Alle Artikel mit dem Schlagwort: tod

Für den besten, kleinen Kater der Welt.

Am Wochenende, genauer gesagt am 19. September 2010 ist mein kleiner, grauer, wunderbarer Kater gestorben. Man kann sagen was man will, dass es nicht schlimm ist, wenn Katzen sterben oder einfach, wenn Tiere sterben. Für mich jedenfalls ist es schlimm, sehr schlimm. Ich bin es ihm schuldig einen angemessenen Abschied zu bereiten. An ihn zu denken und ihn zu vermissen, denn er war immer in meiner Nähe, wenn es mir nicht gut ging oder einfach nur einsam war. Als er noch ein richtiges kleines Kätzchen war, durfte er immer in meinem Zimmer von unserem Hund flüchten, in meinem Bett schlafen. Gut, im Bett schlief er noch, da war er längst groß. Sein Lieblingsplatz war in meinem Schrank, inmitten meiner Unterwäsche, die er freundlicherweise immer vorher aus dem Kasten herausschob. Er war ein Meister des Mauzen. Er konnte ewig durchmauzen, in allen Lagen und Tönen. Er war so süß dabei. Immer beim Jause herrichten streifte er in der Küche herum, wollte umbedingt etwas vom Frischkäseaufstrich erwischen, was ihm jedoch nicht gelang. Jeden Tag, wenn ich von …

Stille.

Es ist einfach so still hier. Auch wenn Musik auf voller Lautstärke läuft, es ist einfach nur still hier. Gespenstische, schwarze Stille. Die Sonne scheint noch beim Fenster herein & die Gedanken rennen durch den Kopf. Warum? Immer nur die Frage nach dem Warum. Man wird nie wieder eine Antwort bekommen auf diese Frage. Vielleicht wenn man selbst nichts mehr davon weiß, irgendwo im Nirgendwo. Vielleicht wird dir dann die quälende Frage endlich beantwortet. Vielleicht. Es ist besser einfach still zu sein. Einfach nur daran denken, wie wertvoll das Leben eigentlich ist. Man kann nur hoffen, dass es nie so endet. Nie dieses Gefühl haben zu müssen, wäre wundervoll. Und doch weiß ich, in ein paar Jahren, vielleicht auch in ein paar mehr, wird es soweit sein. Jemanden, den man mehr als alles geliebt hat zu Grabe tragen müssen. Omas, Opas, Mutter und Vater & Freunde. Ich hab‘ junge Eltern, daher junge Großeltern. Zum Großteil. Es ist so unverständlich, dass man irgendwann von jedem Abschied nehmen muss, auch von sich selbst. Man kann hoffen, dass …