrunken, aber es ist okay so? Es sind oft nicht die großen Dinge, dankbar für das Leben, dankbar für eine tolle Freundin, haben die kleinen Erlebnisse und Gegenstände unseres Alltags keine Bedeutung verdient? Das eine Lied, genau am Morgen, wenn der Wecker läutet, endlich mal eine gute Nachricht, der Hund begrüßt dich, wie jeden Abend, mit einer unbändigen Freude, dich zu sehen. Dankbarkeit ist fragil, unstabil, lässt sich verdrängen und wahnsinnig schnell kaputtschlagen. All‘ das Chaos in unseren Köpfen, in unseren Händen und vor unseren Füßen, es dreht uns immer schneller im Kreis, die Zentrifugalkraft zwingt uns, irgendwann die guten Gefühle loszulassen, in einer Spirale festzuhängen und irgendwann todmüde auf den Boden zu fallen, weggeschleudert und schwindelig.
Manchmal, wenn Mut von Motivation angetrieben wird, dann kann es passieren, dass wir losspringen, raus aus unserem Karussell, wankend aber stetig, die guten Gefühle wieder einzusammeln versuchen. Unser Blick ist noch trüb, verschwommen und der Kopf brummt vom ewigen Kreisel und doch irgendwann erreichen wir, Dankbarkeit, Freude und vielleicht sogar ein kleines Stückchen Glück.
Nur dafür musst du springen. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Mach dir deine Welt, widewidewitt, wie sie dir gefällt. Ein bisschen Pippi Langstrumpf hat noch keinem geschadet.

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