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Jahr: 2010

Umbilical Brothers – Taxi Racing

Es gibt Dinge, über die muss man einfach lachen. Diese Eichhörnchen machen echt Fun, die Komiker selbst sind echt genial. Die Geräusche, die sie alle nachmachen sind echt nicht von schlechten Eltern. 😉 Die Eichhörnchen waren meine Favoriten derweil. Also, angucken & loslachen. Hier gehts zum Film! (Aufgrund von ungeklärten Haftungsrechten für Blogger, gibts keine direkten Einbindungen mehr auf meinem Blog.)

Richtig/Falsch

Wir halten unser Gedankenrad mit “Was wäre wenn..”-Fragen in Bewegung, spielen uns Szenarien vor, die niemals vorkommen werden. Wir spinnen Gedankenfäden wirr durch unseren Kopf, denken über Dinge nach, die längst vergangen oder höchst unwahrscheinlich sind. Und machen uns immerzu auf die Suche nach dem Richtigen. Haben wir etwas Passendes gefunden, wird gleich darauf mit anderen Dingen verglichen, ob wir uns nicht doch irren. Einige Gedankengänge später, merken wir die Fehler und schießen es in den Wind. Das Richtige, oder auch das Falsche – denn wir werden es nie wissen. “Ich hätte dich küssen sollen, wie eine Geliebte dich geküsst hätte. Ich hätte, ich hätte… ich hätte dir eine Chance geben sollen. Dich einfach nur umarmen und es zulassen. Das garantiert Falsche, in meinen damaligen Überlegungen. Ich hätte mit dir träumen sollen, dich in mein Herz schließen. Hab’ ich so auch, aber jetzt ist es nur ein nichtausgelebter Jugendtraum, eine Wunschvorstellung, die nie richtig verblassen wird.” Man kann nicht sagen, ob es der falsche Weg gewesen wäre, was ich alles erlebt hätte, was aus mir …

Kurzfilm – To Claire; From Sonny

Hier gehts zum Video! (Aufgrund von ungeklärten Haftungsrechten für Blogger, gibts keine direkten Einbindungen mehr auf meinem Blog.) Gerade bei Nerdcore gefunden & für schön befunden. Absolut sehenswert. Der Film ist gut gemacht, die Stimme vom Erzähler wunderbar, die Geschichte traurig, aber wunderschön. Sonst spricht der Kurzfilm für sich. *verliebt*

Der Heimweg

Zeitumstellung. Es ist dunkel, wenn wir zuhause ankommen. Ich & mein Gefühl. Man kann es nicht beschreiben, es ist das Gefühl, wenn die Freude über die hell beleuchtete Orte und die Vorfreude auf die zahlreichen Weihnachtsmärkte in eine tiefe Dunkelheit hineingleitet. Langsam, aber sicher gehen alle Lichter aus, es scheint als würde der MP3-Player absichtlich traurige Lieder rausspucken, weil er die Dunkelheit spürt. Der Heimweg ist nicht allzu lang und trotzdem sind es 10 Minuten alleine in der Finsternis. Würde der Himmel nicht von Wolken bedeckt sein, würden wir Sterne sehen und uns vielleicht freuen. Der sichelartige Mond würde zwar wenig Licht spenden, aber er würde. Ich denke nach. Über alles ein bisschen, vielleicht am meisten über die Einsamkeit. Es ist als würde mich mein Gefühl umarmen, um nicht ganz verloren dazustehen. Es umklammert die Beine, lässt einen nicht so nachhause eilen. Was würde schon auf einen warten, fragt es ganz sanft und leise. Ich schweige, um nicht antworten zu müssen, dass es keinen gibt, der wartet. Es ist noch nicht kalt, man kann sich …

Verlieren ist keine Option.

Es ist nicht so, dass ich akut vom Verlieren betroffen bin. Zerzeit. Wenn man zurückblickt, habe ich wohl schon einiges verloren. Freunde, gute Freunde, Elternteile, Verwandtschaft, Tiere, Teile meines ganzen Lebens. Jeder verliert. Es kommt nur darauf, wie man verliert. Ob man verlieren kann, wie man so schön sagt. Ob man “Mensch, ärgere dich nicht” irgendwann wörtlich nehmen kann. Als Kind wollten sie uns das “Verlieren” lernen, damit wir nicht mehr so komplett verärgert, laut die Tür zuschlagend uns aus dem Staub gemacht haben, wenn wieder mal ein anderer alle 4 Hütchen als Erster zuhause hatte. Im Unterbewusstsein wollten sie uns wohl nicht auf das Spieleverlieren vorbereiten. Denn das Leben ist kein Spiel, auch wenn es manche so sehen mögen. Es ist nicht dazu gemacht, nur Freude zu haben, nur mit Glück übersät zu werden und irgendwo fröhlich die Däumchen zu drehen. Klar, Freude ist toll und schön & soll auch im Übermaß vorhanden sein, aber wie es eben so ist, Freude ist begrenzt. Spaß auch, und irgendwie alle Dinge, die das Leben schöner machen. …

Herbstnebel « Gedanken zum Tag

Heute ist wohl kein schöner Tag. Nicht von Gefühlen her, auch nicht von irgendwelchen Ereignissen abhängig. Es ist nur einfach kein schöner Tag, hier in meinem Wohnort. Es ist den ganzen Tag über etwas nebelig gewesen, eigentlich ist Nebel irgendwie toll. Aber auch nur irgendwie. Heute mochte ich den Nebel nicht, es war dunkel als ich das Haus verlassen habe. Jetzt schüttet es wie aus Eimern. Ich weiß das, nicht weil ich das Fenster geöffnet habe, sondern weil ich den Hund in den strömenden Regen hinausgelassen hab & er komplett nass wieder herein gekommen ist. Es ist eindeutig Herbst. Die bunten Blätter wirken im Nebel so farblos, die ganze Umgebung beschränkt sich auf dich. Rund um deine Person ist nicht viel, bis auf eine triste Straße, vielleicht noch etwas Wegrand. Man ist auf sich allein gestellt, irgendwo mitten im Herbstnebel. Mit seinen Gedanken, Gefühlen allein, draußen. In meinem Kopf ist auch Herbst, die bunten Blätter, die den Sommer wiederspiegeln, fallen ab. Die Gedanken und Erinnerungen verblassen im Nebel, während man nicht klar denken kann. Der …

Kitten in the house (;

Hier sind brandneue, süße Babyfotos von unseren Kleinen. Erst seit Samstag im Haus, ich hab sie heute das erste Mal gesehen. Natürlich gleich durch meine Kameralinse. Bin endlos begeistert von den kleinen Fetzern, auch wenn mir mein Großer (Socke) schon sehr abgeht. Erinnert mich, als er durch die Gänge geflitzt ist & in meinem Bett geschlafen hat, weil er Angst vorm Hund hatte. Während ich diesen Artikel schreibe, zerfetzt der kleine Schwarze (Lagoda) meine Hose und die kleine Bunte (Geena [Dschina gesprochen]) liegt hinter mir am Sessel. Einfach goldig & auch für Männer ein süßes Bild. Denke ich zumindest.

Und irgendwann…

…irgendwann ist es vorbei. Das Leben an einem vorübergezogen, einfach ohne dass jemals nach einem Ende gefragt hätte. Wir sind traurig, so unendlich traurig, weil wir im Irgendwo sitzen und bemerken, dass wir niemals wirklich gelebt haben. Als Kind war es wichtig zu lernen, für das Leben, für uns. Wettläufe mit den anderen, welches Kind wohl als erstes lesen konnte. Als ob das für uns wichtig gewesen wäre, vorgelesen bekommen war doch viel schöner. Doch es war egal, denn schon wir steckten lieber unsere Zeit in eine perfekte Bob-Schanze aus Schnee, als uns den Spaß zu machen die steilen Hänge hinunterzusausen. Die Schanzen hatten wir ja doch nie benutzt. Waren nie gut genug geworden. Wir bauen uns auch nur das ganze Leben lang die Schanze ins Glück und doch wird sie niemals fertig. Es gibt sie einfach nicht. Wir wollen Geld, Glück, Liebe, Freunde und das wohl alles auf einmal. Wir rackern uns unser ganzes Leben ab, vielleicht um in der Pension einmal ein schönes, stressfreies Leben zu haben. Wenn wir überhaupt noch eines haben, …

Für den besten, kleinen Kater der Welt.

Am Wochenende, genauer gesagt am 19. September 2010 ist mein kleiner, grauer, wunderbarer Kater gestorben. Man kann sagen was man will, dass es nicht schlimm ist, wenn Katzen sterben oder einfach, wenn Tiere sterben. Für mich jedenfalls ist es schlimm, sehr schlimm. Ich bin es ihm schuldig einen angemessenen Abschied zu bereiten. An ihn zu denken und ihn zu vermissen, denn er war immer in meiner Nähe, wenn es mir nicht gut ging oder einfach nur einsam war. Als er noch ein richtiges kleines Kätzchen war, durfte er immer in meinem Zimmer von unserem Hund flüchten, in meinem Bett schlafen. Gut, im Bett schlief er noch, da war er längst groß. Sein Lieblingsplatz war in meinem Schrank, inmitten meiner Unterwäsche, die er freundlicherweise immer vorher aus dem Kasten herausschob. Er war ein Meister des Mauzen. Er konnte ewig durchmauzen, in allen Lagen und Tönen. Er war so süß dabei. Immer beim Jause herrichten streifte er in der Küche herum, wollte umbedingt etwas vom Frischkäseaufstrich erwischen, was ihm jedoch nicht gelang. Jeden Tag, wenn ich von …