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Alle Artikel in: Journal

Baguette mit Tomaten und Cashew-Mozzarella

Tomaten und Mozzarella gehören für mich schon seit meiner Kindheit zum Leben dazu, ich wurde ganz maßgeblich von meiner Mama darauf geprägt. Soulfood vom Feinsten würde ich sagen, leider gibt es wenig Alternativen im pflanzenbasierten Kochen, die mir dieses Gefühl wieder schenken konnten – bis ich den Cashew-Mozzarella von “The Buddhist Chef” ausprobiert habe! Der “Käse” rinnt vom Baguette, er ist leicht säuerlich, vor allem weil ich mehr Zitrone hineingebe, als im Originalrezept angegeben ist. Es erfreut mich außerdem, dass man für diesen Mozzarella nicht Unmengen an Cashews braucht und als einzige etwas ausgefallene Zutat Tapiokastärke zum Einsatz kommt. Diese gibt es im Asia-Laden deines Vertrauens – und los gehts mit dem Cashew-Mozarella-Vergnügen! Zutaten für vier Baguette-Hälften ein großes Baguette Basilikumpesto (vegan) Cherrytomaten eine Schale des Cashew-Mozzarella nach diesem Rezept Es ist eigentlich viel zu einfach, um es Rezept zu nennen, allerdings ist es einfach viel zu gut, um es nicht unter die Leute zu bringen – wer weiß, vielleicht sind ja noch mehr unter uns, die diese Alternative noch gar nicht kannten? Das Baguette …

Pumpstillen – meine Erfahrungen

Schon in meiner Schwangerschaft habe ich mir sehr viele Gedanken um das Stillen gemacht, immerhin ist es vorerst einmal einer der wichtigsten Faktoren im Leben meiner Tochter. Ich hatte tausend Fragen, die allerwichtigste: “Wird es klappen? Wird sie satt werden?” Es ist schade, dass wir durch einen verzögerten Milcheinschuss von Beginn an Probleme hatten, richtig ins Stillen hineinzukommen. Emma hatte schon am zweiten Tag die Brust nur noch angeschrien und konnte erst mit Stillhütchen zum Stillen gebracht werden. Allerdings klappte auch dies nur bedingt und nach 6 Wochen hatte sie zuwenig zugenommen und so hieß es sowieso Zufüttern. Das erste Fläschchen hatte sie in kurzer Zeit einfach leer getrunken, da begann es dann in meinem Gehirn und Herz ordentlich zu rattern. Hatte ich sie hungern lassen, weil ich sie unbedingt stillen wollte, hätte ich früher zur Flasche greifen sollen, wieso trinkt sie nicht effektiv, wieso spuckt sie so viel, und überhaupt – was stimmt nicht mit mir, dass ich es nicht hinbekomme, meine Tochter zu stillen? Zahlreiche Googleanfragen und Beruhigungsversuche durch meinen Mann später entschied …

a new chapter

Ein Neuanfang, eine leere Seite, aber doch kein neues Buch, so beginnt jedes meiner Jahre und ich liebe diesen Moment, wenn die ersten Worte darauf erscheinen und die Zeit so ihren Lauf nimmt, Geschichten erzählt und sich trotz riesiger Spannung, nicht in die Karten schauen lässt. 10 Jahre fast ist es her, dass ich mir dieses Zuhause im Internet geschaffen habe, in den Anfängen der persönlichen Blogs, diese Hochstimmung, weil plötzlich viele Menschen ihre Gedanken mit anderen, mit allen die sie lesen wollten, teilen konnten. Ich war so fasziniert von dieser Entwicklung, die Worte sprühten auch aus mir nur so heraus, wollte all’ diese versteckten Texte irgendwo verwahrt wissen, irgendwo, wo sie bestimmt nicht mehr vergessen werden. Es ging mir eigentlich fast nie darum, dass jemand anderes die Texte lesen kann, schreiben, das tat ich immer nur für mich. Jetzt, die Teenagerjahre doch schon einige Jahre hinter mir, wusste ich nicht mehr, was ich aus meinem Blog noch machen sollte. Ich wusste doch selbst gar nicht genau, was mich noch interessierte und geschrieben habe ich …

i baked bread!

Das Brotbacken hat mich immer schon fasziniert, die Bäcker aber noch viel mehr. Diese ewige Warterei, den genauen Zeitpunkt herausfinden, wann das Brot genau gut und nicht schon etwas verkohlt aus dem Ofen geholt werden kann – für mich ist das eine eigene Wissenschaft. Vielleicht stell’ ich mich aber auch einfach zu blöd dafür an, wer weiß das schon ganz genau. 😉

Selbstgemachte Müsliriegel

Die letzten zwei Wochen waren irre, von Freude auf Trauer so schnell umgeschwenkt bin ich kaum einmal, so einmal durchgewirbelt und wieder auf den Boden gebracht und wieder eine Lektion gelernt. Dachte mir eigentlich, dass ich schon genug durch hatte für den Anfang, aber das Leben war wohl nicht einer Meinung mit mir! Nun geht es wieder im gewohnten Lauf weiter, und da möchte ich euch gleich mal mein Debüt in der Müsliriegelproduktion vorstellen! Es gibt für mich kaum was Besseres zum schnellen Snacken wie die Riegel – ich liebe Müsli, ich liebe die vielen Sorten, die es mittlerweile gibt. Früher habe ich die Banane-Schoko-Riegel fast täglich verputzt. Leider sind die gekauften oft gar nicht sooo gesund, wie sie auf den ersten Blick aussehen. War aber eh klar, oder? Kann ja kaum einfach gehen, wenns kompliziert auch geht. Wobei – so kompliziert ist es gar nicht, wenn man einen Mixer hat. Und weil ich mir gedacht habe, einfach reinhauen geht auch nicht, habe ich mir Dinge ausgesucht, die einiges an Eisen beinhalten, weil man von …

Zitronen-Käsetarte

Kuchen, die mit “Käse” im Namen daherkommen, tun sich vermeintlich vegan sehr schwer. Dem ist aber komischerweise gar nicht so! Ich habe fast noch nie was so einfach hinbekommen, als die veganen “Käse”-Torten! Und jetzt habe ich schon ein paar Varianten ausprobiert. Als ich über den von Love Nonpareille gestolpert bin, dachte ich mir, dass der unbedingt probiert gehört. Da ich aber keinen Mürbteig mag, hab ich ihm einen anderen Boden verpasst, hat ihm auch gut gestanden! Für mein gelbes Dinner hat er sehr gut gepasst – wenn ihr euch das ganze Menü ansehen wollt: 1. Vorspeise – 2. Vorspeise – Hauptspeise – viel Spaß beim Nachkochen! Diese Tarte kommt mit ein paar Zutaten aus, mit einem “No-Bake”-Boden und einer ziemlich einfachen Fülle. Allerdings ist auch das überaus fancy “Aquafaba” dabei. Das ist Eischnee aus Kichererbsenwasser und ist viel leichter gemacht, als es sich anhört! Für eine Tarteform Zitronenkäsetarte: Für den Boden: 5 Stk. Spekulatius (vegan) 200g Mandeln Kokosfett, KakaobutterFür die Füllung: Alle Zutaten findet ihr hier: http://www.lovenonpareille.com/der-beste-schnellste-vegane-kaesekuchen/ Ich verwende als Joghurt den “Zitronenkuchen”-Joghurt von Alpro. Statt …

How To: Get Rid of Bad Habits

Schlechte Gewohnheiten also. Das sind die Dinge, die man am liebsten abstreiten würde, vielleicht sogar gar nicht wahrhaben, oder sonst irgendein Trick, um sie wegzuschummeln. Meistens sind sie aber da, und das macht uns wahrscheinlich doch etwas menschlich, denn wenn ich eines nicht glaube: Dass es Menschen ohne schlechte Angewohnheiten gibt. Dann könnten wir sie eigentlich doch gleich so lassen, wie sie ist. Meine schlechte Angewohnheit, die ich hier als Beispiel nehmen werde ist: Die böse Plattform mit “F” vorne und mit “acebook” hinten. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass der Abstand von dieser 1. so wohltuend und 2. so schwierig ist! Mit diesen 5 Punkten geht es etwas leichter von der Hand! 1. Die schlechte Angewohnheit wahrhaben Ich habe es selbst kaum geglaubt, ich hätte mich niemals zu den Menschen gestellt, denen das Wegbleiben von sozialen Netzwerken schwer fällt. Gut, ganz früher schon – ich hatte ja mal eine handfeste “Habbohotel”-Sucht! 😀 Ich blieb mal wegen einem virtuellen “Konzert” den ganzen Tag online und das von frühester Morgenstunde. Schon irgendwie verrückt. Aber ich dachte …

Gemüsecurry mit Kürbis

Ich mochte den Herbst eigentlich nie, er war einfach immer nur der Vorbote des verhassten Winters und stand bei mir somit nie hoch im Kurs. Dieses Jahr ist irgendwie alles anders, ich genieße diese goldenen Sonnenstrahlen, den mittlerweile eisig kalten Wind, der einem um die Nase weht, wenn man mit den Kindern draußen im Garten Kastanien sammelt. Die Winterjacke hab ich mit voller Vorfreude herausgekramt und finde es wahnsinnig toll, mich in sie hineinzukuscheln. (Wenn ich das so lese, werde ich wohl schon nächstes Jahr wieder den Kopf schütteln, über meine eigenen Worte!) Ich habe mich aber entschlossen, den Herbst in vollen Zügen zu genießen und eines meiner Lieblingsdinge im Herbst sind Eintöpfe, Suppen und vor allem Kürbis! Bei “Yellow Dinner” gab es als Hauptspeise ein Gemüsecurry, gekocht mit meinem Lieblingsgemüse! Das Rezept verrate ich euch gerne hier! Gemüsecurry mit Karotten, Karfiol, Kartoffeln und Kürbis (1 großer Topf!) – 1 Karfiol – ca. 5 große Karotten – 5 normale Kartoffeln – ca. 400-500g Kürbis (ich nehme meistens Hokkaido) – 1 Dose Kokosmilch – Gemüsebrühe (selbst …

Das erste Jahr mit Garten

Die Sonne steht schon tief, an den wunderschönen Herbsttagen, die letzten Früchte versuchen noch etwas Wärme zu erhaschen. Das Gartenjahr nähert sich bei uns dem Ende, wir haben einiges ausprobiert, sind nicht mit allem sehr glücklich gewesen, leider. Hier gibt es einen kleinen Überblick. Wir haben ein Kraterbeet (Beet, das etwas wie ein Schwimmteich aussieht, an der unteresten Stelle ungefähr 20cm tief unter der Erde) ausgehoben und mit Mühe liebevoll Steine rundherum drapiert, aber es wird diesen Herbst noch zwei Hochbeeten weichen müssen. Die Schnecken sind viel zu gierig und haben uns alle Pflänzchen, die vorher schon mühevoll gezogen worden sind, gefressen. Das war wirklich schade und auch echt frustrierend. Daher gab es keine Zucchini aus eigener Ernte und bisher auch noch keinen Kürbis – die Pflanze hat sich nämlich auf einmal wieder hochgekämpft und vielleicht können wir EINEN einzigen Kürbis aus dem Garten genießen! 🙂 Gefreut haben wir uns sehr über unsere Tomaten und Paprika! Vor allem Paprika haben wir so viele und sie sind wirklich wahnsinnig gut! Wir haben große, rote Spitzpaprika und …

Zucchini-Nudeln mit Kürbissauce

Herbst ist unausweichlich mit Kürbis verbunden. Die meisten beschränken diese Liebe auf Suppe, aber auch eine cremige Sauce ist wunderbar dazu geeignet mit Kürbis verarbeitet zu werden. Und wenn man es echt wahnsinnig gesund haben will, kann man die Nudeln mit Zucchini auswechseln. Muss man aber nicht – dazu sind Spaghetti doch viel zu gut! (Und so satt wird man von der Zucchiniversion leider auch nicht, obwohl sich das viele einreden versuchen. Hihi.) Ich stehe aber total auf das moderne Aussehen dieser “Zoodles” und außerdem sind sie gerade total in und so. Schmecken tun sie ja auch sehr gut. Also perfekt für die zweite Vorspeise des “gelben Dinners”. Hier gehts zur ersten Vorspeise: Dreierlei Bruschetta! Zucchini-Nudeln mit Kürbis-Zitronen-Mandel-Sauce: (Soße reicht für einige Portionen!) – 1 Zucchino (für eine Vorspeise, fürs Sattmachen wesentlich mehr einplanen!) – 1/2 Kürbis (Sorte egal) – Saft einer halben Zitrone – 2 EL Mandelmus – 2/3 Karotten – Gewürze: Salz, Pfeffer, etwas Kreuzkümmel, Knoblauch-Pulver, Kurkuma Kürbis und Karotten schälen und in kleinere Stücke schneiden und weich dünsten. Wenn es weich ist, …