Jahr: 2012

So etwas wie ein Jahresrückblick

Man liest sie jetzt überall, diese Jahresrückblicke. Ich glaube, man schreibt sie meist für sich selbst, den immerhin muss man sich einige Gedanken darüber machen, was in diesem Jahr so geschehen ist. Ich muss ehrlich sein, diesen Post schreibe ich auch eher darum, weil ich das Jahr abschließen will – immerhin will ich dann nichts mehr mit diesem Jahr zu tun haben! Klingt jetzt böse, aber in der letzten Woche konnte das Jahr schon noch einmal richtig fies sein. Mein langjähriger Begleiter (immerhin 5,5 Jahre!) namens Laptop hat sich still am 25. Dezember aus meinem Leben geschlichen. Dank der Grafikkarte wird er nie wieder seine Augen öffnen – sein Herz steht allerdings auf der Transplantationsliste, scheint noch ganz gut zu sein. Der Doktor hat gesagt, es wäre das Beste so, jedoch weiß ich nicht, ob ich mich so schnell wieder binden will, man soll sich ja immer ein Zehntel der Zeit der Beziehung zum Trauern Zeit lassen.  Jahresrückblick also. An den Jänner kann ich mich nicht wirklich erinnern, ich war in diesem Jahr Schülervertreterin in …

Merry Christmas to everyone!

Auch ich möchte allen da draußen ein schönes Fest wünschen! Ich hoffe, dass ihr alle die Adventzeit möglichst stressfrei rübergebracht habt und viel Freude mit euren Verwandten in den nächsten Tagen habt. Für mich ist ja Weihnachten ein Familienfest und Geschenke nur eine Nebensache, da ich diese Tradition noch nicht sehr lange mitmache. Solange man Geschenke nicht als wichtig erachtet und diese drei Tage für die Familie nutzt, finde ich, dass es eine schöne Sache ist. Ich habe heute noch Kekse gebacken, weil ich noch Fertig-Teig zuhause hatte – die letzten Kekse für eine längere Zeit, das verspreche ich. Dann habe ich heute noch das letzte Geschenk fertiggemacht – es war eher ein spontaner Einfall und ich bin froh, jetzt alles fertig zu haben. Somit steht unserem ersten gemeinsamen Fest in der eigenen Wohnung nichts mehr im Wege. Es gibt zwei verschiedene Gerichte, weil jeder von uns eine andere Tradition hat. Ganz schön schwierig, so ganz verschiedene Kulturvorstellungen unter einen Hut zu bringen! Wir hören uns zwischen den Jahren noch einmal – bis dahin – …

IKEA-Schrankprojekt

Wir hatten ja ein kleines Schrankproblem bei uns zuhause, vor allem weil wir einfach keine Wohnung haben, die 08-15-Maße hat. Meistens ist sowieso etwas schief und der Architekt hat bei der Aufteilung auch eher Würfel geworfen, statt praktisch gedacht. Aber was solls – es hat wirklich Vorteile mitten in der Stadt zu wohnen, auch wenn ich sehnsüchtig auf meine grüne Oase draußen auf der Terrasse warte. Wir waren letzte Woche bei IKEA, um unsere vorige, ziemlich kreative, aber auch unordentliche Lösung endlich durch etwas „Standhafteres“ einzutauschen. (Die Regale lassen sich herausschieben, ein Schrank passt auf 1,50m nicht so gut, wenn man da auch noch Haushaltszeug, wie Staubsauger und Ähnliches verstauen soll…) Leider hatten wir da ziemliche Probleme, doch IKEA inspirierte uns und so wurde trotzdem noch etwas Besseres daraus!   Wir haben uns für zwei Bücherregale entschieden (Borgsjö), da sie nicht so viel kosteten, wie die Billy-Regale, aber trotzdem genauso tief waren. An der Schrankwand haben wir uns so ein superpraktisches Staubsaugeraufhängeteil hinaufmontiert – und mein Herzallerliebster hatte auch noch eine kreative Idee, wie wir …

Kartoffel-Käse für Anfänger

Ich weiß nicht, wie verbreitet Kartoffelkäse (umgangssprachlich hier in Oberösterreich „Erdäpflkas“ genannt) in Deutschland ist? Gibt’s das bei euch oft? Hier ist er sehr verbreitet und wird auch sehr gerne gegessen. Er ist ja auch sehr lecker! Für alle, die sowas noch nie gegessen haben, oder nur mal wieder erinnert werden müssen, dass dieser super einfache Aufstrich auch noch existiert – hier das Rezept!   Du brauchst: – ca. 0,75 – 1 kg Kartoffeln – 1 Becher Sauerrahm – mehr oder weniger Schlagobers (je nach Gewissen  ) – 1 Zwiebel – Gewürze wie Salz, Pfeffer, Vegeta, Kräuter,… So geht’s: Kartoffel schälen und dann kochen, bis sie ziemlich weich gekocht sind. Du solltest sie gut mit einer Gabel zerdrücken können.  Während die Kartoffeln kochen die Zwiebel möglichst fein hacken, wenn du einen sehr glatten Aufstrich haben möchtest. Dann gibst du jeweils einen Kartoffel in die Schüssel und zerdrückst ihn, dann immer wieder ein bisschen Sauerrahm hinzufügen und gleich zusammenmischen. So weitermachen, bis alle Kartoffel fein zerdrückt sind. Du kannst das Zerdrücken auch mit einem Kartoffelpürree-Kartoffel-Zerdrücker (Wie …

Ofenkartoffel – Dinner

Da mein Herzallerliebster gestern so gerne Ofenkartoffel gehabt hätte, es aber schon so spät war, habe ich beschlossen, ihm heute besondere Ofenkartoffel vor die Nase beziehungsweise vor den Mund zu setzen. In meinem kleinen Studentenkochbuch von Butlers gibt es ein Rezept für Ofenkartoffel mit Tomatenbutter, das mich schon öfter angesprochen hat, ich aber noch nie ausprobiert habe. Heute war es dann soweit! Zusätzlich wollte ich den neuen Roséwein von Penny ausprobieren – ich kann mich noch nicht entscheiden, ob ich ihn mag, oder nicht. Also – hier das absolut einfache Rezept für Ofenkartoffeln, die sich etwas spezieller und exquisiter anhören, als Ofenkartoffeln mit Kräuterquark. Du brauchst: – Einige schön große Kartoffel (je nach Personenanzahl, bei uns reichen für 2 Personen ca. 5 Kartoffel) – 5o Gramm Butter – Tomatenmark nach Belieben (ca. 1 Esslöffel voll) – 1 Knoblauchzehe – Basilikum oder andere Kräuter – Geduld, denn Kartoffel brauchen im Ofen ziemlich lange! So gehts: Die Kartoffel nicht schälen und mit einer Gabel von allen Seiten einstechen. Dann mit Alufolie umwickeln und auch diese mit einer …

How To: Threw away things, you don’t need any longer

Ausmisten. Nicht viele mögen das, noch weniger machen das regelmäßig. Für meine Advent-Umgestaltungsaktion in unserer Wohnung ist es aber fast notwendig, zuerst einmal wirklich alles wegzuwerfen, das keiner mehr braucht. Was macht man mit Erinnerungen, die man zwar noch Jahre in einer Schublade behält, aber doch niemand mehr ansieht? Welche Dinge braucht man, welche nicht? Diesen Advent habe ich mir vorgenommen, unsere Wohnung endlich zu einem richtigen „Zuhause“ zu gestalten, so ohne Kram, der herumsteht (Ja, ich mag alles organisiert und aufgeräumt, schaff‘ es aber meist nicht so wirklich ) und so muss ich diese Woche richtig ausmisten, bevor wir demnächst zu IKEA düsen und die nötigen Dinge für unseren Stauraummangel zu holen. Hier und jetzt gibt es erst einmal einige kleine Tipps, wie einem das Ausmisten leichter fallen kann: 1. Nimm dir nur kleine Schritte vor! Es hilft nichts, erst einmal alles rauszuschmeissen und dann in einem Chaos am Boden zu sitzen und komplett überfordert zu sein. Eher mal Lade für Lade, Kästchen für Kästchen und aufhören, wenns gar keinen Spaß mehr macht. So …

DIY-Baumwolltasche

Am Montag habe ich begonnen, eine fast stinknormale Tasche zu nähen – mit einem Zwischenfach. Ich hab dann brav zugeschnitten, so richtig wild-west, wie ich das immer mache: Einen Teil messen, als Schablone nehmen und einfach drauflosschnipseln. Professionell ist etwas anderes, ich weiß, aber ich bin ja nur eine Hobby-Taschen-Näherin. Für die Tasche hab‘ ich jetzt mal 3 45x35cm große Stücke als Grundform ausgeschnitten, der 3.te Teil ist für die Trennwand in der Tasche. Sie ist jetzt nicht super stabil, da müsste man schon irgendetwas mithineinnähen, für den ersten Versuch bin ich aber ganz zufrieden. Eigentlich wären Seitenwände und ein Boden auch geplant gewesen, um die Tasche größer zu machen (darum ging’s mir ja ursprünglich ^.^), aber das Abgestecke war mir dann da irgendwie zu kompliziert und ich schmiss meinen Plan wieder über den Haufen. Den Spruch hatte ich letztens bei Twitter gelesen und der hat mir so gut gefallen, so dass ich ihn auf meiner Tasche haben wollte. So sieht sie getragen aus – die Träger sind noch „Platzhalter“, weil sie einfache Stoffträger sind, …