Autor: Rebecca

Eine von denen

Ich bin eine von denen, eine von denen, die jedes Mal darauf hofft, dass ein Wunder geschehen ist, das größte menschliche Wunder, dass wir überhaupt kennen. Ich bin eine von denen, die rechnet, nachsieht und das Internet nach Möglichkeiten durchsucht, ich bin aber auch eine von denen, die eigentlich weiß, dass es gar nichts, außer vielleicht Schmerz, bewirkt. Und trotzdem bin ich eine von denen, die sich immer wieder und immer wieder der Hoffnung hingibt, um danach von ihr zerfetzt zu werden, in die Einzelteile, Trauer, Wut, Neid und dem einfachen Aufgeben-Wollens. Eine von denen, deren Geduld aufgebraucht ist, und doch soviel aufbringt. Ich bin eine von denen, der man sagt, dass Lockerlassen, doch das beste Mittel sei, dass man nichts erzwingen könne und überhaupt. Eine von denen, die seit Jahren immer wieder nur ein Thema kennt und trotzdem versucht, nicht andauernd andere damit zu belasten, obwohl es eine Last ist, die allein kaum getragen werden kann. Ich bin eine von denen, die sich Verständnis wünscht, oft nur auf Kopfschütteln oder plumpen Trost trifft. Eine …

a new chapter the attempt to start something new

Ein Neuanfang, eine leere Seite, aber doch kein neues Buch, so beginnt jedes meiner Jahre und ich liebe diesen Moment, wenn die ersten Worte darauf erscheinen und die Zeit so ihren Lauf nimmt, Geschichten erzählt und sich trotz riesiger Spannung, nicht in die Karten schauen lässt. 10 Jahre fast ist es her, dass ich mir dieses Zuhause im Internet geschaffen habe, in den Anfängen der persönlichen Blogs, diese Hochstimmung, weil plötzlich viele Menschen ihre Gedanken mit anderen, mit allen die sie lesen wollten, teilen konnten. Ich war so fasziniert von dieser Entwicklung, die Worte sprühten auch aus mir nur so heraus, wollte all’ diese versteckten Texte irgendwo verwahrt wissen, irgendwo, wo sie bestimmt nicht mehr vergessen werden. Es ging mir eigentlich fast nie darum, dass jemand anderes die Texte lesen kann, schreiben, das tat ich immer nur für mich. Jetzt, die Teenagerjahre doch schon einige Jahre hinter mir, wusste ich nicht mehr, was ich aus meinem Blog noch machen sollte. Ich wusste doch selbst gar nicht genau, was mich noch interessierte und geschrieben habe ich …

pacific coast highway some travel insights

Später Nachmittag, die Sonne steht schon tief, fast die ganze Fahrt überwiegt grauer, leichter Nebel. Das Licht, magisch, taucht alles in rötliche Farbe, als sich der Nebel endlich etwas lichtet. Wir steigen aus, es ist unsere erste Zeit in Amerika, es ist kalt, viel kälter, als uns das warme Licht vermuten lassen möchte, ein erster Vorgeschmack auf die ungewöhnlichen Temperaturunterschiede, die wir hier erleben werden. Wir schauen aufs Meer, es ist ruhig und doch umschwemmt es die herausragenden Felsen mit einem romantischen Ton, den wir uns immer wieder erträumt haben, zuhause, wo wir das Meer nur als Sehnsucht kennen.

i baked bread! Kartoffel-Dinkelvollkorn-Brot

Das Brotbacken hat mich immer schon fasziniert, die Bäcker aber noch viel mehr. Diese ewige Warterei, den genauen Zeitpunkt herausfinden, wann das Brot genau gut und nicht schon etwas verkohlt aus dem Ofen geholt werden kann – für mich ist das eine eigene Wissenschaft. Vielleicht stell’ ich mich aber auch einfach zu blöd dafür an, wer weiß das schon ganz genau. ;-)

Why 2016 is my gift for myself 5 reasons

2015 war ein hartes Jahr. Das kann man schon mal so sagen, nur damit es raus ist. Es wurde viel gewünscht, einiges (schmerzlich) verloren und einiges gerade noch so davongerettet. Und trotzdem, lehrreicher war fast kein Jahr als dieses. Konfrontiert mit dem eigenen Perfektionismus, der immer da gewesenen Sorge um Was-Auch-Immer. Die Tage sind ins Land gezogen, es ist Neujahr gewesen, wenn man pessimistisch denken würde, wäre eh der ganze Silvesterabend ein übler Vorbote für das neue Jahr, aber bringt das etwa Glück ins Leben? Bringt uns Pessimismus eigentlich weiter? Tut es weniger weh, wenn man das Unglück voraussieht? Das letzte Jahr hat mir mit der Faust ins Gesicht gezeigt, dass das nicht so ist. Es ist trotzdem höllisch, egal, ob man sich vorher freut oder nicht. Es tut nicht MEHR weh. Schmerz ist Schmerz. Aber Glück ist Glück, und es wird nicht weniger, der Moment des Glücks lebt immer noch da, wo er hingehört. “When you complain, you make yourself a victim. Leave the situation, change the situation or accept it. All else is madness.” …

Selbstgemachte Müsliriegel mit viel Eisenpower!

Die letzten zwei Wochen waren irre, von Freude auf Trauer so schnell umgeschwenkt bin ich kaum einmal, so einmal durchgewirbelt und wieder auf den Boden gebracht und wieder eine Lektion gelernt. Dachte mir eigentlich, dass ich schon genug durch hatte für den Anfang, aber das Leben war wohl nicht einer Meinung mit mir! Nun geht es wieder im gewohnten Lauf weiter, und da möchte ich euch gleich mal mein Debüt in der Müsliriegelproduktion vorstellen! Es gibt für mich kaum was Besseres zum schnellen Snacken wie die Riegel – ich liebe Müsli, ich liebe die vielen Sorten, die es mittlerweile gibt. Früher habe ich die Banane-Schoko-Riegel fast täglich verputzt. Leider sind die gekauften oft gar nicht sooo gesund, wie sie auf den ersten Blick aussehen. War aber eh klar, oder? Kann ja kaum einfach gehen, wenns kompliziert auch geht. Wobei – so kompliziert ist es gar nicht, wenn man einen Mixer hat. Und weil ich mir gedacht habe, einfach reinhauen geht auch nicht, habe ich mir Dinge ausgesucht, die einiges an Eisen beinhalten, weil man von …

Bring’ ein bisschen Pippi ins Leben Über Dankbarkeit, Freude und Glück

Dankbarkeit. Das Wort fällt oft wie ein Schwert zwischen uns, es wird zur Ermahnung missbraucht, verletzend und unbrauchbar. Nur selten, in ruhigen Momenten, da kommt manchmal die wahre Bedeutung dieses Wortes heraus. Oder manchmal, wenn wir etwas Schlimmes erfahren, von anderen, dann überkommt es einen, es fällt wie eine Sternschnuppe vom Himmel. Vielleicht sogar wie ein Meteorit, weil es einen fast erschlägt. Aber eigentlich, so schlimm wäre dieses Gefühl gar nicht, wieso hören wir ihm nicht öfter zu, wieso lassen wir dieses kleine, mächtige Wort nicht öfter unseren Alltag bestimmen. Wäre es nicht manchmal schöner, für Dinge dankbar zu sein, vielleicht weil heute mal wieder die Sonne scheint oder weil morgens mal nicht so stressig war, gemütlich mit einer Tasse Kaffee und noch bisschen schlaftrunken, aber es ist okay so? Es sind oft nicht die großen Dinge, dankbar für das Leben, dankbar für eine tolle Freundin, haben die kleinen Erlebnisse und Gegenstände unseres Alltags keine Bedeutung verdient? Das eine Lied, genau am Morgen, wenn der Wecker läutet, endlich mal eine gute Nachricht, der Hund begrüßt …