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Zimtsternige Weihnachten

Für mich gibt es zu Weihnachten keine leckeren Kekse als Zimtsterne. Leider bäckt die fast keiner, weil sie bei vielen einfach nicht klappen. Ich hatte irgendwie das Glück, sie beim ersten Mal gleich hinzubekommen. Eigentlich habe ich keine Ahnung, wieso. (hoffentlich klappen sie beim zweiten Mal auch ; ) Wir feiern dieses Jahr so eine Art “Hybrid-Weihnachten”. Bei uns zuhause gibt es eigentlich kein Weihnachten, nur nette Familienzusammenkünfte und etwas zu Essen. So können wir zwei Traditionen bisschen zusammenwürfeln. (Ich feiere ja eigentlich kein Weihnachten.)

froheweihnachtenDas Rezept habe ich von hier: http://www.chefkoch.de/rezepte/37481012562226/Zimtsterne.html

Geändert habe ich das Rezept nur beim Likor: Da habe ich stattdessen etwas Kirschrum verwendet. Ansonsten glaube ich, dass die ungeschlagenen Eier schon etwas geholfen haben, dass sie nicht steinhart werden. Sie wurden erst härter, als sie fast aufgegessen waren. ; )

zimtsterne2Ansonsten – Staubzucker auf die Arbeitsfläche und eine Silikonmatte. Da klebt bestimmt nichts an! : )

zimtsterneIch wünsche auf diesem Weg schöne Weihnachtsfeiertage – viel Spaß beim Kekse Essen, Familie wiedersehen und Geschenke verschenken. : ) 

DIY – Papiertüten + Gifttags

Gerade noch rechtzeitig (für alle, die erst spät alle Geschenke beisammen haben und sie noch nicht eingepackt haben) zeige ich heute noch ein paar DIY-Ideen, die wirklich sehr leicht nachzumachen sind.
Kurz vor Weihnachten gibts noch ein bisschen was für die Kolleginnen, immerhin darf ich ab Freitag in meinen wohlverdienten Urlaub gehen. So gefreut habe ich mich wohl noch nie auf eine Auszeit. ; )

weihnachtsbaumtags2 weihnachtsbaumtags

Die Tüten habe ich beim Diskont-Papierirgendwasgeschäft gekauft, und einfach mal in meinen Drucker gelegt. Mit ein bisschen ausprobieren waren die Säckchen dann sehr schnell bedruckt. Unser Drucker ist allerdings noch recht neu, vielleicht verhaspelt sich euer alter Drucker damit. Unserer war nämlich darin Weltmeister – und das bei stinknormalem Papier!

Meine Tüten sind ca. A5 – so habe ich eine Word-Seite (ich weiß, seeehr professionell) bisschen gestaltet und fertig sind die sehr schlichten, aber hübschen Tüten.

Für die Gift-Tags habe ich mir einen symmetrischen (!) Tannenbaum aus dem Internet gesucht, auf die richtige Größe gebracht und auf schwarzes Tonpapier übertragen. Das Symmetrische ist hier ganz wichtig, immerhin könnt ihr dann mehrere nebeneinander platzieren und habt immer gleich zwei aufgezeichnet! (Sieht man genau am ersten Bild.)

Dann noch etwas draufkritzeln, ein schönes Band – voilá, das blitzschnelle Geschenkstütchen ist fertig. Gefüllt werden kann es mit Kleinigkeiten, denn dafür ist das Tütchen ja gemacht. Meine Füllung kann ich noch nicht verraten, da mindestens eine Kollegin mitlesen könnte. ; )

Nützlich wäre es außerdem, keine kleinen Katzenrabauken in der Nähe zu haben. Die finden so Bänder wahnsinnig interessant. Im Allgemeinen macht diese Katze allerdings wirklich ALLES, was man nicht tun sollte, wenn Menschen bei einem wohnen. ; )

lunabwSind bei euch schon alle Geschenke in der Tüte?

Mit Cornflakes panierte Grünkern-Bällchen

Hier ist es zurzeit etwas still, da das Sprichwort “Unverhofft kommt oft” zugeschlagen hat. Das Leben ändert sich ja rasend schnell, aber es dauert dann wieder eine Zeit lang, um wieder in den Rhythmus zu kommen. Dazu kommt noch, dass ich in dieser Jahreszeit lieber in einen wohltuenden, tiefen Winterschlaf fallen würde, anstatt jeden Tag früh raus zu müssen. Aber ich denke, da würden viele tauschen. ; )

grünkernbällchenDarum gibt es, wenn, dann “nur” Rezepte, weil man ja fast kochen muss, auch in Winterschlafmonaten. Zum Gestalten komme ich zurzeit relativ selten, außer natürlich im Beruf. Da geben grade die Nikolaussackerl den Ton an – vielleicht zeig’ ich die sogar, weil ich ganz begeistert von ihnen bin. ; )

Die Grünkernbällchen sind aus einer “Ich-probier-das-jetzt-einfach-und-schmeiss-alles-rein-was-mir-einfällt”-Laune heraus entstanden, dafür waren sie aber echt gut! Und wie immer wahnsinnig variabel. (Gar nicht so rhythmus-mäßig, eigentlich.)

Was braucht man (2 Personen):
1/2 halbe, kleine Tasse Grünkernschrot
Zwiebel, Gemüse nach Wahl (Mais, Paprika, Karotten)
Semmelbrösel, Nüsse (Mandeln, Haselnüsse – gerieben!)
etwas Joghurt
Cornflakes
Gewürze (Suppengewürz, frische Kräuter, Salz, Pfeffer)

Das Grünkernschrot quellen lassen (nach Belieben Schrot vorher anrösten,doppelte Menge Wasser, wie Schrot, kochen lassen, immer wieder umrühren, bis kein Wasser mehr da ist) und die Zwiebel daneben sehr fein zerschnippeln. Falls Gemüse gewünscht ist, auch das Gemüse fein zerschneiden, damit die Bällchen später nicht auseinander fallen. Das gequollene Grünkernschrot etwas abkühlen lassen, damit man den Teig gut zubereiten kann. Gemüse und Zwiebel zum Schrot geben und gut durchmischen. Jetzt die gewünschte Menge Nüsse untermischen (ich denke, bei mir waren es um die 50g) und dann mit Semmelbrösel mischen, damit der Teig gut formbar wird. Er darf noch feucht sein, jedoch soll er seine Form behalten können. Ich mag es lieber, wenn der Teig etwas trockener ist, deswegen menge ich immer mehr Semmelbrösel hinein. Kleine Bällchen formen und sie beiseite stellen. Panierteller mit Mehl, Joghurt und zerkleinerte Cornflakes bereitstellen und die Bällchen zuerst im Mehl wenden, dann ins Joghurt und abschließend noch in die gut zerbröselten Cornflakes geben, bis sie bedeckt sind. Kleinere, unbedeckte Stellen sind nicht schlimm.

Dann Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen unter öfterem Wenden bräunlich braten. Grünkern ist ja bereits fertig, deswegen geht es hier nur noch um die Panade – eine kurze Bratzeit reicht also völlig aus.

Wer das Gemüse, den Zwiebel geröstet lieber mag, dem sei geraten, diese Zutaten vorher schon kurz anzubraten, bevor sie in den Teig kommen. Dazu passt leckeres Kartoffelpürree mit Röstzwiebeln! (Das alleine liebe ich ja schon!)

grünkernbällchenfertigIch finde, es sieht, wieder einmal, im “Rohzustand” besser aus – aber geschmacklich sind sie wohl fertig besser. ; )

 

Karottenpasta

Aus unseren eigenen Karotten musste ich irgendetwas zaubern, wo man die Karotten nicht wirklich schälen muss und man nicht gleich kiloweise braucht. Da ich Pasta in allen Variationen liebe und sowieso gern Gemüsesaucen koche, weil sie zuerst als Pastasauce taugen und am nächsten Tag aufs Brot einen guten Aufstrich ergeben!

Wie immer, komischerweise sieht mein Essen immer ungekocht und in der “Vorbereitung” sooo viel leckerer aus, wie wenn man es dann so liebevoll wie möglich aufs Teller klatscht um dann eine gefühlte Stunde herumfotografiert und der Mann im Haus schon sehr ungeduldig vor seinem Teller sitzt und jammert, ob er denn nicht schon ohne mich beginnen darf.

karottenpastaWas brauchst du:
– Nudeln nach Belieben, hier Bandnudeln
– Eine Hand voll Karotten, ca. soviele, verkrümmte Dinger, wie hier!
– Gemüsebrühe, bzw. Pulver fürs Nachwürzen, falls du in Wasser kochen willst
– 1 Becher Creme fraiché
– je nach Belieben etwas Käse/Schmelzkäse

Wie geht das:
Die Karotten brauchen nicht geschält werden, so fern man seinem “Dealer” vertraut. Bei meinigen war jetzt keine Chemie dran, also gleich in kleinere Stücke schnibbeln und mit Gemüsebrühe überdecken. Im Topf kochen und Wasser nachfüllen, solange bis die Karotten weich genug fürs Pürieren sind. Dann die Karotten so gut wie möglich pürieren, Creme Fraiché dazugeben und noch einmal gut durchpürieren. In diesem Zustand noch einmal erhitzen und den Käse dazugeben. Alles schmelzen, mit Salz, Pfeffer und ein paar italienischen Kräutern abschmecken und mit den nach Packungsbeilage gekochten Bandnudeln servieren.

Wer mag, kann natürlich so ein urcooles Karottenblatt drauflegen. Ob’ das allerdings gesund und schmackhaft ist, kann ich euch nicht sagen. ; )

karottenpasta2Wie oben schon erwähnt, schmeckt es dann auch am nächsten Tag noch gut als Brotaufstrich, weil die Soße etwas dicker ist. Nach einem Tag im Kühlschrank ist sie gut zum Aufstreichen und ist wahrscheinlich mal bisschen Abwechslung auf dem Brot.

Mögt ihr Gemüsesoßen oder ist das für euch nichts “Richtiges”? ; )

 

Grünkern-Blätterteigtaschen

Ich koche ja wahnsinnig gerne mit Grünkern. Es ist sehr wandelbar, schmeckt super und überzeugt sogar den Mann im Haus – und das will schon was heißen! Langsam bin ich auch schon richtig geübt und weiß, wie man den richtig quellen lässt und gut würzt. ; )

Die Täschchen sind lecker mit einem bunten Salat, sind auch total individuell an eventuelle Gemüsevorlieben anpassbar. In meinen heutigen Taschen sind Paprika, Zwiebel und Mais gelandet, ich probiere sie aber sicher auch noch mit Bohnen, Karotten und, und, und… Wichtig ist auf jeden Fall: Grünkern gut würzen vor dem Quellen, bisschen Olivenöl dazu und kross anbraten! Damit schmeckt es noch besser – dann natürlich noch mit der doppelten Menge Wasser aufquellen lassen und dann weiter verarbeiten. Da gibt es viele Möglichkeiten, Frikadellen, Bolognesesoße, Fajitas,…

Heute will ich erstmal das Rezept für die Täschchen aufschreiben (auch wenn ich selbst immer nach Gefühl koche…):
– 1 Pkg Blätterteig
– 1 kleine Tasse Grünkernschrot
– 1/2 Dose Mais, 1 Paprika, 1 Zwiebel (hier könnt ihr nach Geschmack varrieren!)
– Gewürze: Bisschen Suppengewürz zum Aufkochen, viel Knoblauch, Thymian, Koriander
– 1 Ei zum Bestreichen

Den Grünkern wie oben beschrieben zubereiten (Gewürze, Suppengewürz rein und anbraten – nicht zu lange, es wird vielleicht bisschen nach Popcorn riechen, dann passts! ; )) und dann quellen lassen. Währenddessen Gemüse klein schnippeln und dann mit dem gequollenen Grünkern vermischen, abschmecken, Backofen auf 180°C vorheizen. Den Blätterteig in gleichmäßige Rechtecke schneiden und mit der Grünkernmischung füllen und Täschchen formen. Dann mit Ei bestreichen und noch ca. 20 Minuten goldbraun backen!

Der Salat ist ziemlich einfach, grüner Salat mit Paprika und Mais, mit einem Essig/Öl/Honig/Senf-Dressing. : )

grünkerntaschen

Nothing Has To Be Perfect

Ich hab unsere Karotten jetzt endgültig dem Erdboden entrissen. Bei der ganzen Sache dürften wir irgendetwas falsch gemacht haben – recht prachtvoll sind sie nicht geworden, irgendwie ganz verrunzelt mit vielen Wurzeln oder zwar nur eine Wurzel, dafür noch ziemlich miniklein. Geschmacklich sind sie aber der Hammer, so toll süß und einfach sooo natürlich. : )
Alle hab’ ich dann doch noch nicht rausgegeben, vielleicht werden die ja noch bisschen, aber zum Rausreißen waren sie jedenfalls einfach zu klein – aus diesen wenigen Wurzeln koch’ ich eine leckere Karottensuppe, da bin ich sicher. Und – ich hab gar nicht gewusst, dass die Dinger irgendwie doch ganz schön fotogen sind. Achtung, Fotoflut! (Schade fast, dass wir die tollsten Paprika schon fast aufgessen haben, die wären sicher auch schön auf Fotos. Mutiere ich jetzt zum offiziellen Gemüsefotografen? : D)

carrotsdown green carrotslight carrots2 carrotsDie Suppe wirds hier wohl auch noch sehen geben, für solche Gerichte hab ich ja sogar extra Geschirr aus der Fundgrube über die Ladentheke wandern lassen. Schüsseln sind wohl das schönste Geschirr, was man so erfinden konnte. Würde es gehen, äße ich wohl nur noch aus vielen verschiedenen Schüsseln. ; )

Habt ihr eine reichere Ernte eingefahren? (Wohlgemerkt: Auf dem Balkon oder Terrasse! ; )

 

Erdäpfel-Apfel-Salat mit geröstetem Zwiebel

Die Herbstsonne strahlt auf uns hinunter, es ist warm, aber nicht mehr heiß und es lässt sich noch toll auf der Terrasse aushalten. Das ist das Schöne am Herbst, aber leider dieses Jahr noch etwas selten. Es sollte zwar bald wieder bisschen freundlicher werden, aber sonst riecht es am Morgen schon eher nach Winterluft und nicht nach warmem Altweibersommer. Sollte es dennoch wieder mal bisschen sonniger werden, steht einem gemütlichen Abendmahl am Balkon oder idealerweise im Garten gar nichts mehr im Wege! Und was passt da besser, als die frisch geernteten Früchte zu verarbeiten?

Ein herbstlicher Kartoffelsalat, mit gefühltem 50% Fruchtanteil. ; )

DAZU BRAUCHST DU NUR:
1 kg Kartoffeln (bei solchen Angaben dürft ihr mich nicht ganz so ernstnehmen, ich nehm’ das immer gefühlsmäßig…)
2-3 Äpfel
1 Zwiebel für den Salat, 1 Zwiebel für die gerösteten Zwiebel obendrauf
1 Becher Joghurt
Essig, Öl, süßer Senf, diverse Kräuter (Italienische Kräuter, Schnittlauch, Kräuter der Provence,…)

GEMACHT WIRD’S SO:
Kartoffeln schälen, kochen und in Scheiben schneiden.Eine Zwiebel in Würfelchen schneiden, die Äpfel auch in mundgerechte Würfelform bringen. Dann das Ganze vermischen und etwas Zitronensaft darüberträufeln, damit die Äpfel nicht so schnell braun werden. Dann eine Marinade aus Joghurt, Essig, Öl (bevorzugt Olivenöl) und Senf herstellen und gut mit dem Salat vermischen. Dann nach Belieben würzen – ich mags eher mit viel Kräutern, da kommt so ziemlich alles drauf. Als “Grünzeug” gibts von mir geschnittenen Frühlingszwiebellauch, den ich eingefroren hab. Schmeckt ähnlich wie Schnittlauch, aber etwas zwiebeliger. (Logisch.)

Nach dem Würzen ab in den Kühlschrank und etwas Durchziehen lassen. Wer jetzt gern geröstete Zwiebel oben drauf hätte, hier mal die Anleitung. War bei mir auch ein “Probeobjekt”, aber war ziemlich lecker!

Den Zwiebel in Achtel schneiden, am besten mit einem Ölsprüher (danke an die Schwiegertante nach Wien!) schön einölen und dann darüber viel Rohrzucker streuen. Das Ganze könnt ihr gleich auf einer Alufolie machen, damit euch nichts am Backblech anbrennt. Außerdem bild’ ich mir ein, dass es Wärme reflektiert und so die Zwiebel noch bessser werden.    : P Dann auf 200°C in den Ofen und öfter mal mit Öl nachsprühen, damit es immer schön bruzzelt! Je nach beliebten “Verbranntheitsgrad” raus damit und am besten warm genießen. Karamellisierte Zwiebel sind zwecks der Zwiebeltarte eine Lieblingsgeschmacksrichtung von uns. UNBEDINGT PROBIEREN!

kartoffelsalatmitaepfellogoJetzt hoffe ich nur noch auf ein paar schöne Herbsttage. Und ihr?

 

Luna, und das Leben

Es ist nicht ganz so, wie man sich das vorstellt. Raus aus der Schule, rein in den Job und endlich viel mehr Freizeit, weil nichts mehr fürs Lernen draufgeht. Witzigerweise habe ich tatsächlich mehr Zeit, aber auch mehr “müde” zu bewältigen, denn immerhin sind 10 so ganz kleine Racker, vermischt mit anderen 10 ganz kleinen Wirbelwinden und noch ca. 15-20 größere Kids einfach ein körperlicher Fulltime-Job. Nach jetzt etwa einem Monat bin ich der Herausforderung aber schon gewachsen, Lust auf viel “Tun” nach der Arbeit hab’ ich aber immer noch nicht. Trotzdem muss ich sagen – ich bin super zufrieden mit meiner Berufswahl, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Ich bin ganz zuversichtlich, dass sich diese spätestens in einem Jahr bessern werden.

Jetzt war also mindestens einen Monat hier Ruhe, währenddessen haben wir unsere Wohnung ein bisschen verändert, fertig sind wir aber noch lange nicht. Aaaaaber – ich wollte euch zumindest unseren neuen Kuschelpolster mit Kratzgarantie vorstellen! Das ist LUNA – jetzt schon so um die drei Monate jung, wild, wuschelig und einfach zum Liebhaben! Sie ist eine tolle Gefährtin für unsere Katzenkönigin GINNY (kennt man, dass wir harry potter fans sind?) zuhause, die jetzt endlich jemanden brauchte, dass ihr nicht zu langweilig wird. Es war einer der besten Entscheidungen, die wir machen konnten, die beiden sind jetzt schon ziemlich dick befreundet und unsere Königin ist viel verschmuster und einfach sehr viel ausgeglichener geworden. Somit kann ich den Experten nur zustimmen: Katzen brauchen einen Gefährten und es ist viel besser, wenn Wohnungskatzen einfach schon “drinnen” aufgewachsen sind und das “draußen” gar nicht wirklich kennen.

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Da scheiden sich ja die Geister, aber ich bin ja der Meinung, dass ich lieber eine Katze hab, die länger und gesund leben darf, als eine, die dank der vielen Autos leider öfter einen langen Tod stirbt. Wie oft ich auf meinem Arbeitsweg eine Katze liegen seh’, ist echt schon gar nicht mehr schön. Aber gut, in der Stadt käme das bei mir eh gar nicht in Frage und ich sehe auch nur ganz selten irgendwo eine Katze herumlaufen…

Schon langsam pendelt sich also wieder ein Alltag ein, bei dem auch meine Hobbies wieder dem Schlaf weichen – somit gibt es auch wieder Blogeinträge und DIY-Projekte. Das nächste wird mein neuer Arbeitsbereich – ich bin schon gespannt, wie er dann tatsächlich so wird, die Materialien sind auf alle Fälle schon bereit! : )

Habt ihr auch eine Weile gebraucht, bis ihr euch ans Arbeitsleben gewöhnt habt, oder war das kein Problem? 

Ein bisschen Höhenrausch in Linz

Zwei Wochen Abstinenz – fast ein bisschen lang. Trotzdem war es einfach mal notwendig, Pause zu machen und sich auf das Leben zu konzentrieren, immerhin gab es wichtige Dinge zu besprechen und ein paar Entscheidungen zu verdauen. Jetzt habe ich zumindest teilweise wieder ein geregeltes Leben, in dem ich jetzt weiß, was ich so ab September jeden Tag mache, wir uns entschieden haben, erst einmal in unserer Wohnung zu bleiben und sie “nur” ein bisschen aufmöbeln werden. Davon werdet ihr übrigens dann hoffentlich auch viel mitbekommen, da ich dank meiner Arbeitszeiten mehr Zeit für mich habe – und somit für meinen Blog! 🙂

Heute will ich euch aber mal die Fotos von einem Tagesausflug zeigen, der sehr entspannend war und durchaus Kraft gibt, den täglichen Wahnsinn zu überstehen. Wir wollten uns ein bisschen mit Kultur vollbomben und hoch hinaus! Das Programm “Höhenrausch” gibt es in Linz schon seit 2009, weil sie in diesem Jahr Kulturhauptstadt war. Ich hatte bis jetzt aber noch keine Möglichkeit da mal hin zu schauen, deswegen haben wir das jetzt an einem wirklich schönen Tag nachgeholt!

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Das war ein riesiger Bambusturm – der sah’ so toll aus und ich glaube am Abend noch schöner, wenn er beleuchtet ist!

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Ein Zelt auf einem Hausdach – echt witzig oder? Hier konnte man etwas trinken und im Zelt war so ein Bewegungszirkus für Kinder!

linzhr_4 Linz von oben – vom 30m hohen “Oberösterreich”-Aussichtsturm hat man wirklich eine tolle Aussicht!

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Eine “Ameise” – Nahansicht. Immerhin tummelten sich da eh hunderte von diesen Viechern. Am Anfang war mir das wirklich etwas unheimlich, aber Kunst ist Kunst, nicht wahr? 😉

linzhr_2 linzhr_1Das letzte Bild war zwar eigentlich ganz am Anfang, aber das war ein riesiger Turm aus Karton und Holz. Innen konnte man einen Film ansehen. Die Ausstellung rund um diese Türme im Freien auf der Dachfläche von einem Hochhaus hatte das Thema “Türme”. Man konnte interessante Dinge erfahren, es gab viele Videos und am Ende vom Höhenrausch gab es noch den “Abgang durch die Kunst” – der ganze Weg zum Ausgang war mit verschiedenen Kunstdingen gefüllt. Durchaus interessant, auch wenn ich mich für Türme eher wenig begeistern kann. (Ich weiß auch gar nicht warum, aber Türme interessieren mich einfach nicht.)

Hier gibt es noch 3D-Ansichten und Infos rund um den “Höhenrausch”.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Ausflug – es war wunderbar kühl in so luftiger Höhe, es gab leckere Dinge zu trinken und entspannend war es auch, in diesem Strandliegen auszuruhen und einfach nur den Tag zu genießen. Wir waren vormittags dort, damit wir nicht in einer riesigen Menge von Menschen gefangen waren. Aber auch ab Mittag war es immer noch gut ruhig, obwohl schon viele Menschen dort waren. 🙂

Was haltet ihr von Tagesausflügen? 

Rückblick – 1 Monat regelmäßig Sport

1 Monat Sport? Hat sich was verändert, ist es sinnlos oder bringt sich der Spaß etwas? Ich blicke zurück auf einen großen Kampf mit dem inneren Schweinehund!

Das mit dem Sport ist ja so eine Sache, irgendwie fühlt man sich ja gut, wenn man ihn macht, aber die Überwindung ist zumindest bei mir ziemlich schwierig. Das eine Monat hat mich sehr angespornt, jedoch hat mir das Arbeiten jetzt die Lust wieder ziemlich zunichte gemacht. Ich bin müde, froh, dass ich mal etwas Ruhiges machen kann und somit fällt das “Auspowern” einfach weg. Bin ja schon ausgepowert, wenn ich von der Arbeit zuhause bin. Im Juli war es aber durchaus gut, den Körper mal auf Hochtouren kommen zu lassen, obwohl ich bemerkt habe, dass mir Muskelaufbauübungen sehr viel mehr Spaß machen, als Ausdauerübungen. Ich finde, hier kann man Ergebnisse einfach schneller sehen und die motivieren mehr. Außerdem mochte ich es nie, dass ich außer Atem komme – somit fallen für mich viele Sportarten einfach aus. Dieses Gefühl der trockenen Kehle vom schnellen Atmen – ein NoGo für mich.

Was hat es gebracht? 
Auf der Waage weiß ich nicht, da ich erst seit einer Woche eine besitze. Ich verfluche sie allerdings schon wieder, man lebt einfach unbeschwerter ohne dieses Ding. Körperlich gesehen hat es sehr wohl etwas gebracht – ich bin wirklich ausdauernder geworden und hatte manchmal einfach den Drang, Laufen zu gehen. Habe ich aber nie gemacht, fand es irgendwie zu komisch. ;D Ich habe meinen Körper mehr wahrgenommen, was nicht nur Vorteile brachte, aber mir jetzt wenigstens hilft, die Schwachstellen bisschen zu reduzieren. Vor allem, weil es bei mir nicht am Zuviel-Essen, sondern am falschen Essen liegt. So Intoleranzen gegen bestimmte Lebensmittel sind wirklich lästig…
Außerdem habe ich mich für eine Sportart entschieden, die ich regelmäßig machen möchte: Schwimmen! Macht mir Spaß, man schwitzt nicht wirklich und ist danach wunderbar erfrischt, auch wenn man erschöpfter ist. Ich bin aber noch dabei, diese Sportart gut in meinen Alltag zu integrieren und solange ich noch nicht 100% weiß, wann und wie lange ich im nächsten Jahr arbeiten muss, geht das noch nicht.

Würde ich es noch einmal machen?
Ja. Es war schlimm anfangs, die Motivation war gegen Ende immer mehr weg, weil ich eben schon gearbeitet habe, aber es hat mir wenigstens geholfen, ein paar Dinge auszuprobieren, die mir vielleicht sogar Spaß machen und ich alles in allem gesünder werde.

Fazit:
Nimm es dir ein Monat lang vor, dann hast du ein Ziel, auf das du stolz sein kannst. Nach dem Training ist man wirklich stolz! Ich hoffe, ich kann noch ein, zwei Mal die Woche ein Trainingsritual einbauen, damit ich auch langfristig fitter werde. Immerhin ist das ja harte Arbeit und geht nicht von alleine. 😉