Inhalte filtern
Inhalte schliessen

Autoren

Jahr: 2011

Eine kurze Liebeserklärung

Man geht in dieses riesige Gebäude, bekommt Hitzewallungen, spürt pures Glück durch die Adern fließen und kann das Lächeln nicht mehr aufhören. Natürlich geht es nicht jedem so, nicht jeder spürt dieses Gefühl, dieses pulsierende Glück beim Anblick der genialsten Möbel, die es für mich gibt. Diese vollgestopften Räume, winzig kleine Wohnungen, die trotzdem diesen Wow-Effekt haben. Ich bin in meiner Welt, wenn ich dieses Einrichtungshaus gehe, mein Lebenstraum ist ein Haus voll mit diesen Möbeln, bei denen ich Herzrasen bekomme. Das Aufbauen ist mies, ich mach’ sogar bei den leichtesten Dingen alles kaputt. Sieht man an meinen 5€-Tischchen, die ich nicht nach Anleitung aufgebaut habe, obwohl diese kinderleicht gewesen wäre. Bitte, IKEA, darf ich bei euch einziehen? ♥

Geschenke!

Heute, 1 Tag und 1 Monat vor meinem Geburtstag, bekomme ich auf einmal ein Päckchen aus Berlin. Wie ein kleines Kind reiß’ ich erstmal die Verpackung auf, juble und reiße den Inhalt auch gleich auf. Die Rede ist von dem hier: Ich hatte vor einer Weile bei einem Gewinnspiel auf Gillys Blog mitgemacht, hab mir eigentlich nichts Großes dabei gedacht, gewinnen tu’ ich normal so und so nichts 😉 Aber dieses Mal war es anders, und da ich Pringles super gerne mag, freue ich mich total über diese zwei Packungen (eine davon wandert gerade in meinen Bauch *blush*) und möchte Gilly noch einmal danken. 😉 Liebe Grüße nach Berlin!

Aus dem Leben einer fast 18-Jährigen

Man hat ja schon mit so ein paar Problemchen zu kämpfen, wenn man erwachsen wird. Ich für meinen Teil wachse schon langsam aus, der Endspurt Richtung gesetzlicher Unabhängigkeit ist angetreten. Für meinen Geschmack rennt die Zeit bisschen zu schnell dahin. Fühle mich noch nicht dafür berufen, mein eigener gesetzlicher Vertreter zu sein. Obwohl das wohl das kleinste Übel an der Sache ist, eher die dann vereinbarte Selbstständigkeit, selbst einkaufen und so Schmarren, da liegt der Hund begraben! Dachte ja immer, ich könnte nicht schnell genug aus dem warmen Nestchen zuhause flüchten, schnellstmöglich in meine eigene Wohnung zu ziehen. Aber irgendwie gefällt mir der Gedanke nicht mehr so gut, auch wenn bei mir die Zeit nicht wirklich drängt, bin ja noch 2 Jährchen in der Schule. Bis dahin werde ich auf jeden Fall in meinem Loft-ähnlichen Zuhause bleiben. Ist ja auch toll hier. Muss ab den Sommerferien selbst kochen, einkaufen, planen und ähnliche Dinge. Hab’ mir allerdings so einen irre spießigen Haushaltsplan zugelegt, studiere Studentenkochbücher (dieses Buch von der GU, Studentenkochbuch, Luca-Moritz Gültas) und schmiede Pläne …

Fotografischer Gruß

Er sucht den perfekten Stein. Kleiner Nebenfluss Sieht doch aus wie eins aus “Lamas mit Hüten”, oder? (; Er & ich waren heute am Fluss. Der chilligste und inspirierenste Platz in meinem neuem Wohnort. Es wurde eine neue Wehranlage errichtet, gleich daneben dreht ein Nebenfluss eine tolle Schleife mit vielen “kleinen Becken”. Im Sommer werden wir diese mal auf Wärme testen. & dass jemand Lamas, ein Muli, Ponys und Ziegen neben dem Fluss hält, ist hierzulande zwar kein Geheimnis, aber irgendwie schon ungewöhnlich.

Vergessen?

Über die Ereignisse in Japan brauche ich wohl nichts mehr schreiben, mir fällt keine Beschreibung ein. Manche mögen meinen, dass man nichts dazu sagen soll, da Mitleidsbekundungen keinem etwas helfen. Aber was helfen Spendengelder gegen einen Super-GAU? Bevor die Lage nicht geklärt ist, wird auch keiner an einen Wiederaufbau denken, jedoch schätze ich die Japaner als ein zähes Volk ein, sie werden bald wieder arbeiten, aufstehen aus dem Schrott und schönere Häuser bauen, als sie vorher hatten. Es bedarf Hilfe, dort bewirken Spendengelder wirklich etwas. Ich persönlich hoffe, dass Japan alle seine AKW’s nach der Reihe abstellen wird. Es wird einer Umstellungszeit bedarfen, da sie viel weniger Strom produzieren würden, ohne diese Todesmeiler. Ich hoffe auch, dass alle Länder in Europa abschalten, jedoch wird das bloß ein Wunschtraum bleiben. Über all’ diese Voränge vergessen wir aber auf die Freiheitskämpfer in Lybien, die zurzeit härter beschossen werden, als zuvor. Die Ereignisse werden überschattet von der Katastrophe, der Diktator kann also ruhig aus Flugzeugen sein Volk abschlachten. Wir haben einfach nicht mehr so darüber nachgedacht, fast nichts …

Brechende Herzen knacksen nicht.

Still liegt die Nacht über ihrem Körper, ruhend auf dem Gras. Hört sie es wachsen, es ist doch Frühling? Fragen, die keine Antwort erwarten, Träume, die keine Erfüllung vorraussetzen. Hoffnungslose Schwärze in ihrem Gefühl. Sie windet sich auf dem graugrünen Boden, starrt hinauf in die Sternenwelt. Sie wünscht nichts, nichts – außer das Fliegen. In andere Welten, vielleicht in den Himmel, vielleicht unter die Erde, nur weg von hier. Nicht, weil es hier nicht schön wäre, die Aussicht auf die Zukunft nicht rosig wäre oder ihre Vergangenheit erdrückend wäre. Sie hängt sich an schöne Erinnerung, Erlebnisse. Schweigt still, hält aus. Wird es je wieder werden wie sie will? Glück, das einen über Gräben springen lässt, die man sonst nicht mit dem größten Schwung überwinden könnte, Glück, das einen den tiefsten See durchtauchen lässt, obwohl er kalt, dunkel ist und sich viel zu weit ausdehnt. Es ist Gefühl, es will dich zerreissen, dich hüpfen lassen und trotzdem schlägt ihr berstend mit Glück gefülltes Herz lautlos in die Nacht hinein. Für einen kurzen Augenblick ist sie wieder …

Das erste Mal – Fortsetzung

Bin heute das erste Mal Auto gefahren! Mit einem Wort: Like! Dachte mir, dass es viiiiel tragischer werden würde, aber wie immer: Falsch gedacht, es war richtig toll. Klar, es ist schon öfter mal abgestorben, im Straßenverkehr Lenken, Kuppeln, Schalten und dann noch auf die Autos achten?! Ziemlich viel auf einmal, vorallem weil ich immer Gas geben will & kuppeln gleichzeitig. Hab’ aber einen geduldigen Fahrlehrer gehabt, immer wieder betont und mich vom Straßengraben weggelenkt. [Die erste Panne von mir wird wohl ein zerplatzter Reifen sein, weil ich Randsteine liebe.] Mal sehen, wie es weiter geht.

Das erste Mal!

Heute war ich im Führerscheinkurs. Auto, und so. Mit einem Wort: Gefahr! Also für euch, nicht für mich. Ich schütz’ mein Auto mit Schaumgummi rundherum und fahre irre langsam, wenn ich überhaupt irgendwie fahre. Morgen sitze ich das erste Mal am Steuer von einem Auto. Ob ich das gut finden sollte, sehe ich dann morgen. Bin irre aufgeregt, schwitze und kann sicher nicht schlafen. Bin ja ‘ne schlechte Verkehrsteilnehmerin, was schon aus den Mopedfahrkünsten hervorgegangen ist. Muss das jetzt bloggen und allen mitteilen, weil ich sonst die Aufregung nicht verarbeiten könnte. Also, nur ein kleiner Statuspost. Bis morgen also!

Freiheit, wo bist du?

Sitzen, ins Leere starren, man spürt nicht Verzweiflung, nicht Traurigkeit. Vielleicht Leere, aber woher soll man das genau wissen? Träumen hinterherjagen, gedemütigt zurückkriechen ins wahre Leben, wissen, dass man nicht alles im Griff hat. Das Leben packt dich wieder mal am Kragen, schmeisst dich raus in das arschkalte Wetter und lässt dich versauern. Für dein irreales Denken. Was bildest du dir auch ein? Man weiß nicht, wie man es beschreiben soll. Betäubung des Gefühls um nicht durchzudrehen. Harte Musik, die Aggression mit Headbangen vertreiben. Am Morgen mit Kopfweh und nicht bewegbaren Genick aufwachen und den Tag verfluchen. Raus in den Regen und sich durchnässen lassen, vielleicht wird es herausgespült. Kann man ja nie wissen, vielleicht ist es ja so. Mitten in der Jugend gestorben, leben wie ein Robotor für die Welt. Wissen, was man in 40 Jahren machen wird, was dein Lebensinhalt wird. Gefangen im goldenen Käfig des Lebens. Ausbruch gescheitert. Freiheit, wo bist du?

Der Vorleser – Buchmeinung

Dieses Buch war unsere letzte Deutschlektüre. Oder ist es immer noch, jedenfalls – ich bin fertig damit. Normalerweise kann ich genau sagen, hey, das Buch war super. Manchmal auch andersrum (zum Beispiel “Die Liebhaberinnen” von Elfriede Jelinek, schreckliches Buch!). Doch bei diesem Buch fällt mir die Beurteilung echt schwer, es war nicht allzu schwer zu lesen, jedoch ist der Schreibstil des Autors echt gewöhnungsbedürftig. Er wirft Fragen auf, die er nie beantwortet, schreibt ausführlich von Gefühlen, obwohl ich mir nicht sicher bin, dass sich die Hauptperson überhaupt sicher war, was sie fühlt. Der Inhalt des Buches ist etwas wirr, handelt von einer Liebe zwischen einem Jungen und einer älteren Frau. Nicht irgendwie über 50, sondern um die 30. Bisschen älter vielleicht. Die Frau war Aufseherin in einem KZ und wird dafür verurteilt. Ab der Hälfte des Buches geht es nur noch um den Prozess, ganz zum Schluss noch etwas über sein Leben und ihre Freilassung. Das Ende ist allerdings etwas unerwartet, aber nicht schlecht. Ich las das Buch in einem Rutsch, will mir jetzt den …