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Ältere Beiträge, die wieder aus dem Archiv huschen wollen;

pacific coast highway some travel insights

Später Nachmittag, die Sonne steht schon tief, fast die ganze Fahrt überwiegt grauer, leichter Nebel. Das Licht, magisch, taucht alles in rötliche Farbe, als sich der Nebel endlich etwas lichtet. Wir steigen aus, es ist unsere erste Zeit in Amerika, es ist kalt, viel kälter, als uns das warme Licht vermuten lassen möchte, ein erster Vorgeschmack auf die ungewöhnlichen Temperaturunterschiede, die wir hier erleben werden. Wir schauen aufs Meer, es ist ruhig und doch umschwemmt es die herausragenden Felsen mit einem romantischen Ton, den wir uns immer wieder erträumt haben, zuhause, wo wir das Meer nur als Sehnsucht kennen.

Poetry – Photography #1

Jede abfallende Frucht findet eine Hand, die sie aufhebt. {Arabisches Sprichwort} Mir war heute nach Fotografieren und seit langem geistern bei mir im Kopf Ideen herum, die ich heute einfach mal aus meinem Kopf in die Kamera wandern lies. Ich hatte beim Aufräumen ein Buch mit Sprichwörtern der Welt gefunden und wollte zu den Sprichwörtern Fotos machen. Gesagt – getan – nur hatte ich keine andere „Frucht“ als den Paprika zuhause und habe das Sprichwort auch noch nicht interpretiert – aber Teil eins könnt ihr ja schon mal begutachten. (Ich hasse übrigens Wasserzeichen, aber naja…) © by Rebecca Streiner, alle Rechte vorbehalten (gilt für alle Fotos in diesem Post)

Reise mit dem Mond

Langsam fahren wir aus der Nacht der untergehenden Sonne entgegen, es ist ruhig um mich herum, jedes Gesicht ist dem hellen Mond zugewandt, der uns auf dieser Reise begleitet. Er steht so ruhig am düsteren Himmel hinter uns, und doch ist er ständig in Bewegung – in Bewegung mit uns. Autos zischen an uns vorbei, und doch ist es so leise, dass man jedes einzelne Atmen hört, ruhig und beständig. Es scheint, als wären alle zur Ruhe gekommen, als hätte der Anblick des Mondes sie gelähmt, stumm gemacht. Vor uns leuchtet es noch schwach rot hinter der kleinen Hügelkette hervor, ein kleiner Abschiedsgruß der Sonne, immer mehr zieht sie sich vorm Mond zurück, immer mehr Helligkeit verschwindet aus unserer kleinen Welt. Die Blicke wandern wieder zurück zum Mond, der immer noch neben uns her gleitet, als würde er jedem von uns versprochen haben, dass er unseren Weg erhellen wird. Es war, als könnte jeden Moment jemand beginnen, über den Mond zu philosophieren, als würden wir alle von ihm zu der Frage aufgefordert, warum er für …