Neueste Artikel

End Of Summer Meals – Vegetables on Skewers

In der letzen Woche und dem Wochenende davor war es so traumhaft schön, sodass ich kurz sogar meinte, jetzt kommt der Sommer zurück. Mit dem Nebel am Morgen ist das aber nur noch ein Wunschtraum, weil es einfach nicht so wohlig warm wird.

Vor allem sind für mich 25°C im Herbst irgendwie anders warm, wie 25°C im Sommer. Hat noch jemand so Temperaturfühlungsverwirrungen? Trotzdem wollte ich den Sommer gebührend verabschieden, auch wenn ich das wahrscheinlich schon irgendwann im Mai machen hätte können. Und für mich gehören da die letzten Spieße einfach dazu. Am besten vom Grill, aber man kann auch mit dem Backofen bisschen schummeln.

 spießeendofsummer

Ganz dreist hab’ ich da noch ein paar vergessene Zutaten dazugemischt – das Sojarinderfilet. Konsistenz war super, Geschmack auch – nur halt nicht irre nach Rind. Erinnert aber doch dran, irgendwie. Wird sicher nochmal ausprobiert, lecker war’s nämlich auf jeden Fall. Dazu gab’s leckeres Melonen-Chutney mit Reis – das Chutney hat der Herr des Hauses gezaubert.

So, lüften wir das Geheimnis, ihr braucht Gemüse eurer Wahl (Tomaten, Zucchini, Paprika), Zwiebel, Knoblauchknollen und eventuell das Sojarinderfilet. (Gibts online in diversen Vegan-Versandhäusern) Das “Rinderfilet” habe ich in wenig (!) Brühe mit Tomatenmark, Olivenöl, div. Gewürze aufgekocht, sodass keine Brühe mehr übrig ist. Dann gut anrösten, damit der Biss auch wieder stimmt. Bisschen ausdrücken kann man sie schon, jedoch halte ich schon relativ wenig davon, das Sojazeug immer nur in Salz/Sojasauce einzuweichen und es dann eigentlich wieder herauszudrücken – soviel Geschmack bleibt da nicht hängen.

Dann auf Spieße aufstecken und in eine Auflaufform schichten. Olivenöl mit viel Knoblauch und noch ein paar Gewürzen vermischen und mit einem Pinsel auf die Spieße auftragen. Das könnte man so noch eine Weile stehen lassen, schmeckt aber auch direkt vom Ofen richtig lecker.

spießeendofsummer3
 

Für das Melonenchutney haben wir hier eine Zuckermelone, Zucchini nach Belieben, Tomaten (frisch, können aber auch mit Dosentomaten ersetzt werden), Zwiebel, etwas Zucker und weißen Balsamicoessig verarbeitet. Den Zucchini und den Zwiebel am besten in einem Zerhacker zerkleinern. Melone in kleine Würfel schneiden, Tomaten auch in kleinere Stücke schneiden. Zwiebel etwas anrösten, dann den Zucchini dazugeben und mit etwas Wasser aufgießen und abschließend die Melonenstücke dazugeben. Dann gut durchkochen lassen, damit es zerfällt. Mit Essig nach Geschmack aufgießen und würzen. (Ich mag noch ein bisschen Zucker dazu, weil ich das süß-saure Aroma gern habe, Salz) Dann die Tomaten dazugeben und noch kurz kochen lassen. Et voilá – eine leckere Sauce zu Reis ist gezaubert! Wenn man’s gut und heiß einkocht, dürfte es sogar länger haltbar bleiben. Damit haben wir jedoch keine Erfahrung – ist immer gleich mal weg. ; )

spießeendofsummer2
Jetzt freue ich mich auf den goldenen Herbst in dieser Woche – die Sonne lässt sich wieder mal bisschen blicken. ; )

Housewarming with Family

Genug umgezogen für’s Leben wäre ich ja schon vor einer Weile – wir haben uns noch einmal getraut. Bis zum Altersheim bleiben wir jetzt da. Der Plan wäre auf jeden Fall jetzt so, deswegen fanden wir, dass so eine Housewarming-Party schon mal sein muss. Eine steht ja noch aus, mit unseren Freunden wollen wir ja immerhin auch nochmal ordentlich die Bude einheizen. Ob ich das ganze Gekoche noch einmal veranstalte, bezweifle ich aber. Ich dachte schon, ich wäre in der Küche festgewachsen!

housewarming90_2
 

Damit ich nach dem Küchenmarathon auch alles essen kann, gab es so gut wie alles in vegan. Langsam gewöhne ich mich aber daran, die Milchprodukte einfach zu ersetzen oder wegzulassen. So tut meine Milchallergie doch noch was Gutes, ist immerhin gesund für den Planeten. ; ) Gut, beim Mozzarella konnte ich nicht schwindeln, auch wenn ich gern mal den Cashew-Flohsamenschalen-Mozzarella ausprobiert hätte. In Österreich versteckt sich das Zeug aber noch irgendwo.

housewarming90_1
 

Es kamen ca. 20 Personen, so genau weiß ich das leider nicht mehr, die Party stieg ja schon Anfang August. Dazu gebe ich euch echt einen guten Tipp: Macht die Sause einfach, wenn ihr könnt – komischerweise konnten ALLE Gäste kommen. Wenn wir das Datum gemeinsam geplant hätten, würden wir wohl noch heute planen. Aber gut, könnte auch Glück gewesen sein.

Das oben ist übrigens ein veganer Käsekuchen! Ich habe ihn jetzt schon zweimal gebacken und ich find’ ihn echt lecker. Meine kreativen Tortenplatten hab’ ich übrigens aus umgedrehten Schüsseln und Tellern gebastelt. Nehmen danach im Schrank nicht irre viel Platz ein und sind zerlegbar. ; )

housewarming90_3
 

Das “stuffed bread” war mit Tomaten und Mozzarella gefüllt. Geplant wäre Tomaten und Hefeschmelz gewesen, aber der Zeitmangel lies das nicht mehr zu. Es ist wirklich kurz bevor die Gäste kamen noch fertig geworden.

Hier mal eine Liste, was es bei uns so gab: 

× Nudelsalat, klassisch, mit Gemüse & Sojajoghurtsauce (Joghurt mit Essig, Öl und Gewürzen vermischen)
× Gemüse mit Dip (Kohlrabi, Karfiol, Karotten,… mit “Sauerrahm”-Dip aus Sojajoghurt)
× Tomaten-Mozzarella-Spieße
× Pizzaschnecken (mit Gemüse, wären aber sicher auch lecker mit dem richtigen Räuchertofu! Käse einfach weglassen.)
× Stuffed Bread mit Tomaten-Mozzarella
× Herzhafte Cupcakes – als “Teig” ein Sojahack-Laibchen, als “Topping” Kartoffelpürree

× Schwedische Zimtschnecken (Kanelbullar ♥)
× Schokomuffins
× Käsekuchen (aus La Veganista, mit Seidentofu & Tofu)

Die Planung war sehr Pinterest-inspiriert, hier findet ihr mein Board. In letzter Zeit bin ich überhaupt ein großer Pinterestfan geworden, und wenn ich mal Zeit habe, guck ich fast Löcher in meinen Bildschirm, weil es da so tolle Dinge gibt. Ab und an schlägt aber dann schon die Pinterest-Depression zu, die ist wirklich fies – warum sind bloß alle so begabt? ; )

housewarming90_cat
Unseren Haustigern gefällt es hier ganz gut. Ein Fensterbrett hatten sie ja in der Wohnung nicht – das ist mitunter jetzt der Lieblingsplatz. Ungeschlagen ist aber mein Schreibtisch, am besten meine Tastatur. Dabei wär die gar nicht so kuschelig.

Die ganze Party war den Aufwand aber durchaus wert. Es war irgendwie mal ganz gut, alle näheren Familienmitglieder mal wieder auf einem Haufen zu haben, das gab es bei uns seit Jahren so gut wie nie. Deswegen hätte ich immer gern sowas wie Thanksgiving. Vielleicht mache ich das einfach mal. Irgendwer muss mit sowas ja mal anfangen. ; )

Ich wünsch’ ein schönes Restwochenende!

Moody Muesli

Es gibt so Mahlzeiten, die wirken immer gleich so gesund. Naturjoghurt mit Müsli ist so eines davon – da fühle ich mich immer gleich, als hätte ich die volle Kontrolle über meine Ernährung. Ich erwähne mal lieber nicht, dass ich meistens irgendein Knuspermüsli mit Mengen an Zucker in das gezuckerte Sojajoghurt reinschütte, aber einen Versuch war’s ja wert!

Seit ich Milchprodukte vermeide, weiche ich auf Sojajoghurt aus. Das schmeckt gar nicht mal so übel, jedoch ist in den handelsüblichen Versionen meistens Zucker beigesetzt. Mir persönlich macht das ja nicht so viel – so ein bisschen Zucker kann ja nicht schaden, oder? So als Dessert finde ich das Schichtmüsli immer ganz gelungen, vor allem weil mir auch die Farben immer so gefallen. Hier so als herbstliche Variation mit frischem Beerenpüree (vom eigenen Garten, da ist es praktisch, wenn man alles schön einfrieren kann!) und Schokoknuspermüsli. Wer da noch ein selbst gemachtes Müsli zur Hand hat, wäre noch im Vorteil.

moodymuesliccrb
Das Wetter bei uns lässt ziemlich zu wünschen übrig, deswegen geht es bei uns schon sehr herbstlich zu. Ich fange demnächst zum Dörren an, Kräuter trocknen oder einfrieren, Kürbisse bewundern (sind aber leider noch miniklein, ob die dieses Jahr noch was werden…) und sich zuhause einkuscheln. Jetzt haben wir ja immerhin schon stimmungsvolles Licht im Wohn-Esszimmer! (Leuchtröhre adé!)

Mealinspiration #1 {weekly menu}

Es tut sich was bei uns – seit ungefähr dem letzten Blogbeitrag haben wir begonnen, uns ein neues Zuhause zu gestalten! Durch glückliche Umstände sind wir jetzt stolze Bewohner eines gemütlichen Häuschens. Durch Umbruch, Umbau und Umzug war das Freizeitlimit so auf abendliche 20 Minuten beschränkt, die ich meist schlafend verbracht habe. (;

Nun wohnen wir seit 1-2 Wochen im neuen Zuhause und da ist mir promt etwas eingefallen. Das Thema “Entspannt Bloggen” ist ja zurzeit öfter mal wo zu lesen – da gebe ich gleich mal meinen Senf dazu und zeige euch meinen Wochenmenü-Plan aus Woche 1 im “Eigenheim”. (Das hört sich so irre an!)

menu eins

Bei uns war fast alles vegan zubereitet (bis auf Dienstag, da gab es Spinat mit Spiegelei und Kartoffeln) – es kann aber natürlich alles mit den nicht-veganen Zutaten ausgetauscht werden. Einzig das Waffelrezept ist wahrscheinlich nicht leicht umzuschreiben – aber es gibt ja genügend andere Waffelrezepte im Internet zu finden. Mein veganes Waffelrezept habe ich von hier: Der Biokoch! Eigentlich backe ich aus “Faulheit” vegan, weil es schneller geht, 1EL Sojamehl reinzuschütten, als immer Eier zuhause zu haben. Die sind bei mir nämlich immer ganz lange im Kühlschrank, aber ich hab’ bis jetzt leeeeider noch nie ein faules Ei hinbekommen! (;

Die “Fleischlaibchen” habe ich dieses Mal mit Grünkern und Sojahack gemischt gemacht – mir haben sie gut geschmeckt und die Gäste haben sich auch nicht beschwert. (; Das Grünkern-Rezept findet ihr hier zum Nachlesen. Die “Schnitzel” habe ich aus trockenen Soja-Medaillons gemacht.

Bis auf die Glasnudeln war alles ziemlich lecker (die waren mir persönlich einfach viel zu glitschig!) – mit dem Waffeleisen hatte ich zwar Pech (Es ist mir leider in Kokosöl ertrunken… Eine Schweigeminute, bitte.), aber ich fand auf die Schnelle gleich ein besseres im Haus. Ein Pluspunkt, wenn die Schätze von Oma und Opa im Haus herumschwirren! (;

Alle Rezepte poste ich hier nicht – dazu hätte ich das abendliche Essen schöner dekorieren müssen, da bin ich dann doch wieder zu perfektionistisch. Wer aber gern Details wissen möchte – ab damit in die Kommentare!

Frohes Planen für die nächste Woche! (Beim Einkauf spart man tatsächlich!)

 

Zucchini-Kartoffel-Tarte

Ich bin es eigentlich schon leid, ein paar Entschuldigungen an den Anfang eines Posts zu werfen, weil ich wieder mal so wenig Zeit für mein eigentliches Hobby habe. Meine Bewunderung ist ja wahnsinnig groß für all’ jene, die neben 40h-Job, Haushalt und vielleicht auch Kindern noch Mengen an Blogposts produzieren. Bei mir ist das einfach nicht so drinnen – unter der Woche Arbeit, Haushalt und am Wochenende gibts dann die nächste Arbeit, nur halt etwas anderes. Mein feedly-Konto geht schon über vor lauter Blogposts, die noch von mir gelesen werden wollen – wie macht ihr das? Ich bitte um Tipps, irgendwie muss das doch möglich sein! ; )

Bei whatinaloves geht es diesen Monat ganz um Gemüse-Tartes, die gibts bei uns relativ oft, weil sie einfach, lecker und schnell im Ofen sind. Leider finde ich sie gebacken (bei mir zumindest) wahnsinnig unattraktiv! Deswegen gibts mal die rohe Tarte, die sieht für mich einfach besser aus! ; )

zucchinitarte3

So gehts:
Für drunter gibt es zwei Versionen: Hier ist ein Mürbteig (225g Mehl, 115g Butter) drunter, ich persönlich mag aber Mürbteig gar nicht. (Passt von der Aussage nicht zusammen, ich weiß, aber man muss etwas 7mal probieren, damit man weiß, obs einem schmeckt – sag’ ich meinen Kindergartenkindern immer ;))

Blätterteig bevorzuge ich auf jeden Fall, ist auch noch schneller gemacht, wenn man sich einen fixfertigen aus dem Kühlregal holt. Eine Alternative wäre aber sicher auch so eine Art Pizzateig!

Grobe Zutaten sind (je nach Tarteformgröße): 2-3 kleine Zucchini, 3-4 mittelgroße Kartoffel, 1 große Zwiebel, 3-4 Eier, etwas Sojamilch, etwas Sojasahne und Gewürze.

Den Mürbteig muss man vorher mind. 10 Minuten blindbacken, dann noch ca. 10 Minuten fertigbacken. Dann kommt erst der Inhalt der Tarte auf den Boden.
Das Gemüse wird in Scheiben geschnibbelt, dann in der Form aufgeschichtet. Die Eier, Sojamilch und Sojasahne gut verrühren und würzen. Ich würze immer vorher auch schon das Gemüse, weil ich ja die Eiermasse nicht abschmecke (habe als Kind eine Salmonellengefahr eingebläut bekommen – das geht nicht so schnell wieder raus. ; )). Dann die Eiermasse zum Gemüse geben und bei ca. 200°C (Ober- und Unterhitze) noch 20-25Min. backen, bis die Masse gestockt und das Gemüse gar ist.

zucchinitarte2
Mahlzeit. : )

 

 

 

Wraps mit frischem Gemüse und Sojaschnetzel

Es ist schon wieder der Zehnte, im Moment läuft die Zeit an mir vorbei, so schnell wie diese irren “Sportler”, die in irgendwelchen Kochgerätschaften einen Eiskanal runtersausen. Geht es euch auch so?
Für jede Aufgabe muss ich mir Zeit erkämpfen, sogar mein geliebtes Grey’s Anatomy steht hinten an. Das war noch nie so! Der Frühling ist voll im Gange, am Wochenende war ich schon Gemüse pflanzen und wir haben am Samstag die Grillsaison eingeläutet. Mit einem 4€-Griller vom Baumarkt. (Nicht, dass wir nicht einen nicht-verwendeten Kugelgrill zuhause stehen hätten – aber im unbenutzten Zustand ist der soooo schön!) Trotz folgenden Rückenschmerzen für den Grillmeister (sah zumindest recht schmerzhaft aus, die “Grillhaltung”) war das Gegrillte wahnsinnig gut!

wrapsaktion3

Für meinen etwas unfreiwilligen Ausflug in die vegane Welt sorgt meine Haut, die irgendwie nicht mit Milchprodukten kompatibel ist. Na, was solls – ich wollte den ganzen Kram eh mal testen und muss feststellen, so schlecht ist es gar nicht. Mit Mandel-, Haselnuss-, Kokos,- Was auch immer-Milch kam ich mal gar nicht klar. Einzig Sojamilch halte ich für “okay”. Dafür lieeebe ich Soja-Sahne. Bessere Schwammerlsoße habe ich noch nie gegessen – ehrlich! Soja-Joghurt mit “Geschmack” ist auch ganz okay, nur “Käse” fand ich bis jetzt ganz grausam.

wrapsaktion wrapsaktion2

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Ina von whatinaloves hat ja so ein Projekt am Laufen, das “Let’s Cook Together” heißt. Ich fand das so toll, jetzt habe ich das Grillen mit den Wraps verbunden und voilá – das ist heraus gekommen!

Für den Teig brauchst du:
– 300g Mehl
– 150ml Wasser
– 4 EL Öl

Für die Füllung kommt noch dazu:
– 50g Sojaschnetzel (Gemüsebrühenpulver, Paprika, Knoblauchpulver, Tomatenmark, Pfeffer, Zitronensaft,…)
– Champions
– Salat (Chinakohl)
– Mais
– Paprika
– Sojanaturjoghurt

wrapsaktion5

So wird’s dann gemacht:

Für die Fladen den Teig aus den Zutaten zusammenmischen und gut kneten, bis er geschmeidig ist. 30 Minuten ruhen lassen. Dann immer kleine Stücke abtrennen und ganz dünn ausrollen. Der Teig ist sehr elastisch, er zieht sich also immer wieder zusammen. Dann den Teigfladen in einer beschichteten Pfanne ohne Öl backen bis er Blasen wirft (ca. 30 Sekunden). Dann umdrehen und warm stellen. So mit allen Fladen vorgehen.

Für die Füllung die Sojaschnetzel in einer Brühe mit Gewürzen nach Wahl (darf ruhig deftig sein!) 5 Minuten aufkochen und dann nach Möglichkeit im Kühlschrank noch ca. 4-5 Stunden mit der Brühe kaltstellen. Vor dem Grillen die Schnetzel noch ausdrücken und kurz anbraten, damit die Flüssigkeit entweicht. In einer Grillschale mit Öl kommen die Schnetzel noch auf den Grill, damit sie das typische Raucharoma bekommen. Dazu könnt ihr noch Paprikastreifen mit Öl marinieren und ebenfalls in einer Grillschale grillen.

Dann könnt ihr die Wraps schon mit dem Naturjoghurt bestreichen und den Salat, die Champions und den Mais drauflegen. Am Schluss noch die Sojaschnetzel und die Paprika und zusammenrollen.

wrapsaktion4

Jetzt bin ich schon auf die anderen Auslegungen gespannt. Rein theoretisch ist ja mein Wrap ziemlich klassisch, da lass’ ich mich von den anderen überraschen. ; )

Augenblick

Manchmal glaubt man ja gar nicht mehr, dass es ganz oben schön sein kann, wenn der Weg schon grauenhaft und schwierig aussieht. Metaphorisch gilt das natürlich auch für das Leben allgemein, aber in diesem Fall meinte ich den Berg auf den wir fahren mussten, um in ein kleines, feines Skigebiet zu kommen. Es galt dann auch noch für meinen Bruder, der wohl nicht mehr glaubte, dass Skifahren lustig sein könnte. (hihi   *teufel* )

Dieses Jahr habe ich den Winter ja nur ganz kurz gesehen und war wirklich wahnsinnig froh darüber, weil ich dem Schnee einfach nichts abgewinnen kann. Für einen Tag wollten wir trotzdem gern mal Pulverschnee unter den Brettln haben und sind auf eine kleine Alm in der Steiermark gefahren. Unten sah’s tatsächlich aus, als würd’ da oben kein Schnee liegen. Grasgrüne Wiesen, strahlender Sonnenschein, mit zunehmender Höhe dann doch ein paar Fleckerl Matsch und erst im oberen Drittel sah die Welt um uns herum angezuckert aus.

lebedenaugenblick1

Ich konnte es dann ja fast nicht glauben, dass wir die letzten Meter Panik hatten, stecken zu bleiben. Also ich hatte die Panik, der Rest war mit meiner Beruhigung beschäftigt. Und natürlich damit, dass wir mit einem 50PS, 750kg-Auto da rauf kommen. (Auf ABS, ESP, XYZ,… wurde ja beim Autokauf damals dankend verzichtet. Aber wenigstens ist das ganze Gefährt noch völlig aus Blech, und sonst nichts. Minimalistisch ist ja immerhin Trend!)

Oben ergab sich dann die Panik dem Erstaunen, Schnee ist ja wirklich ganz hübsch, so weit weg von mir. ; ) Fotos geknipst, den Augenblick einfach mal genossen und dann mit den Skiern auf den Berg. Kaum aus dem Lift raus, hatten wir dann die Erkenntnis des Tages: Brüderchen kann gar nicht Skifahren, ja noch nicht mal Skistehen! Nach gefühlten 100 (tatsächlich liegt er aber wahrscheinlich gar nicht so weit drunter) Stürzen, und dazu noch portionsweise Lachen, Motivation, Jammern, Umziehen, Pausen und Sprüngen aus dem Lift war der Tag dann fast erfolgreich. Vier, fünf “Bogerl” gelangen dann doch – für einen Tag gar nicht mal schlecht.

skiing1Kaiserliches Wetter lassen zwar die Landschaft immer ganz nett aussehen, weniger aber die Wesen darauf. Augen-zusammen-zwicken-Fotos könnte eine eigene Portraitkategorie werden, von den Fotos hätt’ ich jetzt einige. Interesse, anyone?

Mit diesen Bildern verabschiede ich den Winter wieder aus meinem Leben und hoffe mal, dass er nicht zufällig doch noch entscheidet, vorbei zu schauen. Hab ihn so gar nicht vermisst. (12°C, Sonne – und erstes Eis des Jahres – meine Bilanz für heute.)

Milchreis-Guglhupf auf Zitronen-Himbeerspiegel

Ruhige Tage hab’ ich auch nur hier – sonst gehts meist rund im Hause Kunterbunt. Dadurch habe ich sogar die zwei ziemlich ähnlichen Aktionen von tastesheriff und whatinaloves verwechselt. Der Milchreis ist also schon bisschen “älter” – aber er war wirklich sehr lecker, wenn auch zu früh gekocht. So kommt es, dass ich wohl nur bei Ina mitmachen werden – obwohl ich super leckere Zimtschnecken auf Lager hatte! Vielleicht gibt’s das Rezept später mal.

Mein Milchreis ist ein kleines bisschen Opfer von den kleinen Glasgugelhupfschälchen geworden, die ich mal bei einem Umzug gefunden hatte. Dadurch musste bisschen Puddingpulver rein, damit er auch hält. ; )

milchreisZutaten (ganz ungefähr – ich koche nach Gefühl):
2 kleine Tassen Rundkornreis
4 kleine Tassen Milch
1 Esslöffel Vanille-Pudding-Pulver
Zucker nach Belieben
2 Zitronen
1 Glas Himbeermarmelade

milchreis2Den Reis mit bisschen Butter kurz glasig rösten, dann die Milch hinzufügen und immer wieder umrühren, sonst brennt es relativ schnell mal am Topfboden an. Wenn der Reis weich genug ist, etwas Milch und das Puddingpulver verrühren und zum Milchreis geben. Umrühren, Zucker je nach Geschmack dazugeben und dann in kleine Schälchen (Puddingförmchen) füllen. Im Kühlschrank erkalten lassen und währenddessen die Marmelade in der Mikrowelle oder im Wasserbad erwärmen, Zitronensaft unterrühren und dann auf dem Teller verteilen. Meine selbstgemachte Marmelade wurde sofort wieder gut flüssig und ließ sich gut verteilen – ob das bei gekaufter Marmelade auch funktioniert, weiß ich leider nicht. Den Milchreis auf den Spiegel stürzen und mit etwas Himbeer-Zitronen-Soße übergießen. Je nach Belieben mit Kokos verfeinern.

Wer nur warmen Milchreis mag: Wenn er einmal erkaltet ist, kann er auch wieder in die Mikrowelle zum Aufwärmen, er behält die Form. ; )

milchreis3Die Förmchen brauchen übrigens nicht so groß zu sein, ich finde, Milchreis sättigt sehr! So für mich allein würde ich den Milchreis wohl gleich raus aus dem Topf futtern – mit viel Zimt! Leider ist die Matsche nicht so fotogen. ; )

Nun werde ich mal die anderen Variationen angucken gehen – schönen Montag allen noch!

Nachgekocht – Käseknödel

20. Jänner und noch immer gibts noch nicht wirklich was zu lesen hier. Mich hat nicht nur ein böses Motivationstief (zu Jahresbeginn – wer hätte sich denn das gedacht!) gefangen genommen und noch viel böser: Die-Ich-Bin-Nach-Der-Arbeit-So-Müde-Dass-Ich-Gar-Nichts-Mehr-Tun-Mag-Krankheit. Hat die noch jemand da draußen oder weiß wer, wie die am besten behandelt wird? Bei mir hilft schon nichts mehr. ; )

Heute habe ich aber noch ein schnelles “Nachgekocht” dabei – immerhin wollte ich das Bloggerjahr nicht mit einem mordstheatralischen Text beginnen, den ich vor Kurzem mal zusammengetippselt habe. Dieses Jahr möchte ich nämlich vor allem eines: Zur Ruhe finden, Dinge tun, die mir Spaß machen und die jungen Jahre des Lebens genießen. Von denen hat man nämlich nicht unbegrenzt viele, sagen sie zumindest. Und dazu gehört bei mir einfach das Schreiben – melancholische Wörter aneinandergereiht – das mag ich und das soll es dieses Jahr auch wieder öfter am Blog zu sehen sein. Ich hoffe, mir gelingt das.

käseknödelIch hab vor einer Weile Saskia’s Käseknödel nachgekocht! Und sie waren so lecker und einfach, dass ich sie euch einfach hier auch zeigen muss!

Die Zubereitung könnt ihr bei Saskia super nachlesen – die Zutaten habe ich aus Zeitgründen einfach ein bisschen abgeändert. Statt Toastbrot nehme ich einfach “Knödelbrot”, den Käse nehme ich gleich geraspelt (in meinem Fall war das milder Spätzlekäse) und mit der Milchmenge habe ich mich an die Angaben des “Knödelbrots” (gibts das in Deutschland?) gehalten. Die Fotos sind natürlich bei Saskia auch um ein Eckchen schöner – aber klickt euch doch selbst hinüber.

Und jetzt ruft schon wieder mein Motivationsloch, ich soll doch endlich zurück kommen. Bis bald ; )

 

Bye 2013. Welcome 2014!

Neujahr, Altjahr – irgendetwas dazwischen feiern wir also heute. 2013 war ein sehr unterschiedliches Jahr, ereignisreich, voller Überraschungen und vor allem dem finalen “Erwachsen-Werden”. Immerhin habe ich dieses Jahr meine Matura abgeschlossen, bin in den Beruf eingestiegen und habe die erste, stressige Zeit als Kindergärtnerin jetzt schon hinter mir. Klar – es wird noch andauern, immerhin dauert es ja seine Zeit bis Ende Juli. ; )

Dieses Jahr hatte ich es das erste Mal mit einer “Zielliste” versucht. Geschafft habe ich so einiges – wirklich stolz bin ich auf meine überwundene Selbst-Auto-fahr-Angst! Immerhin kann ich im Alltag schon angstfrei fahren (wer dieses Gefühl kennt, wird sicher bestätigen, dass es eine wahnsinnige Erleichterung ist, nicht mit Herzrasen in ein Auto zu steigen), nur bei kleineren Dingen bekomm’ ich noch Angst. Ich hoffe, das wird im nächsten Jahr noch besser.

Ich habe auch wahnsinnig viel Neues gekocht, dieses Jahr. Zwar hatte ich während der Maturazeit dafür ziemlich wenig Zeit, aber nach und nach geht es wieder besser. So gab’s Anfang des Jahres noch Schinken-Käse-Stangen, während es mit fortlaufender Zeit eher vegetarischer wurde und wir schließlich zuhause nur noch vegetarisch kochen. Wie irre ich mich gefreut habe, als meine ersten Cupcakes etwas geworden sind! Mittlerweile habe ich aus der Süße der Dinger gelernt und mache nur noch weniger – wir konnten die Portionen immer fast nicht aufessen! Auch die Fußballparty für meinen Freund war eine Premiere, immerhin hatte ich noch nie einen “Sweet Table” (der fast nicht “sweet” war) gemacht. Wir haben Grünkern für uns entdeckt, es gab jetzt schon viele Gerichte mit dem Getreide bei uns zuhause. Die Grünkernbratlinge sind aber wirklich zu empfehlen!


Ansonsten hatten wir dieses Jahr unsere Terrasse mit Gemüse bepflanzt und konnten durchaus ein paar Erfolge feiern. Ein paar Paprika (so lecker!), Salat und ein paar vermurkste Karotten hatten wir auch. Ein Flop waren die Zwiebel – die sind einfach nichts geworden. Nächstes Jahr werde ich auch bei meinen Großeltern zuhause etwas anpflanzen. (Danke für euren Garten ;))

gartenbeet6

Sportlich hat sich auch etwas getan, wenn auch nur kurz – 1 Monat lang Sport war ganz witzig, hat mir geholfen, etwas den inneren Schweinehund zu bekämpfen und durch einen glücklichen Zufall kann ich jetzt auch an meinem Arbeitsort einmal die Woche schwimmen gehen. (Ich hoffe, im nächsten Jahr hält das an! 😉

couchpotato

Do-It-Yourself-Projekte hat es durchaus gegeben, wenn auch nicht so viele kleine, sondern eher zwei größere. Am allerliebsten habe ich meine angemalte Sofa, die uns wirklich gute Dienste erweist. Sie ist zwar etwas kühler jetzt, aber das hat es ja so an sich, wenn es lederähnlich ist. Dann haben wir noch unser ganzes Wohnzimmer umgeräumt, und einen Tisch selbst gebaut. Das war unser Weihnachts-DIY – ich hoffe, ich kann euch bald Fotos zeigen. Vom ersten Dinner auf dem Tisch habe ich leider (warum eigentlich?) keine Fotos gemacht, dabei hatten wir für 8 Leute in unserer kleinen Wohnung gekocht. Vielleicht gibts ja eine Wiederholung – dann fotografiere ich das mal auf jeden Fall. ; )

nachher

Familienzuwachs haben wir ja auch noch bekommen – unsere Luna macht jetzt mit Ginny regelmäßig einen Mordsaufstand in der Wohnung. Die beiden sind richtig zusammengewachsen und Langeweile kommt bei den beiden sicher nicht mehr so schnell auf.

Mal sehen, was das neue Jahr dann so bringt! Ich wünsche guten Rutsch ins Jahr 2014!