Alle Artikel in: Rezepte

Housewarming with Family

Genug umgezogen für’s Leben wäre ich ja schon vor einer Weile – wir haben uns noch einmal getraut. Bis zum Altersheim bleiben wir jetzt da. Der Plan wäre auf jeden Fall jetzt so, deswegen fanden wir, dass so eine Housewarming-Party schon mal sein muss. Eine steht ja noch aus, mit unseren Freunden wollen wir ja immerhin auch nochmal ordentlich die Bude einheizen. Ob ich das ganze Gekoche noch einmal veranstalte, bezweifle ich aber. Ich dachte schon, ich wäre in der Küche festgewachsen!   Damit ich nach dem Küchenmarathon auch alles essen kann, gab es so gut wie alles in vegan. Langsam gewöhne ich mich aber daran, die Milchprodukte einfach zu ersetzen oder wegzulassen. So tut meine Milchallergie doch noch was Gutes, ist immerhin gesund für den Planeten. ; ) Gut, beim Mozzarella konnte ich nicht schwindeln, auch wenn ich gern mal den Cashew-Flohsamenschalen-Mozzarella ausprobiert hätte. In Österreich versteckt sich das Zeug aber noch irgendwo.   Es kamen ca. 20 Personen, so genau weiß ich das leider nicht mehr, die Party stieg ja schon Anfang August. …

Moody Muesli

Es gibt so Mahlzeiten, die wirken immer gleich so gesund. Naturjoghurt mit Müsli ist so eines davon – da fühle ich mich immer gleich, als hätte ich die volle Kontrolle über meine Ernährung. Ich erwähne mal lieber nicht, dass ich meistens irgendein Knuspermüsli mit Mengen an Zucker in das gezuckerte Sojajoghurt reinschütte, aber einen Versuch war’s ja wert! Seit ich Milchprodukte vermeide, weiche ich auf Sojajoghurt aus. Das schmeckt gar nicht mal so übel, jedoch ist in den handelsüblichen Versionen meistens Zucker beigesetzt. Mir persönlich macht das ja nicht so viel – so ein bisschen Zucker kann ja nicht schaden, oder? So als Dessert finde ich das Schichtmüsli immer ganz gelungen, vor allem weil mir auch die Farben immer so gefallen. Hier so als herbstliche Variation mit frischem Beerenpüree (vom eigenen Garten, da ist es praktisch, wenn man alles schön einfrieren kann!) und Schokoknuspermüsli. Wer da noch ein selbst gemachtes Müsli zur Hand hat, wäre noch im Vorteil. Das Wetter bei uns lässt ziemlich zu wünschen übrig, deswegen geht es bei uns schon sehr herbstlich zu. …

Mealinspiration #1 {weekly menu}

Es tut sich was bei uns – seit ungefähr dem letzten Blogbeitrag haben wir begonnen, uns ein neues Zuhause zu gestalten! Durch glückliche Umstände sind wir jetzt stolze Bewohner eines gemütlichen Häuschens. Durch Umbruch, Umbau und Umzug war das Freizeitlimit so auf abendliche 20 Minuten beschränkt, die ich meist schlafend verbracht habe. (; Nun wohnen wir seit 1-2 Wochen im neuen Zuhause und da ist mir promt etwas eingefallen. Das Thema “Entspannt Bloggen” ist ja zurzeit öfter mal wo zu lesen – da gebe ich gleich mal meinen Senf dazu und zeige euch meinen Wochenmenü-Plan aus Woche 1 im “Eigenheim”. (Das hört sich so irre an!) Bei uns war fast alles vegan zubereitet (bis auf Dienstag, da gab es Spinat mit Spiegelei und Kartoffeln) – es kann aber natürlich alles mit den nicht-veganen Zutaten ausgetauscht werden. Einzig das Waffelrezept ist wahrscheinlich nicht leicht umzuschreiben – aber es gibt ja genügend andere Waffelrezepte im Internet zu finden. Mein veganes Waffelrezept habe ich von hier: Der Biokoch! Eigentlich backe ich aus “Faulheit” vegan, weil es schneller geht, …

Zucchini-Kartoffel-Tarte (& warum ich nur noch rohe Dinge fotografiere)

Ich bin es eigentlich schon leid, ein paar Entschuldigungen an den Anfang eines Posts zu werfen, weil ich wieder mal so wenig Zeit für mein eigentliches Hobby habe. Meine Bewunderung ist ja wahnsinnig groß für all’ jene, die neben 40h-Job, Haushalt und vielleicht auch Kindern noch Mengen an Blogposts produzieren. Bei mir ist das einfach nicht so drinnen – unter der Woche Arbeit, Haushalt und am Wochenende gibts dann die nächste Arbeit, nur halt etwas anderes. Mein feedly-Konto geht schon über vor lauter Blogposts, die noch von mir gelesen werden wollen – wie macht ihr das? Ich bitte um Tipps, irgendwie muss das doch möglich sein! ; ) Bei whatinaloves geht es diesen Monat ganz um Gemüse-Tartes, die gibts bei uns relativ oft, weil sie einfach, lecker und schnell im Ofen sind. Leider finde ich sie gebacken (bei mir zumindest) wahnsinnig unattraktiv! Deswegen gibts mal die rohe Tarte, die sieht für mich einfach besser aus! ; ) So gehts: Für drunter gibt es zwei Versionen: Hier ist ein Mürbteig (225g Mehl, 115g Butter) drunter, ich …

Wraps mit frischem Gemüse und Sojaschnetzel

Es ist schon wieder der Zehnte, im Moment läuft die Zeit an mir vorbei, so schnell wie diese irren “Sportler”, die in irgendwelchen Kochgerätschaften einen Eiskanal runtersausen. Geht es euch auch so? Für jede Aufgabe muss ich mir Zeit erkämpfen, sogar mein geliebtes Grey’s Anatomy steht hinten an. Das war noch nie so! Der Frühling ist voll im Gange, am Wochenende war ich schon Gemüse pflanzen und wir haben am Samstag die Grillsaison eingeläutet. Mit einem 4€-Griller vom Baumarkt. (Nicht, dass wir nicht einen nicht-verwendeten Kugelgrill zuhause stehen hätten – aber im unbenutzten Zustand ist der soooo schön!) Trotz folgenden Rückenschmerzen für den Grillmeister (sah zumindest recht schmerzhaft aus, die “Grillhaltung”) war das Gegrillte wahnsinnig gut! Für meinen etwas unfreiwilligen Ausflug in die vegane Welt sorgt meine Haut, die irgendwie nicht mit Milchprodukten kompatibel ist. Na, was solls – ich wollte den ganzen Kram eh mal testen und muss feststellen, so schlecht ist es gar nicht. Mit Mandel-, Haselnuss-, Kokos,- Was auch immer-Milch kam ich mal gar nicht klar. Einzig Sojamilch halte ich für “okay”. …

Milchreis-Guglhupf auf Zitronen-Himbeerspiegel

Ruhige Tage hab’ ich auch nur hier – sonst gehts meist rund im Hause Kunterbunt. Dadurch habe ich sogar die zwei ziemlich ähnlichen Aktionen von tastesheriff und whatinaloves verwechselt. Der Milchreis ist also schon bisschen “älter” – aber er war wirklich sehr lecker, wenn auch zu früh gekocht. So kommt es, dass ich wohl nur bei Ina mitmachen werden – obwohl ich super leckere Zimtschnecken auf Lager hatte! Vielleicht gibt’s das Rezept später mal. Mein Milchreis ist ein kleines bisschen Opfer von den kleinen Glasgugelhupfschälchen geworden, die ich mal bei einem Umzug gefunden hatte. Dadurch musste bisschen Puddingpulver rein, damit er auch hält. ; ) Zutaten (ganz ungefähr – ich koche nach Gefühl): 2 kleine Tassen Rundkornreis 4 kleine Tassen Milch 1 Esslöffel Vanille-Pudding-Pulver Zucker nach Belieben 2 Zitronen 1 Glas Himbeermarmelade Den Reis mit bisschen Butter kurz glasig rösten, dann die Milch hinzufügen und immer wieder umrühren, sonst brennt es relativ schnell mal am Topfboden an. Wenn der Reis weich genug ist, etwas Milch und das Puddingpulver verrühren und zum Milchreis geben. Umrühren, Zucker …

Nachgekocht – Käseknödel

20. Jänner und noch immer gibts noch nicht wirklich was zu lesen hier. Mich hat nicht nur ein böses Motivationstief (zu Jahresbeginn – wer hätte sich denn das gedacht!) gefangen genommen und noch viel böser: Die-Ich-Bin-Nach-Der-Arbeit-So-Müde-Dass-Ich-Gar-Nichts-Mehr-Tun-Mag-Krankheit. Hat die noch jemand da draußen oder weiß wer, wie die am besten behandelt wird? Bei mir hilft schon nichts mehr. ; ) Heute habe ich aber noch ein schnelles “Nachgekocht” dabei – immerhin wollte ich das Bloggerjahr nicht mit einem mordstheatralischen Text beginnen, den ich vor Kurzem mal zusammengetippselt habe. Dieses Jahr möchte ich nämlich vor allem eines: Zur Ruhe finden, Dinge tun, die mir Spaß machen und die jungen Jahre des Lebens genießen. Von denen hat man nämlich nicht unbegrenzt viele, sagen sie zumindest. Und dazu gehört bei mir einfach das Schreiben – melancholische Wörter aneinandergereiht – das mag ich und das soll es dieses Jahr auch wieder öfter am Blog zu sehen sein. Ich hoffe, mir gelingt das. Ich hab vor einer Weile Saskia’s Käseknödel nachgekocht! Und sie waren so lecker und einfach, dass ich sie …

Zimtsternige Weihnachten

Für mich gibt es zu Weihnachten keine leckeren Kekse als Zimtsterne. Leider bäckt die fast keiner, weil sie bei vielen einfach nicht klappen. Ich hatte irgendwie das Glück, sie beim ersten Mal gleich hinzubekommen. Eigentlich habe ich keine Ahnung, wieso. (hoffentlich klappen sie beim zweiten Mal auch ; ) Wir feiern dieses Jahr so eine Art “Hybrid-Weihnachten”. Bei uns zuhause gibt es eigentlich kein Weihnachten, nur nette Familienzusammenkünfte und etwas zu Essen. So können wir zwei Traditionen bisschen zusammenwürfeln. (Ich feiere ja eigentlich kein Weihnachten.) Das Rezept habe ich von hier: http://www.chefkoch.de/rezepte/37481012562226/Zimtsterne.html Geändert habe ich das Rezept nur beim Likor: Da habe ich stattdessen etwas Kirschrum verwendet. Ansonsten glaube ich, dass die ungeschlagenen Eier schon etwas geholfen haben, dass sie nicht steinhart werden. Sie wurden erst härter, als sie fast aufgegessen waren. ; ) Ansonsten – Staubzucker auf die Arbeitsfläche und eine Silikonmatte. Da klebt bestimmt nichts an! : ) Ich wünsche auf diesem Weg schöne Weihnachtsfeiertage – viel Spaß beim Kekse Essen, Familie wiedersehen und Geschenke verschenken. : ) 

Mit Cornflakes panierte Grünkern-Bällchen

Hier ist es zurzeit etwas still, da das Sprichwort “Unverhofft kommt oft” zugeschlagen hat. Das Leben ändert sich ja rasend schnell, aber es dauert dann wieder eine Zeit lang, um wieder in den Rhythmus zu kommen. Dazu kommt noch, dass ich in dieser Jahreszeit lieber in einen wohltuenden, tiefen Winterschlaf fallen würde, anstatt jeden Tag früh raus zu müssen. Aber ich denke, da würden viele tauschen. ; ) Darum gibt es, wenn, dann “nur” Rezepte, weil man ja fast kochen muss, auch in Winterschlafmonaten. Zum Gestalten komme ich zurzeit relativ selten, außer natürlich im Beruf. Da geben grade die Nikolaussackerl den Ton an – vielleicht zeig’ ich die sogar, weil ich ganz begeistert von ihnen bin. ; ) Die Grünkernbällchen sind aus einer “Ich-probier-das-jetzt-einfach-und-schmeiss-alles-rein-was-mir-einfällt”-Laune heraus entstanden, dafür waren sie aber echt gut! Und wie immer wahnsinnig variabel. (Gar nicht so rhythmus-mäßig, eigentlich.) Was braucht man (2 Personen): 1/2 halbe, kleine Tasse Grünkernschrot Zwiebel, Gemüse nach Wahl (Mais, Paprika, Karotten) Semmelbrösel, Nüsse (Mandeln, Haselnüsse – gerieben!) etwas Joghurt Cornflakes Gewürze (Suppengewürz, frische Kräuter, Salz, Pfeffer) Das …

Karottenpasta

Aus unseren eigenen Karotten musste ich irgendetwas zaubern, wo man die Karotten nicht wirklich schälen muss und man nicht gleich kiloweise braucht. Da ich Pasta in allen Variationen liebe und sowieso gern Gemüsesaucen koche, weil sie zuerst als Pastasauce taugen und am nächsten Tag aufs Brot einen guten Aufstrich ergeben! Wie immer, komischerweise sieht mein Essen immer ungekocht und in der “Vorbereitung” sooo viel leckerer aus, wie wenn man es dann so liebevoll wie möglich aufs Teller klatscht um dann eine gefühlte Stunde herumfotografiert und der Mann im Haus schon sehr ungeduldig vor seinem Teller sitzt und jammert, ob er denn nicht schon ohne mich beginnen darf. Was brauchst du: – Nudeln nach Belieben, hier Bandnudeln – Eine Hand voll Karotten, ca. soviele, verkrümmte Dinger, wie hier! – Gemüsebrühe, bzw. Pulver fürs Nachwürzen, falls du in Wasser kochen willst – 1 Becher Creme fraiché – je nach Belieben etwas Käse/Schmelzkäse Wie geht das: Die Karotten brauchen nicht geschält werden, so fern man seinem “Dealer” vertraut. Bei meinigen war jetzt keine Chemie dran, also gleich in …