Alle Artikel mit dem Schlagwort: leben

Housewarming with Family

Genug umgezogen für’s Leben wäre ich ja schon vor einer Weile – wir haben uns noch einmal getraut. Bis zum Altersheim bleiben wir jetzt da. Der Plan wäre auf jeden Fall jetzt so, deswegen fanden wir, dass so eine Housewarming-Party schon mal sein muss. Eine steht ja noch aus, mit unseren Freunden wollen wir ja immerhin auch nochmal ordentlich die Bude einheizen. Ob ich das ganze Gekoche noch einmal veranstalte, bezweifle ich aber. Ich dachte schon, ich wäre in der Küche festgewachsen!   Damit ich nach dem Küchenmarathon auch alles essen kann, gab es so gut wie alles in vegan. Langsam gewöhne ich mich aber daran, die Milchprodukte einfach zu ersetzen oder wegzulassen. So tut meine Milchallergie doch noch was Gutes, ist immerhin gesund für den Planeten. ; ) Gut, beim Mozzarella konnte ich nicht schwindeln, auch wenn ich gern mal den Cashew-Flohsamenschalen-Mozzarella ausprobiert hätte. In Österreich versteckt sich das Zeug aber noch irgendwo.   Es kamen ca. 20 Personen, so genau weiß ich das leider nicht mehr, die Party stieg ja schon Anfang August. …

Richtungswechsel

Links oder Rechts? Zurück oder doch weiter nach vorne? Traum oder Realität? Hinauf in schwindelige Höhen oder doch sicher auf der braunen Erde stehen bleiben und gedankenverloren einem Traum nachsehen, der immer weiter in die Ferne rückt? Mit einem Rucksack voller Fragen tritt sie die Reise an, die ihr Leben für immer verändern wird, von der niemand etwas ahnen wird, wahrscheinlich nicht einmal sie selbst. Durch dichte Wälder, durch Flüsse und über die höchsten Berge führt sie der kleine, schmale Weg direkt auf eine meterhohe Mauer zu. Weißgrau, fest und unüberwindbar steht sie mitten auf ihrem Weg, kein Schlupfloch führt an ihr vorbei, zwei Wege, die in entgegengesetzte Richtungen zeigen, fordern von ihr eine Entscheidung. Sie blickt nach rechts, sieht nur einen weiten, steinigen Weg, der sich langsam aber sicher in einen Nebel hinein schlängelt. Fast verzweifelt wendet sie ihren Blick nach links, jedoch offenbart sich auch in diese Richtung ein schmaler Grat, steinig und keinenfalls einfach zu begehen. Langsam sinkt sie in sich zusammen, still sitzt sie vor der Mauer und wenn es nicht …

How To: Live a Life

Leben ist rein biologisch betrachtet ein schlagendes Herz in seinem Körper sein Eigen zu nennen. Wie gesagt rein biologisch – ich bin mir aber sicher, dass sich wenige Biologen nennen und diese Tatsache auch wirklich so sehen können oder wollen. Wie man also ein Leben lebt? Mit Zielen, Wünschen, Träumen, Ängsten, viel Arbeit und mit anderen Menschen zusammen. Hast du das alles? Na, dann bist schon auf einem guten Weg ein Leben zu haben, denn diese Faktoren sind eigentlich die Begleiterscheinungen zu einem schlagendem Herzen. Wie man ein Leben glücklich lebt? Da gibt es verschiedene Theorien, die meisten davon kann man in verschiedenen „Glücks-Büchern“ nachlesen, in „Glücks-Seminaren“ lernen und manchen wird ein glückliches Leben sowieso von den Sternen vorausgesagt. Pech, wenn du das Glück halt nicht hast. Jetzt möchtest du aber endlich wissen, wie man sein Leben jetzt leben soll, hm? Dann gibts hier die ultimativen Becci’schen Tipps fürs Leben, die zwar ernstzunehmen sind, jedoch keinesfalls für richtig befunden werden müssen. 1. Setz‘ Ziele! Und verdammt nochmal, wenn es noch so kleine sind – setz‘ …

Change for a Dollar – Kurzfilm

Mein Bruder hat mich auf diesen Film aufmerksam gemacht, ich hatte eigentlich keine Zeit, diesen Film anzusehen. Nicht einmal die 10 Minuten wären mir es wert gewesen. Er hat mich aber fast dazu gezwungen, und jetzt finde ich diesen Film so gut, dass ich ihn hier posten muss. Diese Emotionen, die dieser Film rüberbringt, sind wirklich genial. Vor Weihnachten passt dieser Film perfekt, er erinnert uns einfach an die Dinge im Leben, die wirklich wichtig sind. Dieser Film braucht nicht viele Worte, so will ich ihn auch nicht wirklich beschreiben. Seht ihn euch an, er ist wirklich toll! Hier gehts zum Film! (Aufgrund von ungeklärten Haftungsrechten für Blogger, gibts keine direkten Einbindungen mehr auf meinem Blog.) Der Film ist übrigens von Sharon Wright.

Wandel der Zeit

Zeit ist ja eines der Dinge, über die ich gerne schreiben würde. Ich würde ja gern sagen können, hey – ich hab genug Zeit um einmal Dinge zu machen, die mir auch Spaß machen. Ich würde gerne sagen können, ich hätte meine Zeit für mich genutzt, Spaß gehabt und mein Jugendleben gelebt. Ich würde gerne sagen können, ich könnte irre gut Gitarre spielen, schreibe an meinem fünften Roman, weil die anderen schon alle fertig sind. Ich würde gerne sagen können, mein Portfolio ist voll mit Bildern, die ich geschossen habe, weil ich Zeit hatte meine Kreativität zu sammeln. Und manchmal, dann und wann, möchte ich sagen können: Das war jetzt eine Stunde nur für mich, meine Wünsche, meine Laune und meine Musik. Klar, ich komme abends nach Hause, esse schnell irgendwelchen ungesunden Kram und verschwinde erstmal in die Waagrechte.  Mein kleiner Luxus ist das. Schlafen. Schlafen. Ruhe. Schlafen. Grey’s Anatomy. Schlafen. Cookies. Schuldinge. Musik. Erschöpfung. Schlafen. Schlafen. Schlafen. Und am Ende des Tages ist mein letzter Gedanke: Heute hast du wieder nichts gemacht. Keine Fotos, …

Cookies, Kinder und Drama

Bin heute das erste Mal in der Krabbelstube gewesen. War doch irgendwie seltsam, wenn man Kindergarten gewöhnt ist. Aber da es wohl die meisten wenig interessiert, wie Kinder in der Krabbelstube so sind, werde ich auf was Leckeres übergehen. Heute hab ich gebacken. So richtig, jeden Teig selbst gemacht und alles Herzensblut geopfert. Ist ja für normal nicht so bei mir. Ich hasse alles, was irgendwie mit Kochen, Backen oder einem kochähnlichen Vorgang zu tun hat. Pommes machen geht grade noch, aber sonst Sendepause. Jedoch gab’s ein einfach aussehendes Rezept von Cookies im Internet. [Die Seite ist genial, wie gemacht für meine USA-Liebe *__*] Nachdem ich heute zuhause war, zögerte ich nicht lang, packte meine stylische Kochschürze aus [Die ist wirklich toll, Glitzer, Glamour und alles!] und los gings auch schon. Zuerst matschte ich den Lebkuchenteig zusammen, dessen Ergebnis erst morgen sichtbar wird, der Teig muss ja einen Tag rasten. Dann druckte ich mir ganz schnell das Cookierezept aus & mixte alle Zutaten zusammen, es wurde ein richtig guter Teig daraus. So mit Butter, Zucker …

Verlieren ist keine Option.

Es ist nicht so, dass ich akut vom Verlieren betroffen bin. Zerzeit. Wenn man zurückblickt, habe ich wohl schon einiges verloren. Freunde, gute Freunde, Elternteile, Verwandtschaft, Tiere, Teile meines ganzen Lebens. Jeder verliert. Es kommt nur darauf, wie man verliert. Ob man verlieren kann, wie man so schön sagt. Ob man „Mensch, ärgere dich nicht“ irgendwann wörtlich nehmen kann. Als Kind wollten sie uns das „Verlieren“ lernen, damit wir nicht mehr so komplett verärgert, laut die Tür zuschlagend uns aus dem Staub gemacht haben, wenn wieder mal ein anderer alle 4 Hütchen als Erster zuhause hatte. Im Unterbewusstsein wollten sie uns wohl nicht auf das Spieleverlieren vorbereiten. Denn das Leben ist kein Spiel, auch wenn es manche so sehen mögen. Es ist nicht dazu gemacht, nur Freude zu haben, nur mit Glück übersät zu werden und irgendwo fröhlich die Däumchen zu drehen. Klar, Freude ist toll und schön & soll auch im Übermaß vorhanden sein, aber wie es eben so ist, Freude ist begrenzt. Spaß auch, und irgendwie alle Dinge, die das Leben schöner machen. …