Alle Artikel mit dem Schlagwort: winter

Winterliches Menü zum Jahresende Gemüse, mit Gemüse und einer Prise Obst

Nachdem der Winter jetzt doch entschieden hat, mal schnell vorbei zu schauen, machen wir es uns zuhause gemütlich und genießen das süße Nichts-Tun-Müssen. Nach draußen zieht mich bei diesem Wetter genau gar nichts – obwohl ich sogar ziemlich glücklich über die ersten Schneeflocken war. Das konnte ich mir allerdings selbst nicht so genau erklären. ; ) Vorspeise: Kürbiscremesuppe, verfeinert mit Pastinaken, Sellerie – mit Kürbiskernöl & Reisschlagobershaube Die Suppe war dieses Mal echt genau auf den Punkt. Es ärgert mich dann immer besonders, dass ich nach Gefühl koche, und keine genauen Angaben machen kann. Aber ich will’s mal versuchen. › 1/2 Butternuss-Kürbis, ungeschält › 1 Pkg. Suppengrün (2-3 Karotten, 1 Stück Sellerie, 1 gelbe Rübe, 1 Pastinake/Peterwurz, Lauch) › 1 Pastinake zusätzlich › 1 große Zwiebel › Weißwein, zum Ablöschen › Gewürze (etwas Suppenwürze bei Bedarf, Salz, Pfeffer) › 1/3 Pkg. Reisschlagsahne (aufschlagbar, Menge nach Gefühl, hatte die Sahne von Soyatoo, Merkur) › Kürbiskernöl zum Servieren Gemüse in Würfel schneiden, im Topf etwas Olivenöl erhitzen und das Gemüse scharf anbraten. Mit Weißwein (alternativ: Weißer Balsamicoessig, …

Augenblick

Manchmal glaubt man ja gar nicht mehr, dass es ganz oben schön sein kann, wenn der Weg schon grauenhaft und schwierig aussieht. Metaphorisch gilt das natürlich auch für das Leben allgemein, aber in diesem Fall meinte ich den Berg auf den wir fahren mussten, um in ein kleines, feines Skigebiet zu kommen. Es galt dann auch noch für meinen Bruder, der wohl nicht mehr glaubte, dass Skifahren lustig sein könnte. (hihi   ) Dieses Jahr habe ich den Winter ja nur ganz kurz gesehen und war wirklich wahnsinnig froh darüber, weil ich dem Schnee einfach nichts abgewinnen kann. Für einen Tag wollten wir trotzdem gern mal Pulverschnee unter den Brettln haben und sind auf eine kleine Alm in der Steiermark gefahren. Unten sah’s tatsächlich aus, als würd‘ da oben kein Schnee liegen. Grasgrüne Wiesen, strahlender Sonnenschein, mit zunehmender Höhe dann doch ein paar Fleckerl Matsch und erst im oberen Drittel sah die Welt um uns herum angezuckert aus. Ich konnte es dann ja fast nicht glauben, dass wir die letzten Meter Panik hatten, stecken zu bleiben. …

Ofenkartoffel – Dinner

Da mein Herzallerliebster gestern so gerne Ofenkartoffel gehabt hätte, es aber schon so spät war, habe ich beschlossen, ihm heute besondere Ofenkartoffel vor die Nase beziehungsweise vor den Mund zu setzen. In meinem kleinen Studentenkochbuch von Butlers gibt es ein Rezept für Ofenkartoffel mit Tomatenbutter, das mich schon öfter angesprochen hat, ich aber noch nie ausprobiert habe. Heute war es dann soweit! Zusätzlich wollte ich den neuen Roséwein von Penny ausprobieren – ich kann mich noch nicht entscheiden, ob ich ihn mag, oder nicht. Also – hier das absolut einfache Rezept für Ofenkartoffeln, die sich etwas spezieller und exquisiter anhören, als Ofenkartoffeln mit Kräuterquark. Du brauchst: – Einige schön große Kartoffel (je nach Personenanzahl, bei uns reichen für 2 Personen ca. 5 Kartoffel) – 5o Gramm Butter – Tomatenmark nach Belieben (ca. 1 Esslöffel voll) – 1 Knoblauchzehe – Basilikum oder andere Kräuter – Geduld, denn Kartoffel brauchen im Ofen ziemlich lange! So gehts: Die Kartoffel nicht schälen und mit einer Gabel von allen Seiten einstechen. Dann mit Alufolie umwickeln und auch diese mit einer …

Der Duft von Schnee

Morgens, der kalte Wind bläst die Haare aus dem Gesicht, die Wiese leicht angezuckert. Gerade so, dass man die weißen Flecken schon sehen kann, noch so wenig, dass sich die grünen Blätter gegen den Schnee wehren. Vielleicht wollen sie noch nicht weg, noch ein bisschen Herbstsonne verspüren, bevor sie entgültig verrotten. Ich gehe entlang der Straße, es ist höllisch kalt. Durch die Löcher in den Handschuhen beisst die Kälte, die Jacke ist nicht windfest genug, die Schneeflocken tänzeln vor mir durch die Lüfte. Es scheint, als würden sie sich freuen, endlich aus ihrem Sommerschlaf erwachen zu dürfen. Doch die Freude währt nicht lang, am Boden angekommen, sterben sie auf dem grünen Grund und vergraben sich selbst in der Erde. Die ersten Schneeflocken haben es nicht leicht. Die meisten verenden auf  dem noch viel zu warmen Boden, manche dürfen einige Zeit auf Autos mitreisen, bis sie sich nicht mehr festhalten können und weggeschleudert werden. Tagsüber scheint die Sonne, wärmt die kalte Welt, so gut, wie sie eben noch kann. Ich danke ihr gedanklich dafür, ich kann …

Raureif – Der Winter kommt!

Als ich heute Morgen aufgestanden bin & aus meinem Fenster geguckt hab, gabs ein wunderbares Bild. Alles von oben war weiß, ich dachte zuerst es wäre schon Schnee. Aber natürlich war’s nur der Regen, der auf der Wiese gefroren ist. Gefiel mir auch, also gibts hier ein paar Fotos. Mehr Fotos von mir gibt es übrigens in meiner Fotogalerie. Aber naja, der Winter kann kommen!

Der Heimweg

Zeitumstellung. Es ist dunkel, wenn wir zuhause ankommen. Ich & mein Gefühl. Man kann es nicht beschreiben, es ist das Gefühl, wenn die Freude über die hell beleuchtete Orte und die Vorfreude auf die zahlreichen Weihnachtsmärkte in eine tiefe Dunkelheit hineingleitet. Langsam, aber sicher gehen alle Lichter aus, es scheint als würde der MP3-Player absichtlich traurige Lieder rausspucken, weil er die Dunkelheit spürt. Der Heimweg ist nicht allzu lang und trotzdem sind es 10 Minuten alleine in der Finsternis. Würde der Himmel nicht von Wolken bedeckt sein, würden wir Sterne sehen und uns vielleicht freuen. Der sichelartige Mond würde zwar wenig Licht spenden, aber er würde. Ich denke nach. Über alles ein bisschen, vielleicht am meisten über die Einsamkeit. Es ist als würde mich mein Gefühl umarmen, um nicht ganz verloren dazustehen. Es umklammert die Beine, lässt einen nicht so nachhause eilen. Was würde schon auf einen warten, fragt es ganz sanft und leise. Ich schweige, um nicht antworten zu müssen, dass es keinen gibt, der wartet. Es ist noch nicht kalt, man kann sich …