Natürlich weiß ich, dass es richtig heißen würde: I’m afraid of being a fraidy-cat. Oder so ähnlich. Aber darüber mach ich mir keine Gedanken, weil für mich ein Angsthase ein Angsthase bleibt. Und keine Angstkatze. Hört sich ja irre blöd an.
Ich hab Angst. So ziemlich vor allem wovon man Angst haben. Spinnen sind das geringste Übel. Sind aber auch schreckliche Viecher, wer braucht schon 8 Füße, die eh so dünn sind, dass sie den fetten Körper (der übrigens beim Zerquetschen so richtig schön knackst und überall der Körperinhalt rausquillt)  kaum tragen können. Die langbeiningen Spinnen kann ich auch nicht leiden. Ich kann überhaupt keine Spinne leiden.
Okay, dann hab ich vor den meisten Tieren keine Angst. Ich mein, dass mich schon mal ein wildgewordener Schafbock angegriffen hat, kann ich verkraften.

Dann gibts eigentlich noch viele Dinge vor denen ich Angst hab. Glaub ich halt. Nach meinem ersten Flug beschloss ich nie mehr zu fliegen. Nach der ersten Fahrt mit der Fähre beschloss ich nie mehr mit einem Schiff zu fahren. Nach meinem ersten Mopedunfall beschloss ich nie mehr auf ein 2-rädriges Motorfahrzeug zu steigen. Tu ich aber immer noch, nach dem 2.ten Unfall noch immer. Wie’s dann mit Autofahren aussieht, weiß ich erst in einiger Zeit. Zugfahren, das geht. Vor Entgleisungen hab’ ich keine Angst. Wirklich nicht.
Ich könnte mich jetzt zuhause einlullen und sagen, dass ich eh nie ausserhalb von Österreich sein werde und einfach nichts von der Welt sehen will. Dem ist aber nicht so, leider will ich alles von der Welt sehenm, durch die Gegend plänkeln & in Österreich will ich auch nicht bleiben. Scheisse gelaufen! Mit dem Zug kommt man ja bekanntlich nicht überall hin. Also irgendwann meine psychische Störung einsehen und zum Pyschodokter gehen. Hihi, stell ich mir lustig vor. Denke aber, dass ich keine Behandlung brauche. Hätte ja auch Angst vor Ärzten.

Diese Angst das nächste Kapitel. Angst vor Ärzten, Krankenhäusern und jeglicher Art von gesundheitlicher Versorgung. Die ist nämlich riesig. Mit dem Krankenwagen war ich jetzt schon zweimal unterwegs. Einmal ganz gechillt – haha, der Sani war nicht sooviel älter als ich & wir erzählten uns irgendwas – einmal so richtig. Zugeschnallt und mit Sauerstoffmaske. Ich dachte, ich krieg die Krise. Aber bin noch da, also alles überstanden. Ärzte sind grauenvoll, nicht nur für jeden Deutschschüler, der sich schwer tut, sondern auch für mich. Immer mit ihrem falschen Gelächle und dem ‘Tu’ dir doch eh nichts’-Gesicht. Fakt -.ich mag sie nicht, ich geh nicht zum Arzt, bevors richtig brennt.

Dann noch meine allgemeine Angst vor allen schlimmen Dingen dieser Erde. Das Facebook kaputt wäre, zum Bleistift. Ne, vor den richtig großen Katastrophen, Hurrikans, Krieg und alle dem. Aber die darf man haben.

Den Grund, warum ich das hier alles von mir gebe, ist eigentlich nur einer. Wollte mal wissen, vor was ich eigentlich alles Angst hab. Ich denke, ich hab Fortbewegungsangst. Und ne Arzt- und Spinnenphobie. Aber bitte.
Und im Grunde hab’ ich nur Angst vor Verlusten. Verlust meines Lebens, durch irgendwelche komischen Dinge. Dass die Ärzte einen Fehler machen, dass ich beim Flugzeugabsturz sterbe, ertrinke oder mich eine Spinne zu Tode erschrickt.
Angst, vor allem was gefährlich sein könnte, was mich oder andere verletzen könnte. Angst vor dem Freunde verlieren, Angst vor dem Verlust wichtiger Menschen.

Ich hab’ mich grad selbst analysiert und bisschen theraphiert – alles prima. Ich studiere mal Phsychologie. Glaub ich.

 

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