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Autor: Rebecca

Baguette mit Tomaten und Cashew-Mozzarella

Tomaten und Mozzarella gehören für mich schon seit meiner Kindheit zum Leben dazu, ich wurde ganz maßgeblich von meiner Mama darauf geprägt. Soulfood vom Feinsten würde ich sagen, leider gibt es wenig Alternativen im pflanzenbasierten Kochen, die mir dieses Gefühl wieder schenken konnten – bis ich den Cashew-Mozzarella von “The Buddhist Chef” ausprobiert habe! Der “Käse” rinnt vom Baguette, er ist leicht säuerlich, vor allem weil ich mehr Zitrone hineingebe, als im Originalrezept angegeben ist. Es erfreut mich außerdem, dass man für diesen Mozzarella nicht Unmengen an Cashews braucht und als einzige etwas ausgefallene Zutat Tapiokastärke zum Einsatz kommt. Diese gibt es im Asia-Laden deines Vertrauens – und los gehts mit dem Cashew-Mozarella-Vergnügen! Zutaten für vier Baguette-Hälften ein großes Baguette Basilikumpesto (vegan) Cherrytomaten eine Schale des Cashew-Mozzarella nach diesem Rezept Es ist eigentlich viel zu einfach, um es Rezept zu nennen, allerdings ist es einfach viel zu gut, um es nicht unter die Leute zu bringen – wer weiß, vielleicht sind ja noch mehr unter uns, die diese Alternative noch gar nicht kannten? Das Baguette …

Pumpstillen – meine Erfahrungen

Schon in meiner Schwangerschaft habe ich mir sehr viele Gedanken um das Stillen gemacht, immerhin ist es vorerst einmal einer der wichtigsten Faktoren im Leben meiner Tochter. Ich hatte tausend Fragen, die allerwichtigste: “Wird es klappen? Wird sie satt werden?” Es ist schade, dass wir durch einen verzögerten Milcheinschuss von Beginn an Probleme hatten, richtig ins Stillen hineinzukommen. Emma hatte schon am zweiten Tag die Brust nur noch angeschrien und konnte erst mit Stillhütchen zum Stillen gebracht werden. Allerdings klappte auch dies nur bedingt und nach 6 Wochen hatte sie zuwenig zugenommen und so hieß es sowieso Zufüttern. Das erste Fläschchen hatte sie in kurzer Zeit einfach leer getrunken, da begann es dann in meinem Gehirn und Herz ordentlich zu rattern. Hatte ich sie hungern lassen, weil ich sie unbedingt stillen wollte, hätte ich früher zur Flasche greifen sollen, wieso trinkt sie nicht effektiv, wieso spuckt sie so viel, und überhaupt – was stimmt nicht mit mir, dass ich es nicht hinbekomme, meine Tochter zu stillen? Zahlreiche Googleanfragen und Beruhigungsversuche durch meinen Mann später entschied …

Eine von denen

Ich bin eine von denen, eine von denen, die jedes Mal darauf hofft, dass ein Wunder geschehen ist, das größte menschliche Wunder, dass wir überhaupt kennen. Ich bin eine von denen, die rechnet, nachsieht und das Internet nach Möglichkeiten durchsucht, ich bin aber auch eine von denen, die eigentlich weiß, dass es gar nichts, außer vielleicht Schmerz, bewirkt. Und trotzdem bin ich eine von denen, die sich immer wieder und immer wieder der Hoffnung hingibt, um danach von ihr zerfetzt zu werden, in die Einzelteile, Trauer, Wut, Neid und dem einfachen Aufgeben-Wollens. Eine von denen, deren Geduld aufgebraucht ist, und doch soviel aufbringt. Ich bin eine von denen, der man sagt, dass Lockerlassen, doch das beste Mittel sei, dass man nichts erzwingen könne und überhaupt. Eine von denen, die seit Jahren immer wieder nur ein Thema kennt und trotzdem versucht, nicht andauernd andere damit zu belasten, obwohl es eine Last ist, die allein kaum getragen werden kann. Ich bin eine von denen, die sich Verständnis wünscht, oft nur auf Kopfschütteln oder plumpen Trost trifft. Eine …

a new chapter

Ein Neuanfang, eine leere Seite, aber doch kein neues Buch, so beginnt jedes meiner Jahre und ich liebe diesen Moment, wenn die ersten Worte darauf erscheinen und die Zeit so ihren Lauf nimmt, Geschichten erzählt und sich trotz riesiger Spannung, nicht in die Karten schauen lässt. 10 Jahre fast ist es her, dass ich mir dieses Zuhause im Internet geschaffen habe, in den Anfängen der persönlichen Blogs, diese Hochstimmung, weil plötzlich viele Menschen ihre Gedanken mit anderen, mit allen die sie lesen wollten, teilen konnten. Ich war so fasziniert von dieser Entwicklung, die Worte sprühten auch aus mir nur so heraus, wollte all’ diese versteckten Texte irgendwo verwahrt wissen, irgendwo, wo sie bestimmt nicht mehr vergessen werden. Es ging mir eigentlich fast nie darum, dass jemand anderes die Texte lesen kann, schreiben, das tat ich immer nur für mich. Jetzt, die Teenagerjahre doch schon einige Jahre hinter mir, wusste ich nicht mehr, was ich aus meinem Blog noch machen sollte. Ich wusste doch selbst gar nicht genau, was mich noch interessierte und geschrieben habe ich …

pacific coast highway

Später Nachmittag, die Sonne steht schon tief, fast die ganze Fahrt überwiegt grauer, leichter Nebel. Das Licht, magisch, taucht alles in rötliche Farbe, als sich der Nebel endlich etwas lichtet. Wir steigen aus, es ist unsere erste Zeit in Amerika, es ist kalt, viel kälter, als uns das warme Licht vermuten lassen möchte, ein erster Vorgeschmack auf die ungewöhnlichen Temperaturunterschiede, die wir hier erleben werden. Wir schauen aufs Meer, es ist ruhig und doch umschwemmt es die herausragenden Felsen mit einem romantischen Ton, den wir uns immer wieder erträumt haben, zuhause, wo wir das Meer nur als Sehnsucht kennen.

i baked bread!

Das Brotbacken hat mich immer schon fasziniert, die Bäcker aber noch viel mehr. Diese ewige Warterei, den genauen Zeitpunkt herausfinden, wann das Brot genau gut und nicht schon etwas verkohlt aus dem Ofen geholt werden kann – für mich ist das eine eigene Wissenschaft. Vielleicht stell’ ich mich aber auch einfach zu blöd dafür an, wer weiß das schon ganz genau. 😉

Why 2016 is my gift for myself

2015 war ein hartes Jahr. Das kann man schon mal so sagen, nur damit es raus ist. Es wurde viel gewünscht, einiges (schmerzlich) verloren und einiges gerade noch so davongerettet. Und trotzdem, lehrreicher war fast kein Jahr als dieses. Konfrontiert mit dem eigenen Perfektionismus, der immer da gewesenen Sorge um Was-Auch-Immer. Die Tage sind ins Land gezogen, es ist Neujahr gewesen, wenn man pessimistisch denken würde, wäre eh der ganze Silvesterabend ein übler Vorbote für das neue Jahr, aber bringt das etwa Glück ins Leben? Bringt uns Pessimismus eigentlich weiter? Tut es weniger weh, wenn man das Unglück voraussieht? Das letzte Jahr hat mir mit der Faust ins Gesicht gezeigt, dass das nicht so ist. Es ist trotzdem höllisch, egal, ob man sich vorher freut oder nicht. Es tut nicht MEHR weh. Schmerz ist Schmerz. Aber Glück ist Glück, und es wird nicht weniger, der Moment des Glücks lebt immer noch da, wo er hingehört. “When you complain, you make yourself a victim. Leave the situation, change the situation or accept it. All else is madness.” …

Selbstgemachte Müsliriegel

Die letzten zwei Wochen waren irre, von Freude auf Trauer so schnell umgeschwenkt bin ich kaum einmal, so einmal durchgewirbelt und wieder auf den Boden gebracht und wieder eine Lektion gelernt. Dachte mir eigentlich, dass ich schon genug durch hatte für den Anfang, aber das Leben war wohl nicht einer Meinung mit mir! Nun geht es wieder im gewohnten Lauf weiter, und da möchte ich euch gleich mal mein Debüt in der Müsliriegelproduktion vorstellen! Es gibt für mich kaum was Besseres zum schnellen Snacken wie die Riegel – ich liebe Müsli, ich liebe die vielen Sorten, die es mittlerweile gibt. Früher habe ich die Banane-Schoko-Riegel fast täglich verputzt. Leider sind die gekauften oft gar nicht sooo gesund, wie sie auf den ersten Blick aussehen. War aber eh klar, oder? Kann ja kaum einfach gehen, wenns kompliziert auch geht. Wobei – so kompliziert ist es gar nicht, wenn man einen Mixer hat. Und weil ich mir gedacht habe, einfach reinhauen geht auch nicht, habe ich mir Dinge ausgesucht, die einiges an Eisen beinhalten, weil man von …

Bring’ ein bisschen Pippi ins Leben

Dankbarkeit. Das Wort fällt oft wie ein Schwert zwischen uns, es wird zur Ermahnung missbraucht, verletzend und unbrauchbar. Nur selten, in ruhigen Momenten, da kommt manchmal die wahre Bedeutung dieses Wortes heraus. Oder manchmal, wenn wir etwas Schlimmes erfahren, von anderen, dann überkommt es einen, es fällt wie eine Sternschnuppe vom Himmel. Vielleicht sogar wie ein Meteorit, weil es einen fast erschlägt. Aber eigentlich, so schlimm wäre dieses Gefühl gar nicht, wieso hören wir ihm nicht öfter zu, wieso lassen wir dieses kleine, mächtige Wort nicht öfter unseren Alltag bestimmen. Wäre es nicht manchmal schöner, für Dinge dankbar zu sein, vielleicht weil heute mal wieder die Sonne scheint oder weil morgens mal nicht so stressig war, gemütlich mit einer Tasse Kaffee und noch bisschen schlaftrunken, aber es ist okay so? Es sind oft nicht die großen Dinge, dankbar für das Leben, dankbar für eine tolle Freundin, haben die kleinen Erlebnisse und Gegenstände unseres Alltags keine Bedeutung verdient? Das eine Lied, genau am Morgen, wenn der Wecker läutet, endlich mal eine gute Nachricht, der Hund begrüßt …

Zitronen-Käsetarte

Kuchen, die mit “Käse” im Namen daherkommen, tun sich vermeintlich vegan sehr schwer. Dem ist aber komischerweise gar nicht so! Ich habe fast noch nie was so einfach hinbekommen, als die veganen “Käse”-Torten! Und jetzt habe ich schon ein paar Varianten ausprobiert. Als ich über den von Love Nonpareille gestolpert bin, dachte ich mir, dass der unbedingt probiert gehört. Da ich aber keinen Mürbteig mag, hab ich ihm einen anderen Boden verpasst, hat ihm auch gut gestanden! Für mein gelbes Dinner hat er sehr gut gepasst – wenn ihr euch das ganze Menü ansehen wollt: 1. Vorspeise – 2. Vorspeise – Hauptspeise – viel Spaß beim Nachkochen! Diese Tarte kommt mit ein paar Zutaten aus, mit einem “No-Bake”-Boden und einer ziemlich einfachen Fülle. Allerdings ist auch das überaus fancy “Aquafaba” dabei. Das ist Eischnee aus Kichererbsenwasser und ist viel leichter gemacht, als es sich anhört! Für eine Tarteform Zitronenkäsetarte: Für den Boden: 5 Stk. Spekulatius (vegan) 200g Mandeln Kokosfett, KakaobutterFür die Füllung: Alle Zutaten findet ihr hier: http://www.lovenonpareille.com/der-beste-schnellste-vegane-kaesekuchen/ Ich verwende als Joghurt den “Zitronenkuchen”-Joghurt von Alpro. Statt …