Alle Artikel in: Portfolio

Eine von denen

Ich bin eine von denen, eine von denen, die jedes Mal darauf hofft, dass ein Wunder geschehen ist, das größte menschliche Wunder, dass wir überhaupt kennen. Ich bin eine von denen, die rechnet, nachsieht und das Internet nach Möglichkeiten durchsucht, ich bin aber auch eine von denen, die eigentlich weiß, dass es gar nichts, außer vielleicht Schmerz, bewirkt. Und trotzdem bin ich eine von denen, die sich immer wieder und immer wieder der Hoffnung hingibt, um danach von ihr zerfetzt zu werden, in die Einzelteile, Trauer, Wut, Neid und dem einfachen Aufgeben-Wollens. Eine von denen, deren Geduld aufgebraucht ist, und doch soviel aufbringt. Ich bin eine von denen, der man sagt, dass Lockerlassen, doch das beste Mittel sei, dass man nichts erzwingen könne und überhaupt. Eine von denen, die seit Jahren immer wieder nur ein Thema kennt und trotzdem versucht, nicht andauernd andere damit zu belasten, obwohl es eine Last ist, die allein kaum getragen werden kann. Ich bin eine von denen, die sich Verständnis wünscht, oft nur auf Kopfschütteln oder plumpen Trost trifft. Eine …

pacific coast highway some travel insights

Später Nachmittag, die Sonne steht schon tief, fast die ganze Fahrt überwiegt grauer, leichter Nebel. Das Licht, magisch, taucht alles in rötliche Farbe, als sich der Nebel endlich etwas lichtet. Wir steigen aus, es ist unsere erste Zeit in Amerika, es ist kalt, viel kälter, als uns das warme Licht vermuten lassen möchte, ein erster Vorgeschmack auf die ungewöhnlichen Temperaturunterschiede, die wir hier erleben werden. Wir schauen aufs Meer, es ist ruhig und doch umschwemmt es die herausragenden Felsen mit einem romantischen Ton, den wir uns immer wieder erträumt haben, zuhause, wo wir das Meer nur als Sehnsucht kennen.

Bring‘ ein bisschen Pippi ins Leben Über Dankbarkeit, Freude und Glück

Dankbarkeit. Das Wort fällt oft wie ein Schwert zwischen uns, es wird zur Ermahnung missbraucht, verletzend und unbrauchbar. Nur selten, in ruhigen Momenten, da kommt manchmal die wahre Bedeutung dieses Wortes heraus. Oder manchmal, wenn wir etwas Schlimmes erfahren, von anderen, dann überkommt es einen, es fällt wie eine Sternschnuppe vom Himmel. Vielleicht sogar wie ein Meteorit, weil es einen fast erschlägt. Aber eigentlich, so schlimm wäre dieses Gefühl gar nicht, wieso hören wir ihm nicht öfter zu, wieso lassen wir dieses kleine, mächtige Wort nicht öfter unseren Alltag bestimmen. Wäre es nicht manchmal schöner, für Dinge dankbar zu sein, vielleicht weil heute mal wieder die Sonne scheint oder weil morgens mal nicht so stressig war, gemütlich mit einer Tasse Kaffee und noch bisschen schlaftrunken, aber es ist okay so? Es sind oft nicht die großen Dinge, dankbar für das Leben, dankbar für eine tolle Freundin, haben die kleinen Erlebnisse und Gegenstände unseres Alltags keine Bedeutung verdient? Das eine Lied, genau am Morgen, wenn der Wecker läutet, endlich mal eine gute Nachricht, der Hund begrüßt …

Nothing Has To Be Perfect

Ich hab unsere Karotten jetzt endgültig dem Erdboden entrissen. Bei der ganzen Sache dürften wir irgendetwas falsch gemacht haben – recht prachtvoll sind sie nicht geworden, irgendwie ganz verrunzelt mit vielen Wurzeln oder zwar nur eine Wurzel, dafür noch ziemlich miniklein. Geschmacklich sind sie aber der Hammer, so toll süß und einfach sooo natürlich. : ) Alle hab‘ ich dann doch noch nicht rausgegeben, vielleicht werden die ja noch bisschen, aber zum Rausreißen waren sie jedenfalls einfach zu klein – aus diesen wenigen Wurzeln koch‘ ich eine leckere Karottensuppe, da bin ich sicher. Und – ich hab gar nicht gewusst, dass die Dinger irgendwie doch ganz schön fotogen sind. Achtung, Fotoflut! (Schade fast, dass wir die tollsten Paprika schon fast aufgessen haben, die wären sicher auch schön auf Fotos. Mutiere ich jetzt zum offiziellen Gemüsefotografen? : D) Die Suppe wirds hier wohl auch noch sehen geben, für solche Gerichte hab ich ja sogar extra Geschirr aus der Fundgrube über die Ladentheke wandern lassen. Schüsseln sind wohl das schönste Geschirr, was man so erfinden konnte. Würde …

Ein bisschen Höhenrausch in Linz

Zwei Wochen Abstinenz – fast ein bisschen lang. Trotzdem war es einfach mal notwendig, Pause zu machen und sich auf das Leben zu konzentrieren, immerhin gab es wichtige Dinge zu besprechen und ein paar Entscheidungen zu verdauen. Jetzt habe ich zumindest teilweise wieder ein geregeltes Leben, in dem ich jetzt weiß, was ich so ab September jeden Tag mache, wir uns entschieden haben, erst einmal in unserer Wohnung zu bleiben und sie „nur“ ein bisschen aufmöbeln werden. Davon werdet ihr übrigens dann hoffentlich auch viel mitbekommen, da ich dank meiner Arbeitszeiten mehr Zeit für mich habe – und somit für meinen Blog! Heute will ich euch aber mal die Fotos von einem Tagesausflug zeigen, der sehr entspannend war und durchaus Kraft gibt, den täglichen Wahnsinn zu überstehen. Wir wollten uns ein bisschen mit Kultur vollbomben und hoch hinaus! Das Programm „Höhenrausch“ gibt es in Linz schon seit 2009, weil sie in diesem Jahr Kulturhauptstadt war. Ich hatte bis jetzt aber noch keine Möglichkeit da mal hin zu schauen, deswegen haben wir das jetzt an einem …

City Love – Vienna

Ich liebe Städte, aber ich mag sie nur ein paar Tage, dann muss ich wieder zurück, so auf Dauer würde ich das Gewusel nicht aushalten. Ich war jetzt für 3 Tage in unserer Bundeshauptstadt und auch wenn ich anfangs ein kleines Tief hatte – es war sehr toll! Das erste Mal war ich in Wien in einem Botanischen Garten und eigentlich wollte ich bei unserer Touri-Tour (manchmal mag auch ich nochmal die Sehenswürdigkeiten sehen) mein neues Weitwinkelobjektiv ausprobieren, das ich von meinem Freund zum Geburtstag bekommen habe. Leider hat es fast keinen Zoom und an diesen Umstand muss ich mich erst noch gewöhnen. Aber Herausforderungen sind ja bekanntlich immer gut! Der Stephansdom ist meine Favoritensehenswürdigkeit in Wien, einfach weil ich soviel mit ihm verbinde. War ja schon sehr oft dort, mit verschiedensten Leuten und es macht immer wieder Spaß. Leider ist er fast immer von einem Gerüst umgeben, deswegen war ich dieses Mal gar nicht näher dran. Dafür war ich dieses Mal in der Inneren Stadt unterwegs, war in einem alten Café (Griensteidl), weil ich …

Frühlingsboten

Heute hatte ich keine Zeit für den Frage-Foto-Freitag, darum gibts nur ein paar Handyfotos, die ich letzte Woche im Park gemacht hab. Nur, weil halt der Frühling so schön wäre, wenn ich nicht lernen müsste. Ich liebe es ja, wenn es wieder grün auf den Bäumen wird, wenn wieder überall die kleinen Blätter sprießen und wenns wieder warm wird. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei – aber für Handyfotos sind sie eh ganz passabel geworden. Ab nächster Woche Mittwoch zeige ich euch noch das „Gartenbeet-DIY“, das ich schon lange auf dem PC hab und jetzt schon viele kleine Pflänzchen drinnen sprießen. Dann verabschiede ich mich mal in den „Schriftliche-Matura-Modus“  und hoffe, ihr habt ein schönes Wochenende!