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How To: Get Rid of Bad Habits

Schlechte Gewohnheiten also. Das sind die Dinge, die man am liebsten abstreiten würde, vielleicht sogar gar nicht wahrhaben, oder sonst irgendein Trick, um sie wegzuschummeln. Meistens sind sie aber da, und das macht uns wahrscheinlich doch etwas menschlich, denn wenn ich eines nicht glaube: Dass es Menschen ohne schlechte Angewohnheiten gibt. Dann könnten wir sie eigentlich doch gleich so lassen, wie sie ist.

Meine schlechte Angewohnheit, die ich hier als Beispiel nehmen werde ist: Die böse Plattform mit “F” vorne und mit “acebook” hinten. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass der Abstand von dieser 1. so wohltuend und 2. so schwierig ist! Mit diesen 5 Punkten geht es etwas leichter von der Hand!

1. Die schlechte Angewohnheit wahrhaben

Ich habe es selbst kaum geglaubt, ich hätte mich niemals zu den Menschen gestellt, denen das Wegbleiben von sozialen Netzwerken schwer fällt. Gut, ganz früher schon – ich hatte ja mal eine handfeste “Habbohotel”-Sucht! 😀 Ich blieb mal wegen einem virtuellen “Konzert” den ganzen Tag online und das von frühester Morgenstunde. Schon irgendwie verrückt.
Aber ich dachte eigentlich, das ich das Ganze nur als Lückenfüller benutze, und das tat ich auch. Nur waren genau diese Lücken die größte Herausforderung an meinem Ziel!

2. Überlege dir ein gutes Argument

Gut, wieso ein Argument für sich selbst überlegen? Klingt vermutlich sinnlos, finde ich aber sehr wichtig. Ich habe es in der ersten Zeit sehr oft gebraucht, um mich nicht von meinem Ziel ablenken zu lassen. In meinem Fall war dieses Argument, dass ich auf Facebook kaum noch positive Dinge gelesen habe und mich eigentlich nur noch mit sinnlosen Kommentaren geärgert habe. Jeden Tag diese negative Welle, schon vom Aufstehen weg, bis zum Einschlafen. Das kann nicht gut sein.

3. Setze dir ein Ziel

Und zwar nach der SMART-Regel. Das heißt SPEZIFISCH, MESSBAR, AKZEPTIERT, REALISTISCH, TERMINIERBAR. Ist übrigens meine Lieblings-Regel aus dem Alltag. Es hilft einfach nichts, zu sagen, ich will nicht mehr so oft in soziale Netzwerke schauen. Ich habe mir fürs Erste das Ziel gesetzt, nur noch einmal die Woche (posten des wöchentlichen Blogposts) dienstags oder mittwochs, Facebook zu nutzen. Hier lasse ich mir aber frei, ob ich dann auch mal etwas durchstöbern will, oder einfach nur schnell Nachrichten checke und dann wieder “verschwinde”. Mittlerweile dauert die Session fast nur noch 5-10 Minuten und ich nutze nur noch kleine Teilbereiche des Netzwerkes.

4. Definiere Ausnahmen

Ausnahmen bestätigen die Regel, heißt es immer. Dann muss ja schließlich etwas Wahres dran sein – nur muss man diesewirklich von vorherein klar festsetzen! Sonst wird schnell alles zur Möglichkeit sich selbst auszutricksen! Meine bestimmte Ausnahme war, dass ich den traditionellen Jahrestag-Status sicher nicht auslassen will. Klingt komplett bescheuert, aber ich hatte einfach eine Tradition und die möchte ich nicht missen – also habe ich das auch gemacht.

5. Richte den Blick auf das Positive

Entweder gibt es eine Belohnung, weniger Ärger, mehr Zeit am Morgen, du gibst weniger Geld aus, aber irgendeinen positiven Effekt muss es geben. Und je toller das Ergebnis ist, desto einfach wird die Umgewöhnungsphase.

howtogetridofbadhabitsUntertitel zum Bild: Ich im Chilloutfit, haha!

Fazit:

Meine Umgewöhnung ist nun schon so gut wie vorbei, es hat etwa zwei Wochen gedauert. Der Anfang war richtig hart, ich war schockiert, wie automatisch meine Finger den “Facebook”-Button gedrückt hatten und wie viel Zeit ich auf einmal anders nutzen konnte. Und ich war wirklich vorher keine, die stundenlang am Stück durch den Feed gescrollt hat. Aber dieses immer wieder, kurze Schauen rechnet sich sehr! Bis jetzt konnte ich eigentlich noch keine negativen Auswirkungen erkennen, habe auch noch nichts Wichtiges versäumt – zumindest weiß ich es nicht! 😀
Positiv ist jedenfalls: Digital Detox hat mir auf jeden Fall wieder mehr positive Energie geschenkt, ich bin so froh, nicht mehr diese teils menschenunwürdigen Kommentare zu lesen! Außerdem habe ich jetzt mehr Zeit, Artikel zu lesen die mir wirklich gefallen, hatte oft nur noch durchgerattert, durch meinen Feedreader.

Und jetzt kommt die nächste schlechte Angewohnheit dran: Die böööööse SCHLUMMER-TASTE! Und euch wünsche ich viel Erfolg beim Abgewöhnen eurer schlechten Angewohnheiten!

Gemüsecurry mit Kürbis

Ich mochte den Herbst eigentlich nie, er war einfach immer nur der Vorbote des verhassten Winters und stand bei mir somit nie hoch im Kurs. Dieses Jahr ist irgendwie alles anders, ich genieße diese goldenen Sonnenstrahlen, den mittlerweile eisig kalten Wind, der einem um die Nase weht, wenn man mit den Kindern draußen im Garten Kastanien sammelt. Die Winterjacke hab ich mit voller Vorfreude herausgekramt und finde es wahnsinnig toll, mich in sie hineinzukuscheln. (Wenn ich das so lese, werde ich wohl schon nächstes Jahr wieder den Kopf schütteln, über meine eigenen Worte!) Ich habe mich aber entschlossen, den Herbst in vollen Zügen zu genießen und eines meiner Lieblingsdinge im Herbst sind Eintöpfe, Suppen und vor allem Kürbis!

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Bei “Yellow Dinner” gab es als Hauptspeise ein Gemüsecurry, gekocht mit meinem Lieblingsgemüse! Das Rezept verrate ich euch gerne hier!

Gemüsecurry mit Karotten, Karfiol, Kartoffeln und Kürbis (1 großer Topf!)

– 1 Karfiol
– ca. 5 große Karotten
– 5 normale Kartoffeln
– ca. 400-500g Kürbis (ich nehme meistens Hokkaido)
– 1 Dose Kokosmilch
– Gemüsebrühe (selbst gekocht oder Würfel/Pulver)
– Currypulver, Salz, Pfeffer
– Speisestärke zum Andicken
– dazu beliebig: Reis,…
Das beste an Curry ist: Es ist sehr einfach! Karfiol und Kürbis in kleine Stücke schneiden, Kartoffeln und Karotten bei Bedarf schälen und auch in mundgerechte Würfel schneiden. Das Gemüse in etwas Öl andünsten und dann mit Gemüsebrühe ablöschen und soviel aufgießen, dass das gesamte Gemüse bedeckt ist. Dann mindestens 15-20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Mit Kokosmilch aufgießen und nun noch Currypulver, Salz und Pfeffer hinzufügen. Beim Currypulver richte ich mich meistens nach der Farbe. Wenn es schön gelb ist, passt das. Ich habe jedoch kein scharfes Currypulver, bei der scharfen Version müsst ihr vorsichtiger umgehen!
Wenn das Curry gut schmeckt, mit einem Schöpflöffel etwas Brühe herausgeben und mit Speisestärke (ich nehme meistens so um die 3 EL für einen großen Topf!) anrühren. Den Brei wieder zum Curry geben und noch einmal aufkochen. Jetzt ist das Curry etwas dicker geworden und somit besser mit Reis zu essen. Wer es richtig dick haben möchte, muss dementsprechend mehr Speisestärke verwenden – die Dicke kommt wirklich auf das Belieben drauf an. (Wir essen sogar Gulasch als Suppe, somit mache ich fast alles nicht so dick!)
Reis nach Packungsbeilage kochen und dazu servieren.

gemüsecurry

Mit ein paar Kernen bestückt, sieht es gleich nochmal um ein paar Ecken gesünder aus, also nicht damit sparen. 😉

Ich hoffe, euer Herbst ist auch so ein Bilderbuchherbst, wie bei uns gerade! 

Das erste Jahr mit Garten

Die Sonne steht schon tief, an den wunderschönen Herbsttagen, die letzten Früchte versuchen noch etwas Wärme zu erhaschen. Das Gartenjahr nähert sich bei uns dem Ende, wir haben einiges ausprobiert, sind nicht mit allem sehr glücklich gewesen, leider. Hier gibt es einen kleinen Überblick.

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Wir haben ein Kraterbeet (Beet, das etwas wie ein Schwimmteich aussieht, an der unteresten Stelle ungefähr 20cm tief unter der Erde) ausgehoben und mit Mühe liebevoll Steine rundherum drapiert, aber es wird diesen Herbst noch zwei Hochbeeten weichen müssen. Die Schnecken sind viel zu gierig und haben uns alle Pflänzchen, die vorher schon mühevoll gezogen worden sind, gefressen. Das war wirklich schade und auch echt frustrierend. Daher gab es keine Zucchini aus eigener Ernte und bisher auch noch keinen Kürbis – die Pflanze hat sich nämlich auf einmal wieder hochgekämpft und vielleicht können wir EINEN einzigen Kürbis aus dem Garten genießen! 🙂

kürbis

Gefreut haben wir uns sehr über unsere Tomaten und Paprika! Vor allem Paprika haben wir so viele und sie sind wirklich wahnsinnig gut!

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Wir haben große, rote Spitzpaprika und kleine orange Snackpaprika, die wir aus Kernen von Discounter-Paprika selbst gezogen haben. Das das so gut funktioniert, ist fast nicht zu glauben! Einfach die Kerne aus einem gekauften Paprika rausgeben, trocknen und schon bald im neuen Jahr ansetzen! Die “Bäumchen” sind wunderschön anzusehen und sehr ergiebig!

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Tomaten haben wir einfach aus einem Samenpäckchen angesetzt und mit Tomatendünger versorgt. Sie wachsen bei uns in Töpfen auf der Terrasse – jedoch haben wir für nächstes Jahr schon den idealen Standplatz gefunden – an der ost-seitigen Hausmauer wurden die Tomaten dieses Jahr am schönsten. Sehr praktisch, da dort auch die Hochbeete platziert werden und alles sehr wettergeschützt ist.

Kartoffeln hatten wir nur wenige, auch dort werden wir nächstes Jahr wieder die Tonnenmethode verwenden. Bei dieser werden die Knollen in eine Tonne gelegt, mit Erde bedeckt und immer wieder angehäufelt, was die Knollenproduktion anregt. Am “Kartoffelacker” ist das nicht so gut möglich gewesen. Außerdem erspart man sich das Ausgraben. 😉

Ich hoffe, euer Gartenjahr war etwas ergiebiger und freue mich schon auf unsere Hochbeete (mit Schneckenschutz!) nächstes Jahr!

Zucchini-Nudeln mit Kürbissauce

Herbst ist unausweichlich mit Kürbis verbunden. Die meisten beschränken diese Liebe auf Suppe, aber auch eine cremige Sauce ist wunderbar dazu geeignet mit Kürbis verarbeitet zu werden. Und wenn man es echt wahnsinnig gesund haben will, kann man die Nudeln mit Zucchini auswechseln. Muss man aber nicht – dazu sind Spaghetti doch viel zu gut! (Und so satt wird man von der Zucchiniversion leider auch nicht, obwohl sich das viele einreden versuchen. Hihi.)

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Ich stehe aber total auf das moderne Aussehen dieser “Zoodles” und außerdem sind sie gerade total in und so. Schmecken tun sie ja auch sehr gut. Also perfekt für die zweite Vorspeise des “gelben Dinners”. Hier gehts zur ersten Vorspeise: Dreierlei Bruschetta!

Zucchini-Nudeln mit Kürbis-Zitronen-Mandel-Sauce: (Soße reicht für einige Portionen!)

– 1 Zucchino (für eine Vorspeise, fürs Sattmachen wesentlich mehr einplanen!)
– 1/2 Kürbis (Sorte egal)
– Saft einer halben Zitrone
– 2 EL Mandelmus
– 2/3 Karotten
– Gewürze: Salz, Pfeffer, etwas Kreuzkümmel, Knoblauch-Pulver, Kurkuma
Kürbis und Karotten schälen und in kleinere Stücke schneiden und weich dünsten. Wenn es weich ist, ab in den Mixer damit und dazu noch den Rest der Zutaten. Bei der Zitrone vorsichtig sein – je nachdem, wie sehr ihr die Zitrone rausschmecken möchtet. Eher weniger hineingeben und dann probieren und bei Bedarf noch dazugeben. Dann gut abschmecken, mit Salz und Pfeffer, einer Prise Kreuzkümmel und einige Dreher von der Knoblauchmühle.

Den Zucchino durch einen Spiralschneider drehen und kurz (ca. 1 Minute) mit heißem Wasser aufkochen. Dann ist er noch schön bissfest. Dann etwas abtropfen lassen (Wichtig! Sonst verwässert alles…) und mit der heißen Sauce servieren.

Für das gelbe Dinner war das die ausgefallenste Kreation, die einfach mal durch “zusammenschmeissen, was noch im Kühlschrank ist”, passiert ist. Zufällig war’s halt dann sogar schmackhaft und nicht nur nahrhaft. Und sogar mein liebster Opi hat das gegessen, was immer für mich so die Feuerprobe ist. Ich hoffe nur, er sagt die Wahrheit. 😉

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Yellow Bruschetta

Der Herbst zieht langsam ein, fast wie im Bilderbuch, mit schönen, warmen, sonnigen Tagen und schon klirrend kalten Morgen. Manchmal duftet es bereits nach Schnee, wenn man abends rausgeht. Irgendwie richtig schön, nach so einem bezaubernden Sommer darf nun ruhig der Herbst kommen und die Blätter bunt färben.
Passend zu diesem Gefühl wollte ich ein Menü kreieren und die ganzen Beiträge rund um die Bionade haben mich noch zusätzlich dazu inspiriert, ein komplett veganes Menü zum Thema “Gelb” zu kochen.

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Das “Dinner” fand zwar Sonntag Mittags statt, aber wird diese Woche Sonntag Abends auch nochmal verkocht. Immerhin bekommen wir Besuch – da musste ich das ganze Menü vorher schon nochmal testen – und natürlich auch fotografieren. Die meisten “Normalos” schauen immer so komisch, wenn man vorm Essen noch die Kamera rauspackt und anfängt in allen Winkeln herumzufotografieren, auch mal am Sessel turnend.

Ich habe für die “dreierlei bruschetta” jeweils gelbe Tomaten, gelben Paprika und einen Mango-Papaya-Aufstrich von Zwergenwiese auf das ausgestochene Toastbrot drapiert. Also stimmt, ich habe bisschen geschummelt, das geb’ ich zu, aber eine unerfahrene “Mehr-Gänge-Menü-Köchin” war mit der Kocherei schon gut beschäftigt, da musste nicht auch noch so ein selbstgemachter Aufstrich her.

Bruschetta-Rezept: (fast bisschen übertrieben, Rezept zu schreiben, aber gut)

– gelbe Cocktailtomaten (gibts in der Snacktomatenbox von Penny)
– 1 gelbe Spitzpaprika
– gutes Olivenöl
– 1/2 Knoblauchzehe für jeweils Tomaten und Paprika
– Salz/Pfeffer
– Toastbrot
– Papaya-Mango-Aufstrich (gibts bei Denns)
Tomaten und Paprika schnibbeln und in zwei Schüsseln geben, mit Öl überträufeln und jeweils eine 1/2 Knoblauchzehe hineinpressen. Gut umrühren – kann super schon anfangs vorbereitet werden. Das Toastbrot mit einem Glas massakrieren, damit es kreisförmig wird und noch bisschen in den Ofen damit. Wenn es kross ist, alles auf die Brotscheiben legen und mit Basilikumblättern garnieren. Genießen!

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Weinempfehlungen kann ich leider nicht geben – davon trinke ich einfach zu wenig, um da mit Tipps um mich werfen zu können! *zwinker* Die nächsten Gänge folgen demnächst!

Ich wünsche euch eine schöne Woche! 

We plant a seed

Grün, so sonnig warm, bestenfalls eine leichte Brise über der Haut. Das ist Glück, Frühling. Wellness für das Gedankenrattern im Kopf, im Hintergrund zwitschern hundert Vögel, das Rauschen des Wassers, eigentlich ganz schön laut und doch wird es leise, verdrängt durch die Leere im Kopf, es spült die Sinne wach. Die Augen geschlossen und doch so elektrisiert und voller Energie, wie nie. Blätter, Knospen, alles sucht seinen Weg nach draußen, genau wie die grauen, tristen Überbleibsel des Winters nach drinnen. Die Luft duftet noch nicht, sie ist einfach nur da, warm und von Licht durchflutet. Ewig, ja für immer, sitzen in diesem Moment, ein Wunsch, den die Vögel hundertfach vertonen und trotzdem treiben uns die Füße an, die Hände jagen schon der nächsten Aufgabe entgegen. Immerhin ist Frühling.

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Freitag, Frühlingsbeginn – was kann es nach so einer traumhaft schönen Woche besseres geben? Für mich nichts, ich lebe für diese Jahreszeit, wo alles grünt und blüht. Immerhin bin ich ein spätes, aber doch ein Frühlingskind. Das merkt man ja doch, irgendwie. Wir haben schon vieles angepflanzt, weil wir dieses Jahr endlich einen Garten haben, in dem wir nach unserer Lust und Laune wüten können. Das ist für mich echter Luxus.

Wir haben im Garten zwar noch kein Hochbeet, aber Maike vom Gartenhaus Magazin hat mich ein bisschen ausgefragt, wie das so mit unserem Hochbeet auf der Terrasse geklappt hat. Dazu hat sie noch tolle Infos zusammengetragen, generell über Hochbeete, also lesenswert für alle Garteninteressierten! (Außerdem habe ich mich wie irre gefreut, dass sie mich gefragt hat, das macht mich schon bisschen stolz! 😉

paprikapflanze2015

Dieses Jahr können wir endlich unseren Garten mit Gemüse vollpflanzen und mit dem Vorziehen haben wir schon begonnen und die ersten Paprikapflänzchen sind schon in ihre Töpfe übersiedelt. Der Rest wird wohl noch auf seinen Einsatz warten müssen, es friert ja immer noch bisschen.

Wegweiser durch den Gartenfahrplan der Colorfulwolrd-Behausung

Der Garten wird wohl ein großes Stück Zeit beanspruchen und somit habe ich mir gedacht, ich nehme euch einfach mit auf die Reise, denn immerhin sind wir keine Profigärtner und haben noch viel zu entdecken. Als erstes will ich euch unser noch sehr braunes “Kraterbeet” zeigen. Das wurde von den meisten als “zu klein geratener Schwimmteich” betitelt, aber es hat durchaus Ähnlichkeit mit einem Krater. Spacig. Ich hoffe ja jetzt nur, dass da drin echt Gemüse wachsen kann. Sonst haben wir tatsächlich einen zu klein geratenen Schwimmteich im Garten und das ist jetzt auch nichts.

Außerdem sind wir gerade am Renovieren unserer Terrasse und ich hoffe wir sind bald fertig. Bin ja da ziemlich ungeduldig, aber diesmal liegt die Fertigstellung an mir selbst. Muss noch den Lackpinsel bemühen, jetzt haben wir eine interessante Mischung von neuem und alten Holz zu bieten, ästhetisch ist leider etwas anderes.
Ein Sofa muss auch noch upcycelt werden, ich hoffe, das funktioniert, damit ich euch ein DIY zeigen kann. Bin selbst aber noch etwas skeptisch, wenns nicht klappt, bemale ich den Spaß einfach wieder – das klappt nämlich sicher. 😉

pflanze2015Der Rest wird sicher mit “JAAAAA, es wächst!” oder “**********, das Zeug haben schon wieder die Schnecken gefressen!” kommentiert werden. Könnte ich mir zumindest zum heutigen Zeitpunkt vorstellen.

Falls ihr keine Lust zum Gärtnern habt, schaut euch das Video vom Möbelschweden an. Das hat mich so motiviert (ok, hat nicht viel gebraucht ;)) und das Lied mag ich auch, so happy music! 🙂

Pasta Green

Wir haben Unmengen von Erbsen im Tiefkühlfach, die dort auf mysteriöse Weise immer mehr wurden. Nun heißt es aber Schluss mit Horten und ich hab mir gedacht, Nudeln dazu und gut ist. Und so war es auch, wild zusammengewürfelt, einfach und trotzdem lecker! Und vielleicht mal nicht ganz so alltäglich, wie Tomatensoße.

erbsenpastazutaten

Ihr seht, die Erbsen waren schon ziemlich “gefroren”. Das muss natürlich bei euch nicht so sein, hihi. Aber es hat der ganzen Sache nicht wirklich einen Abbruch getan.

Für die Sauce braucht ihr 1 Packung tiefgekühlte Erbsen, eine große Zwiebel, Knoblauch nach Belieben, (Soja-)Milch, ca. 2 Esslöffel Mehl und etwas Kerniges (Kürbiskerne, Mandeln,… da geht vermutlich alles). An Gewürzen verwende ich Salz, Pfeffer, trockenes Knobipulver aus der Mühle (wenn ich wieder mal zuwenig Knobi genommen habe), italienische Kräuter und etwas Hefeflocken.

Den Zwiebel schälen und in feine Stücke schneiden und mit etwas Öl in einem Topf anbraten. Den Knoblauch gehackt/gepresst dazugeben und noch kurz weiterbraten. Die Erbsen auspacken und in den Topf dazugeben. Hier am besten nach der Packungsbeilage richten, wie lange sie brauchen, bis sie “essbereit” sind. Dann mit Salz, Pfeffer und den Kräutern (ich hab tiefgekühlte genommen, weil die auch irgendwie im Tiefkühlschrank waren) abschmecken. Mit etwas Mehl (ca. 2 Esslöffel) bestauben und dann die Milch hinzugeben. Rühren, rühren, rühren, damit keine Klümpchen entstehen.

Wer keinen Pürierstab hat, kann das jetzt natürlich auch so lassen. Ich hab’ die Sauce dann noch püriert und ein bisschen gemahlene Kürbiskerne hinzugefügt. Zwecks gesund und so – da kann man eben auch so etwas wie Leinsamen dazugeben.

Zur Sauce passen sicherlich alle Nudeln, deren Zubereitung sicher nicht erklärt werden muss. Wenn doch, sollte die Packungsbeilage helfen. ; )

Als Topping eignet sich vegan Hefeflocken, sonst tut der gute alte Parmesan sicher auch seine Dienste. Wer mag (und zuhause hat) kann auch noch ein paar Räuchertofu-Würfel dazugeben, das war sehr lecker!

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Neujahrs-Motivation, oder…

Schreibtische sind eigentlich da, um zugemüllt zu werden, oder? (Bitte, sagt ja! Nicht, dass ich damit auch noch alleine da stehe, wäre ja peinlich!)  Manchmal packt mich aber dann doch der Ehrgeiz, und ich schreite mit vollem Tatendrang voran. Heute hat das vor allem etwas mit dem neuen Jahr zu tun, immerhin strotze ich vor Motivation für das nächste Jahr!

Ordnung liebe ich eigentlich sehr – und dieses Jahr hab’ ich mir vorgenommen, mir mal öfter in den Hintern zu treten und einfach mal die Vorsätze auch einzuhalten. But first, let me take a Selfie! (Ok, nicht ganz. Das mit den Selfies klappt nicht ganz, auch nicht mit der Hilfe von meinem Bruder. Da schummle ich lieber mit dem Fernauslöser…)

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Meinen neuen Kalender habe ich aus dem Printable von Lemon Thistle und einer dünnen Sperrholzplatte vom Holzfachmarkt zusammengebastelt. Der kleine Fuchs da, das ist ein Besucher aus meinem Lieblingsschwedenmöbelhaus. Genauergesagt, aus der Weihnachtsabteilung – aber, aber, er bleibt noch bisschen hier. Nach meinem Eulenvogel steh’ ich jetzt total auf Füchse. Bin ja schon mal gespannt, was als nächstes kommt.

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Ebenfalls Mach-es-dir-selbst, äh Do-It-Yourself, sind die kleinen Pinnwände da. Ich weiß, Ombre ist längst schon wieder out. Mir ist das mal egal, hab’ ja noch gar nichts Ombre-mäßiges zuhause und in Verbindung mit hexagonischen Formen ist das ja wieder in Ordnung, habe ich mir gedacht. Auf das Hexagon-Zeug steh’ ich nämlich auch grad. Ist auch irgendwie ein cooles Wort, Hexagon. Grandios modern und doch zeitlos.

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Ein paar Journals, in die ich nicht hineinschreibe, weil ich einen “Sie-sind-doch-viel-zu-hübsch”-Notizbuch-Wahn habe. Auch ein kleines Ziel von mir, die ganzen unbenutzten Büchlein mal irgendetwas zu widmen und einfach draufloskritzeln. Bisschen begonnen habe ich damit schon, yey!

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DIY-PInnwände aus Kork (Anleitung, die #1000000…)

› Kork-Tischsets vom Möbelschweden
› schwarze & weiße Plakatfarbe
› Pinsel, Cuttermesser, Unterlage, Lineal, schwarzer Stift

Mit Lineal und dem Stift eine Hexagon-Form aufzeichnen. (Freestyle, kleine Perfektionisten können eine Vorlage aus dem Internet benutzen (; ) Dann mit dem Cuttermesser und dem Lineal auf einer Unterlage ausschneiden. Farbe auftragen von oben nach unten: weißer Strich – weißer Strich & 2 Punkte schwarz – weißer Strich + 3 Punkte schwarz + schwarzer Strich. Dann von hell nach dunkel quer mit dem Pinsel verstreichen. Dynamik und Patzer sind hübsch, also ohne Genieren und mathematischen Rechnungen rumpinseln. Trocknen lassen, fertig!

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 Have a nice day and a joyful weekend!

Winterliches Menü zum Jahresende

Nachdem der Winter jetzt doch entschieden hat, mal schnell vorbei zu schauen, machen wir es uns zuhause gemütlich und genießen das süße Nichts-Tun-Müssen. Nach draußen zieht mich bei diesem Wetter genau gar nichts – obwohl ich sogar ziemlich glücklich über die ersten Schneeflocken war. Das konnte ich mir allerdings selbst nicht so genau erklären. ; )


Vorspeise:
Kürbiscremesuppe, verfeinert mit Pastinaken, Sellerie – mit Kürbiskernöl & Reisschlagobershaube

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Die Suppe war dieses Mal echt genau auf den Punkt. Es ärgert mich dann immer besonders, dass ich nach Gefühl koche, und keine genauen Angaben machen kann. Aber ich will’s mal versuchen.

› 1/2 Butternuss-Kürbis, ungeschält
› 1 Pkg. Suppengrün (2-3 Karotten, 1 Stück Sellerie, 1 gelbe Rübe, 1 Pastinake/Peterwurz, Lauch)
› 1 Pastinake zusätzlich
› 1 große Zwiebel
› Weißwein, zum Ablöschen
› Gewürze (etwas Suppenwürze bei Bedarf, Salz, Pfeffer)
› 1/3 Pkg. Reisschlagsahne (aufschlagbar, Menge nach Gefühl, hatte die Sahne von Soyatoo, Merkur)
› Kürbiskernöl zum Servieren

Gemüse in Würfel schneiden, im Topf etwas Olivenöl erhitzen und das Gemüse scharf anbraten. Mit Weißwein (alternativ: Weißer Balsamicoessig, verdünnt mit Wasser) ablöschen und mit Wasser (lieber zuwenig als zuviel, nachgießen kann man immer) aufgießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und erstmal das Gemüse weichkochen lassen. Nach ca. 20-30 Minuten mit dem Pürierstab gut durchpürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls nötig noch Wasser bis zur gewünschten Konsistenz nachgießen. Je nachdem, wie sehr man Glutamat (Geschmacksverstärker) vermisst, noch etwas Suppenwürze unterrühren. (Leider kann ich auch noch nicht ganz darauf verzichten, und nein – mehr Salz bringt das gewünschte Ergebnis leider auch nicht. Schmeckt allerhöchstens total versalzen.)
Reisschlagsahne aufschlagen und die Suppe mit Kürbiskernöl und der Sahne garnieren.

Hauptspeise: Karfiolsteaks mit Winter-Wurzelgemüse

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Sieht das nicht so einzigartig aus? Die Idee ist von Lea vom genialen Blog “veggi.es” und deswegen verlinke ich euch hier mal das Rezept. Hier gehts lang!

Ihr müsst nur gut drauf achten, dass ihr einen Karfiol bekommt, der auch einen dicken Stamm hat. Unserer war ziemlich dünn, dadurch sind nur 3 “richtige” Steaks herausgegangen, aber auch die nicht so schönen Steaks schmecken genau gleich gut. ; )

Nachspeise: Palatschinken mit Beeren-Eis und Kokosflocken

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Passt jetzt vielleicht nicht ganz zum Winter, finden wir aber ziemlich “jahreszeitenneutral”, Eispalatschinken kann man immer essen, sagt zumindest der Mann im Haus. Und ich fand’, es passte super dazu, so farblich.

Palatschinkengrundrezept ist von Laubfresser – einfach gehts kaum und es ist wirklich ziemlich gut. Wir mischen immer noch etwas Mineralwasser dazu, wegen der Fluffigkeit.

› 4 Palatschinken nach obigen Rezept
› 1/2 Packung gefrorene Früchte (Waldbeermischung, bzw. eigene Früchte,…)
› Sojamilch
› Staubzucker

In einen guten Mixer (Eis crushen sollte er können, dann dürfte es kein Problem sein) die Früchte hineingeben und mit Sojamilch bedecken. Dann gut durchmixen und nach Geschmack mit Staubzucker süßen. Die Konsistenz ist nicht ganz wie Eis – wer das möchte, muss das Fruchtmus wieder einfrieren und ein paar Stunden frieren lassen. Damit es wieder cremig wird, muss es aber sowieso wieder in den Mixer. Außer ihr seit so privilegiert und besitzt eine Eismaschine. ; )

Palatschinken mit Eis füllen, Staubzucker und Kokosflocken darüber streuen und schnell genießen.


Damit wünsche ich euch ein schönes, neues Jahr!

 

Just Burgers

Burger als Ersatz für unser Wohnzimmer. Das wollte ich euch heute zeigen, hab’ auch relativ motiviert die Kamera ausgepackt und mal flott das Wohnzimmer abgelichtet. Oder sollte man eher abgedunkelt sagen? Das Wetter, Licht und graue Etwas da draußen geht mir seit der Zeitumstellung schon gehörig auf den Wecker. Und ohne die runde Scheibe – wenigstens in Ansätzen – sehen die Fotos halt so im Allgemeinen richtig – ähh – bescheiden aus. Gut, nächster Anlauf dann morgen – vielleicht griegt ihr das Wohnzimmer noch in diesem Jahr zu sehen. ; )

burgerparty
 

Das war so mein erster Versuch einen veganen Burger zu kreieren. Etwas unförmig, aber durchaus schmackhaft. Beschwert hat sich keiner, aber in unseren gesitteten Gegenden, tut das wohl auch niemand. Ihr müsst ihn also wohl oder übel selbst testen. MIR haben sie jedenfalls geschmeckt. ; ) Geeigneten Ersatz für Käse zu finden ist immer noch ziemlich unmöglich. Der hier schmeckt zwar geräuchert, bisschen nach Würstchen, aber an Käse erinnert höchstens die Form. Schmecken tut’s trotzdem, Käse darf man halt man nicht erwarten. {Anekdote dazu: Leute, die das nicht wissen, schmecken aber das meistens nicht raus, dass das kein Käse ist – meine Arbeitskollegen sind der Beweis. Allerdings war das die “Classic”-Version, anstatt der würzigen.}

Das Rezept habe ich abgewandelt von Vera (Nicest Things), weil sie mich mit dem Satz mit den Veganern, bisschen angestachelt hat, einfach mal den Burger vegan nachzumachen. Die Burgerbrötchen sind auch vegan super. So perfekt aussehen tun sie jetzt bei mir nicht – aber ich bin mathematisch nicht so begabt und hab’ es nicht mal hinbekommen, den Teig in acht gleichmäßge Teile zu teilen. Da sieht das dann schon mal nicht so toll aus. ; )

Die Burger waren der Hauptgang unserer Einweihungsparty mit unseren Freunden, die jetzt auch endlich mal stattgefunden hat. Dazu gab’s im Original Potatoe Wedges – die waren aber am Tag danach nicht drin. Und vom Tag X habe ich so gut wie keine Fotos – da waren alle damit beschäftigt die Burger zusammenzuhalten und die Füllung vorm Abhauen zu bewahren.

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Das Burger-Patty schmeckt aber auch ohne Burgerbrötchen gut. Mit Salat und Joghurtsoße, bisschen Knobi und gut is’.

Burgerbrötchen-Rezept wie folgt ändern:

Statt dem Ei könnt ihr 1 EL Sojamehl verwenden, oder ihr verwendet einen anderen Ei-Ersatz. Der MyEy-Eygelb-Ersatz bleibt sehr gelb – da würde ich das nächste Mal etwas Sojamehl mit Sojamilch vermischen und auf die Brötchen pinseln. Da hält der Sesam auch und es sieht nicht ganz so unnatürlich aus. Im Teig macht sich das MyEy jedoch gut.

Burger-Patties:

125g trockenes Sojagranulat (+Tomatenmark, Sojasauce, Flüßigrauch, Knoblauch, Salz, Pfeffer,…)
etwas Knödelbrot
etwas Mehl
Sojamehl oder anderer Ei-Ersatz

Das Sojagranulat in einer Marinade aufkochen lassen. Die Marinade besteht bei mir aus Wasser mit Tomatenmark, Sojasauce, Flüßigrauch, Knoblauchsalz, Grill-Kotlett-Gewürzmischung, Salz, Pfefferkörner und wird käftig überwürzt. Dann koche ich das ganze auf und lasse das Granulat alle Flüßigkeit aufsaugen. Ich gieße solange Wasser auf, bis das Granulat die volle Größe erreicht hat. Am besten dann über Nacht mit geschnittenem Zwiebel und Knoblauch vermischen und stehen lassen.

Zum Weiterverarbeiten gebe ich dann noch eingeweichtes Knödelbrot nach Gefühl dazu, etwas Mehl und Ei-Ersatz für ca. 2 Eier. Wenn die Masse zusammenhält, ist die Konsistenz richtig. Sonst noch Mehl hinzufügen. In einer heißen Pfanne braten und dann in eine Auflaufform geben. Im Ofen noch einmal ca. 1/2 Stunde mit Knoblauchöl bestrichen bei ca. 150°C bruzzeln lassen.

Dazu gab es eine Zwiebelsoße (Zwiebeln karamellisieren lassen und mit etwas Wein und Wasser einkochen lassen – schmeckt dann süß) und Joghurtsoße mit vielen frischen Kräutern.

Demnächst will ich aber auch mal Bohnenburger ausprobieren, die sollen auch sehr lecker sein! Die Burgerbrötchen gibts jetzt wahrscheinlich öfter, weil die ja nicht nur als Burger gut sind, sondern auch am Sonntag ohne Patties zum Frühstück. ; )